RWE AG

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Q1 FY2026 · Earnings Call TranscriptMay 13, 2026

Operator

Herzlich willkommen zur Telefonpressekonferenz zu den Ergebnissen des ersten Quartals 2026 der RWE AG. Wenn Sie nach der Rede von Herrn Dr.

Müller eine Frage stellen möchten, dann drücken Sie bitte Stern und 1. Bitte nennen Sie Ihren Namen und Ihre Redaktion.

Sollten Sie die Hilfe eines Operators benötigen, drücken Sie bitte Stern und 0 auf Ihrem Telefon. Sehr geehrte Damen und Herren, die Pressekonferenz beginnt nun, und ich übergebe an Frau Birgit Heller.

Birgit Heller

Guten Morgen, meine sehr geehrten Damen und Herren, ich begrüße Sie sehr herzlich zu unserer Präsentation unserer Ergebnisse für das erste Quartal. Gemeinsam mit mir hier im Raum ist Dr.

Michael Müller, unser CFO. Wird auch gleich die Zahlen im Detail vorstellen.

Wie immer steht im Anschluss dann auch gern für Ihre Fragen zur Verfügung. Ja, die aktuellen weltpolitischen Entwicklungen und die intensive energiepolitische Debatte in Deutschland beschäftigen uns natürlich alle derzeit.

Wir sehen, dass ganz zentrale energiepolitische Vorhaben nun konkreter werden. Das ist gut.

Und dazu werden wir auch später noch näher eingehen. Doch jetzt erst mal den Blick auf die Zahlen.

Michael, bitte.

Dr. Michael Müller

Ja, vielen Dank, Birgit, und auch, meine sehr geehrten Damen und Herren, ein herzliches Willkommen von meiner Seite zur heutigen Pressekonferenz über die Geschäftsentwicklung in den ersten 3 Monaten des Jahres. Seit Februar belastet der Krieg im Mittleren Osten die globalen Energiemärkte.

Die zweite Energiekrise innerhalb weniger Jahre unterstreicht die Bedeutung einer verlässlichen Energieversorgung und den Wert eines resilienten Energiesystems. RWE hat in diesem Umfeld ihre Strategie konsequent umgesetzt.

Für das erste Quartal können wir festhalten: RWE ist gut ins Geschäftsjahr 2026 gestartet. Direkt zu Jahresbeginn haben wir wichtige strategische Weichen gestellt.

Im Januar konnten wir uns in Großbritannien staatliche Differenzverträge für 5 große Offshore-Windprojekte sichern. Hinzu kamen weitere langfristige Vermarktungsverträge für Solar- und Onshore-Windprojekte in Großbritannien und weiteren Märkten.

Die 5 Offshore-Windprojekte werden wir gemeinsam mit starken Partnern realisieren: dem Finanzinvestor KKR, dem Erneuerbare-Energien-Unternehmen Masdar sowie den Stadtwerken München und Siemens. Auch bei der britischen Kapazitätsauktion im März waren wir mit allen teilnehmenden RWE-Anlagen erfolgreich.

Wir erhielten insgesamt Zuschläge für 6,4 Gigawatt an gesicherter Leistung. Weiter gut im Zeitplan liegen auch unsere großen Offshore-Projekte, die wir derzeit vor der Küste Englands, Dänemarks und Deutschlands errichten.

Die ersten Turbinen für Sofia und Thor erzeugen bereits Strom, und bei Nordseecluster A sind die Umspannwerke installiert. In den ersten 3 Monaten erzielten wir ein bereinigtes EBITDA von 1,6 Milliarden Euro.

Damit haben wir das Vorjahresergebnis deutlich übertroffen, 25%. Das bereinigte Nettoergebnis stieg auf 0,6 Milliarden Euro.

Auch das bereinigte Nettoergebnis je Aktie verbesserte sich erheblich und legte 25% auf 0,85 Euro zu. Die Ergebnissteigerung resultierte maßgeblich aus einer deutlich, deutlich verbesserten Ertragslage in den Segmenten Offshore Wind und Flexible Erzeugung.

Im Segment Offshore Wind profitierten wir von wieder normalisierten Windverhältnissen. Dies ermöglichte eine höhere Stromproduktion, sodass wir das Ergebnis gegenüber dem Vorjahresquartal steigern konnten.

Im Segment Flexible Erzeugung verbuchten wir einen positiven Ergebniseffekt aus einer Entschädigungszahlung des niederländischen Staates. Dem stand jedoch eine schwache Performance in dem Segment Energiehandel gegenüber.

Positiv wirkte, dass wir im Segment Onshore Wind und Solar neue Erzeugungskapazitäten ans Netz genommen haben. Seit Ende März 2025 haben wir unser Portfolio an Windkraftanlagen, Solarparks, Batteriespeichern und flexibler Erzeugung insgesamt 2,3 Gigawatt erweitert.

Mit dem Blick auf das Gesamtjahr bestätigen wir unsere Ergebnisprognose. Für das bereinigte EBITDA erwarten wir unverändert einen Wert zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro.

Das bereinigte Nettoergebnis veranschlagen wir auf 1,55 bis 2,05 Milliarden Euro. Und das bereinigte Nettoergebnis je Aktie soll zwischen 2,2 und 2,9 Euro liegen.

Wir bekräftigen auch unser Dividendenziel: Für das laufende Geschäftsjahr wollen wir 1,32 Euro je Aktie ausschütten, das sind 10% mehr als für 2025. Kommen wir nun zu den Segmentergebnissen im Einzelnen.

Im Segment Offshore Wind erzielten wir in den ersten 3 Monaten ein bereinigtes EBITDA von 570 Millionen Euro und damit 190 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Ausschlaggebend waren vor allen Dingen die erwähnten höheren Produktionsmengen infolge normalisierter Windverhältnisse.

Im gleichen Zeitraum des Vorjahres verzeichneten wir an unseren Offshore-Standorten eine ungewöhnlich schwache Windausbeute. Im Segment Onshore Wind und Solar verzeichneten wir einen leicht positiven Anstieg des bereinigten EBITDAs auf 507 Millionen Euro.

Positiv wirkte sich insbesondere die Inbetriebnahme neuer Erzeugungskapazitäten sowie günstigere Windbedingungen an unseren europäischen Standorten aus. Dem standen negative Effekte aus der Währungsumrechnung von US-Dollar in Euro gegenüber, und zudem setzten wir unseren Strom zu niedrigeren Preisen als im Vorjahr ab.

Im Segment Flexible Erzeugung erreichte das bereinigte EBITDA 657 Millionen Euro. Das sind rund 280 Millionen mehr als im Vorjahresquartal.

Ausschlaggebend dafür war der erwähnte Ergebniseffekt aus einer Entschädigungszahlung in Höhe von 332 Millionen Euro. Aufgrund einer gesetzlichen Einschränkung der Kohleverstromung in der ersten Hälfte des Jahres 2022 konnte unser Kraftwerk Eemshaven nur eingeschränkt Strom produzieren.

Dafür hat uns der niederländische Staat entschädigt. Die Europäische Kommission hat diese Entschädigung nun beihilferechtlich genehmigt.

Gegenläufig wirkte, dass die britischen Gaskraftwerke infolge hoher Windstromeinspeisung weniger Strom produzierten. Im Segment Energiehandel war die Performance unseres Eigenhandels, bedingt durch die Turbulenzen auf den Energiemärkten, schwach.

Das bereinigte EBITDA betrug -84 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2026 gehen wir aber weiterhin davon aus, im Korridor von 100 bis 500 Millionen Euro abschließen zu können.

Den Ausbau unseres Erzeugungsportfolios treiben wir mit großer Tatkraft weiter voran. In den ersten 3 Monaten haben wir insgesamt 2,3 Milliarden Euro netto in Wachstum investiert.

Mehr als 90% davon entfielen auf erneuerbare Energien. Aktuell haben wir Projekte mit einer Kapazität von 10,4 Gigawatt im Bau, davon gehen alleine in diesem Jahr mehr als 4 Gigawatt ans Netz.

Insgesamt werden wir in diesem Jahr voraussichtlich 6 bis 8 Milliarden Euro investieren. Neben dem Zubau von Offshore- und Onshore-Windparks sowie Solaranlagen ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Investitionsprogramms der Ausbau der flexiblen Erzeugung.

Dazu zählen sowohl große Batteriespeicher, von denen wir aktuell 2,5 Gigawatt im Bau haben, als auch der Neubau wasserstofffähiger Gaskraftwerke in Deutschland. Wir haben schon oft gesagt: Wenn die Bedingungen stimmen, wollen wir wasserstofffähige Gaskraftwerke mit einer Kapazität von rund 3 Gigawatt bauen.

Und wir sind bereit. Die potenziellen Standorte sind ausgewählt, Vorverträge für die wichtigen Komponenten sind abgeschlossen, und auch unsere Planungen und Genehmigungen sind weit vorangeschritten.

Nach einer längeren Phase der Vorbereitung scheint es nun mit der Umsetzung der Kraftwerksstrategie spürbar voranzugehen. Den vorliegenden Gesetzesentwurf bewerten wir grundsätzlich positiv.

Legt einen klaren Fokus auf den Neubau langfristig gesicherter Leistung. Das setzt wichtige Investitionssignale und wird die Versorgungssicherheit in Deutschland stärken.

Die pragmatisch ausgestalteten Vorgaben zur Umstellung auf Wasserstoff unterstützen den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft. Kann ein flexibler und perspektivisch CO2-freier Kraftwerkspark entstehen, der die erneuerbaren Energien zuverlässig ergänzt.

Entscheidend ist nun die rasche Verabschiedung des Gesetzes. Genauso wichtig ist die zügige beihilferechtliche Genehmigung, gefolgt von sehr zeitnahen Ausschreibungen, damit die benötigten Backup-Kapazitäten schnell Realität werden.

Auch die derzeit diskutierte Novelle des EEGs begrüßen wir. Positiv ist: Die Ausbauziele für Erneuerbare sollen bestehen bleiben.

Auch der Ausbaupfad und die Ausschreibungsmengen sollen verstetigt werden. Das trägt zur Investitionssicherheit bei.

Ebenso ist die geplante Einführung zweiseitiger Differenzverträge grundsätzlich sinnvoll. Sie machen den Ausbau der Erneuerbaren kosteneffizienter.

In dem Entwurf fehlt allerdings der sogenannte Wind-Booster aus dem Klimaschutzprogramm. Hier hatte die Regierung angekündigt, das Ausschreibungsvolumen für Windkraft an Land 12 Gigawatt zu erhöhen, das im EEG verankerte Ausbauziel von 115 Gigawatt bis 2030 abzusichern.

Damit diese Kapazitäten aber tatsächlich bis 2030 am Netz sind und unsere Stromversorgung resilienter machen, braucht es diese Sonderausschreibung bis Ende 2027. Entscheidend ist jetzt die konkrete Ausgestaltung und dass das Gesetzgebungsverfahren zügig vorankommt.

Denn das novellierte EEG muss bis Jahresende beihilferechtlich von der EU-Kommission genehmigt werden. Verzögerungen würden unnötige Unsicherheit für Projektplanung und Investitionen schaffen.

Wichtig ist dabei: Wir sollten uns bei all den anstehenden Vorhaben nicht im Detail verlieren, sondern das große Ziel im Blick behalten: ein resilientes, kosteneffizientes Energiesystem auf Basis erneuerbarer Energien und flexibler Erzeugung. Ein System, das Versorgungssicherheit und Resilienz auch in herausfordernden Situationen garantiert und gleichzeitig die weitere Elektrifizierung von Verkehr, Wärme und Industrie voranbringt.

Denn nur, wenn wir mehr Prozesse elektrifizieren und erneuerbare Energien ausbauen, werden wir unabhängiger von fossilen Energieimporten. Stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und machen unser Energiesystem insgesamt robuster.

Meine Damen und Herren, ich fasse zusammen: RWE ist gut ins Jahr gestartet. Wir haben im ersten Quartal das Vorjahresergebnis 25% übertroffen.

Wir bestätigen unsere Ergebnisprognose, und wir treiben den Ausbau unseres Erzeugungsportfolios weiter mit großer Tatkraft voran. Und damit freue ich mich nun auf Ihre Fragen.

Operator

Wir beginnen nun mit der Fragen- und Antwortrunde. Wenn Sie eine Frage stellen möchten, drücken Sie bitte die Tasten Stern und 1 auf Ihrem Telefon.

Sie werden einen Ton hören, der Ihre Aufnahme in die Warteschleife bestätigt. Falls Sie Ihre Frage zurückziehen möchten, drücken Sie bitte Stern und 2.

Die erste Frage kommt von Christoph Steitz von Reuters. Bitteschön.

Christoph Steitz

Ja, guten Morgen aus Frankfurt. Herr Müller, ich hätte 3 Fragen.

Die erste Frage geht das Thema Onshore Wind in den USA. Da gibt es ja offenbar Auswirkungen der dortigen US-Regierung auf etliche Projekte, die nicht vorankommen oder nicht bewilligt werden oder im Grunde feststecken.

Da wollte ich mal fragen: Ist das etwas, das Sie bestätigen können, oder auch, wovon Sie betroffen sind in den USA? Weil Onshore Wind ist ja auch ein Feld, das Sie dort vorantreiben.

Und dann wäre ich natürlich im Anschluss daran auch noch mal über 'n Satz dankbar, wie Sie generell den US-Markt abseits auch von Onshore sehen. Zweite Frage: Trading.

Immer wieder ein spannendes Thema, leider nie so wirklich ausgeleuchtet, weil Sie Ihre Handelsstrategien ja nicht so öffentlich machen gerne. Aber vielleicht können Sie trotzdem mal 'n Satz oder ein bisschen Einordnung geben, warum das Ergebnis so weit unter den Erwartungen gelegen hat im ersten Quartal.

Und die letzte Frage: Ist für Sie zwar nicht so relevant, würde mich aber trotzdem interessieren: Mit was für Ölpreisen rechnen Sie eigentlich so im laufenden Jahr in Ihren Modellen? Vielleicht können Sie da noch ein bisschen was erzählen.

Dankeschön.

Dr. Michael Müller

Ja, Herr Steitz, vielen Dank für Ihre Fragen. Fangen wir mit Onshore Wind in USA an.

Also wir sehen da im Moment keine wesentlichen Auswirkungen. Vielleicht eine generelle Anmerkung zum US-Markt, und ich spare jetzt mal bewusst das Thema Offshore aus, weil das ist etwas anders: Bei allen anderen Energien sehen wir klar in den Diskussionen, sämtliche Energie wird gebraucht.

Die Stromnachfrage in Amerika wächst deutlich, und dieses Wachstum kann nur bedient werden, wenn wir wirklich 'nen breites Portfolio aufstellen. Und interessanterweise läuft das auch in Amerika genau in die gleiche Richtung, die wir auch in Europa sehen.

Das ist nämlich eine Kombination von Erneuerbaren, die eben schnell ausgebaut werden können und günstige Energie bereitstellen, und flexibler Erzeugung, die im Grunde genommen in den Stunden dann einspringt, wenn wir keine erneuerbaren Erzeugung haben und das ganze Energiesystem ergänzen. Insofern sehen wir auch eine große Nachfrage nach Erneuerbaren in Amerika.

Wir haben immer gesagt, man muss bei Investitionsentscheidungen sicher sein, dass man das Risiko abgewogen hat, und deswegen sind die wesentlichen Voraussetzungen für uns: Erstens, dass wir Tax Credits für die Projekte bekommen. Das sehen wir aufgrund der aktuellen regulatorischen Gegebenheiten als gegeben an, und wir hatten ja auch schon kommuniziert, dass wir hier durch sogenanntes Safe Harboring, also frühzeitige Beschaffung von Komponenten, uns die gesichert haben.

Das Zweite ist natürlich das Thema, alle Genehmigungen müssen vorhanden sein, Abnahmeverträge müssen vorliegen. Hier sehen wir gerade 'nen positiven Effekt, weil 'ne hohe Nachfrage gerade von den Tech-Konzernen da ist, wenn man Projekte fertig bauen kann.

Und dann gibt's natürlich das Zollthema, was entsprechend auch in den Projekten beherrscht werden muss, aber wir sehen das als durchaus managebar, und deswegen haben wir auch in unserem Investitionsprogramm vorgesehen, 17 Milliarden bis 2031 netto in den USA zu investieren. Also, kurze Zusammenfassung: nach wie vor in unseren Augen ein sehr attraktiver Markt.

Trading: Ja, Details zu Positionen sagen wir nie, das ist richtig. Aber ich glaube, grundsätzlich muss man sagen, dass unser Handel fundamental getrieben ist.

Sprich, wir schauen uns an: Wo müssten eigentlich Marktpreise sich fundamental hin entwickeln? Und was unsere Handelskollegen nicht mögen, ist, wenn Preise vor allen Dingen durch Ad-hoc-Ereignisse oder Newsflow getrieben sind.

Und wenn man sich an das erste Quartal erinnert, dann war das natürlich sowohl Diskussionen über CO2, die politisch geführt wurden, und auf der anderen Seite natürlich auch der Ausbruch des Krieges im Mittleren Osten, der so in unseren Fundamentalanalysen nicht berücksichtigt war und deswegen auch zu den Verlusten geführt hat. Letzte Frage zum Ölpreis: Also, eine Ölpreisprognose kann ich hier nicht abgeben.

Allerdings muss man natürlich sagen, dass jeder Tag, den die Straße von Hormus weiter geschlossen bleibt – und das betrifft nicht nur Öl, sondern das betrifft auch natürlich den Gasmarkt –, Moleküle physisch fehlen und dem Markt entzogen werden. Und es ist also auch festzuhalten, dass selbst wenn wir eine friedliche Vereinbarung hätten, auf die wir alle hoffen, wird das nicht dazu führen, dass mit dem folgenden Tag wieder alles wie vorher ist, sondern die ganzen Supply-Chain-Ketten müssen erst wieder aufgebaut werden oder sich adjustieren, Raffinerien müssen hochfahren, sodass wir also durchaus von mehreren Monaten bis zu 'nem Jahr rechnen, bis die ganze Wertschöpfungskette wieder so stabil ist, wie sie vorher war.

Und das alles hat aus unserer Sicht eher 'nen erhöhenden Preiseffekt auf Erdöl und auf Erdgas als 'nen senkenden.

Christoph Steitz

Herzlichen Dank.

Operator

Die nächste Frage kommt von Philip Acotto von energate GmbH. Bitteschön.

Philip Acotto

Guten Morgen, Herr Müller. Ich habe zwei Fragen.

Anschlussfrage zum Thema Naher Osten: Stellen Sie sich da jetzt drauf ein, dass der Konflikt selbst längerfristig dauert, sodass das Ganze dann auch noch länger dauert, bis dann dieses Jahr des Wiedereinruckelns des Marktes einsetzen kann? Und wie schauen Sie da drauf, dass dann z.B.

jetzt im Winter auch für Deutschland die Gasvorräte aufgefüllt werden müssen? Und die zweite Frage geht Richtung Offshore in den USA: Da macht die US-Regierung ja Druck auf Einzelne und macht dann Deals so wie bei Total, dass man sagt: „Wir geben euch das Geld zurück, was ihr investiert habt, und wir lenken das dann in LNG oder andere konventionelle Projekte.“ Ist so eine Art von Deal für RWE denkbar, oder haben Sie sogar schon vielleicht darüber sprechen dürfen, weil Sie ja auch noch Ihr Projekt haben, was Sie eigentlich längerfristig liegen lassen wollten, wie ich das bisher verstanden habe?

Ja, das meine Fragen. Danke.

Dr. Michael Müller

Ja, Herr Acotto, vielen Dank für die Fragen. Also das erste ist natürlich Naher Osten: Ich glaube, das ist für jeden schwer einzuschätzen, was da wirklich passiert, sowohl was der Stand der Verhandlung ist, noch was da mittelfristig passiert.

Aber ich sag mal, die Entwicklung deutet in meinen Augen nicht darauf hin, dass da morgen alles wieder Friede, Freude, Eierkuchen ist. Insofern schwierig einzuschätzen.

Was das Thema Gasspeicher angeht, haben Sie natürlich 'nen Punkt. Ich meine, wir sehen aufgrund der aktuellen Preiskonstellationen, dass wir keine Befüllung der Gasspeicher sehen.

Und auch das, was wir im Moment sehen als Füllbestand Anfang der Wintersaison, ist deutlich unter dem, was man normalerweise für den Zeitpunkt erwarten würde. Und wie ich das gerade eben gesagt hatte, natürlich mit jedem Tag, den der Konflikt anhält und die Straße von Hormus geschlossen bleibt, wird sich das Problem verstärken.

Insofern in unseren Augen muss das Thema angegangen werden, dass man entsprechend dort Vorsorge sucht. Das natürlich die zwei Themen: Ich meine, das eine ist generell es geht 'ne weitere Diversifizierung.

Also ich glaube, wir haben gut getan damals, in die LNG-Regasifizierungsanlagen zu investieren. Das gilt es natürlich weiterhin.

Und zum Zweiten sollte man sich natürlich schon Gedanken machen auch über Themen wie 'ne strategische Gasreserve. Und wenn die marktwirtschaftlich ausgestaltet wird, halten wir das eigentlich für eine sinnvolle Resilienzmaßnahme an der Stelle, die sicher sinnvoll wäre.

Zum Thema Offshore in USA: Wir haben immer betont, dass wir mit der Pacht das Recht erhalten haben, Offshore-Windparks errichten zu können. In einem Szenario, wo wir die Anlagen nicht errichten dürften, würden wir auch meinen, dass dann wir einen Anspruch haben, diese Pachtzahlungen zurückzuerhalten.

Das ist unsere Einschätzung dazu, und ja, alles Weitere muss man sehen.

Philip Acotto

Danke.

Operator

Die nächste Frage kommt von Eva Brendel von Bloomberg News. Bitteschön.

Eva Brendel

Guten Morgen. Meine Frage schließt sich noch mal an die Frage von Herrn Steitz an, und zwar: Wie optimistisch sind Sie, dass Sie im Trading noch von der Volatilität an den Energiemärkten in den verbleibenden Quartalen profitieren können?

Sie haben ja vorhin schon kurz ausgeführt, aber mich interessiert da trotzdem Ihre Einschätzung. Und zu Ihren Investitionen in diesem Jahr, die Sie tätigen wollen: Können Sie ein bisschen genauer sagen, in welche Technologien oder welche Länder Sie investieren werden?

Dr. Michael Müller

Ja, beides sehr gerne. Zu Trading: Ich hatte in meiner Rede schon gesagt, dass wir die Prognose für das Gesamtjahr bestätigen, und so bestätigen wir natürlich auch die Guidance, die wir gegeben haben für unser Trading-Business.

Insofern können Sie daraus ableiten, dass wir optimistisch sind, dass wir nach dem schwachen Quartal auch da wieder wie üblich in der Range von 100 bis 500 abschließen werden. Zu den Investitionen: Wir haben ja gesagt, dass wir fürs Gesamtjahr zwischen 6 bis 8 Milliarden Euro netto investieren wollen.

Wo sind die Schwerpunkte? Auf der einen Seite: Wir haben natürlich ein großes Programm, was wir derzeit tätigen im Bereich Offshore Wind.

Wir haben in England Sofia, ein großes Projekt, was gerade in der Inbetriebnahme ist, Thor in Dänemark, ein großes Projekt, und auch in Deutschland Nordseecluster, ein Projekt, was jetzt in die Richtung der Turbinen geht. Also das sicher ein Investitionsschwerpunkt.

Dann Amerika haben wir ein großes Investitionsprogramm laufen. Das sind vor allen Dingen natürlich die Onshore- und Solaranlagen und Batterien.

In Deutschland, hatte ich ausgeführt, haben wir im Moment großes Programm, 2,4 Gigawatt an Batterien im Bau. Und dann ist natürlich unser generelles Onshore-Geschäft, wo wir breit verteilt über Europa eine Vielzahl von kleineren Projekten in der Errichtung haben.

Also sehr diversifiziert, sowohl was Technologien als auch Geografien angeht.

Eva Brendel

Danke schön.

Operator

Die nächste Frage kommt von Annette Becker von Börsen-Zeitung. Bitteschön.

Annette Becker

Guten Morgen. Ich habe auch zwei Fragen, und zwar zum einen: Herr Müller, könnten Sie denn mal sagen: Wir sehen ja alle Gaspreise steigen.

Was hat das auf den Strompreis für eine Auswirkung auch mittelfristig gesehen, weil wir wissen ja alle, dass das gekoppelt ist. Und wird Ihnen das dann zu Zusatzgewinnen verhelfen?

Und dann würde ich gerne noch wissen: Sie haben ja diese Entschädigungszahlung erhalten, und die war ja in der Prognose bislang nicht berücksichtigt. Warum bleibt die Prognose dann dennoch einfach, ja, nur so, wie sie war?

Dr. Michael Müller

Frau Becker, vielen Dank für die Fragen. Also erstmal ist natürlich genau richtig: Gaspreise prägen maßgeblich den Strompreis.

Insofern führen höhere Gaspreise oder haben einen positiven Effekt auf Strompreise. Allerdings muss man natürlich auch berücksichtigen, was mit den CO2-Preisen passiert.

Und was wir Anfang des Jahres ja gesehen haben, ist, dass die CO2-Preise abgesunken sind, gegenläufig die Strompreise gestiegen sind. Insofern ist im Moment der Effekt auf die Strompreise von den aktuellen Entwicklungen gar nicht so groß, ja?

Jetzt muss man natürlich gucken, was passiert nach vorne hinaus. Ich hatte das gerade eben angesprochen: Wir sehen, dass ja, wie lange der Konflikt dauert, aber was sicher ist, dass es deutlich länger brauchen wird, bis sich die Lage wieder normalisiert.

Und das wird natürlich tendenziell eher zu steigenden Gaspreisen führen und damit natürlich auch potenziell zu einem weiteren Ansteigen der Strompreise, wenn wir in den Winter einlaufen. Was für eine Auswirkung hat das auf unsere Ergebnisse?

Also grundsätzlich sichern wir ja viele unserer Positionen frühzeitig ab. Aber gerade in Erneuerbaren-Bereich ist es ja so, dass wir bewusst gewisse Positionen nicht gehedgt lassen, auch das Volumenrisiko kompensieren zu können.

Also in einer Zeit, wenn schwacher Wind ist, möchten Sie nicht an einem Strommarkt dann teuer zurückkaufen müssen. Insofern lassen wir bewusst immer eine gewisse Position offen, ungehedgt.

Und diese Position würde natürlich bei steigenden Strompreisen davon profitieren und zu zusätzlichen Erlösen führen. Zweite Frage zur Entschädigungszahlung: Es ist richtig, die Entschädigungszahlung hatten wir nicht in der Guidance berücksichtigt.

Insofern ist die im Grunde genommen zusätzlich und führt auch eben zu höheren Ergebnissen als ursprünglich geplant. Allerdings: Wir sind im ersten Quartal, und das ist typischerweise, wenn Sie die Historie von RWE kennen, nicht der Zeitpunkt, wo wir unsere Guidance anpassen.

Insofern, wir warten jetzt mal ab, wie sich das Jahr entwickelt. Aber ich werde nachher auch in den Ausführungen bei den Analysten klar sagen, dass wir natürlich aufgrund einer Situation, wo wir schon 33% unseres Ergebnis pro Aktie erzielt haben, natürlich deutlich zuversichtlicher sind, was die Guidance dieses Jahres anbetrifft.

Annette Becker

Danke.

Operator

Die nächste Frage kommt von Leonie Weigner von dpa-AFX. Bitteschön.

Leonie Weigner

Das hat sich mittlerweile erledigt, weil die Kolleginnen schon gefragt haben. Danke schön.

Dr. Michael Müller

Mhm.

Operator

Die nächste Frage kommt von Catiana Krapp von Handelsblatt. Bitteschön.

Catiana Krapp

Guten Morgen, Herr Müller. Ich würde einmal gerne noch mal auf der Frage rumreiten, die schon so ein bisschen angeklungen ist, nämlich die Prognose fürs Gesamtjahr und die steigenden Gaspreise oder gestiegenen Gaspreise nach dem Ukraine-Krieg.

Als die Gaspreise gestiegen sind, hatten Sie dann ja 2023 ein außergewöhnlich hohes Ergebnis. Das war natürlich mit etwas Zeitabstand.

Und die Preise sind jetzt nicht so stark gestiegen, aber sie sind trotzdem 50% über dem Niveau vor dem Iran-Krieg. Das heißt, wenn Sie Ihre Prognose jetzt nicht anheben im Vergleich zu der Prognose, die Sie vor dem Iran-Krieg gemacht haben, gehen Sie ja erstmal nicht davon aus, dass Ihnen die steigenden Preise diesmal nützen werden, oder sind Sie eben einfach vorsichtig, heben Sie jetzt noch nicht an, aber die Wahrscheinlichkeit, dass diese steigenden Gaspreise Ihnen doch noch nützen, ist relativ hoch?

Vielleicht können Sie ja noch ein paar Sätze dazu sagen. Und die zweite Frage wäre: Mit Blick auf das StromVKG haben ja jetzt einige Batteriespeicherbetreiber, ja, erwägen zumindest, da irgendwie rechtlich-juristisch gegen vorzugehen wegen mangelnder Technologieoffenheit für die ersten 9 Gigawatt.

Und die EU-Zustimmung steht ja auch noch aus. Ist es für Sie denkbar, dass da tatsächlich, ja, dieser StromVKG doch nicht durchgeht und die Ausschreibungen dann doch nicht mehr zu den genannten Daten in diesem Jahr kommen können?

Dr. Michael Müller

Ja, Frau Krapp, fange ich an mit der Prognose: Also zunächst mal, die Situation ist natürlich schon deutlich anders, als wir sie 2022 und '23 erlebt haben. Also der wesentliche Unterschied ist ja: Damals haben wir wirklich 'ne physische Knappheit gesehen, und die Volumen an Gas, die gefehlt haben, waren natürlich Volumen, die nach Europa importiert wurden.

Und insofern musste Europa selber, weil wir damals noch nicht ausreichende Importkapazitäten hatten, dieses Mengendefizit kompensieren. Und das hat natürlich zu sehr starken Preisentwicklungen bei Gas geführt.

Die Situation ist natürlich jetzt anders. Wir haben ungefähr die gleiche Menge an Gas, die fehlt, wie damals auch in der Krise 2022/'23, aber die Menge fehlt im Weltmarkt, und damit habe ich natürlich eine ganz andere Möglichkeit, den Ausgleich wiederherzustellen.

Und was wir im Moment vor allen Dingen sehen, ist, dass Asien der Bereich ist, der die geringeren Mengen konsumiert und damit das Ganze wieder ins Gleichgewicht bringt. Also insofern kann man erstmal sagen, wir sind als Europa deutlich resilienter aufgestellt, als wir das in der ersten Krise waren, und damit sind natürlich auch die Auswirkungen, die wir in diesem Jahr sehen, deutlich geringer.

Das Zweite ist: In der Krise 2022 muss man auch berücksichtigen, damals waren die französischen Kernkraftwerke nicht verfügbar, und das hat zu dem Mangel an Gas auch noch mal zu einer weiteren Verknappung bei Strom geführt und hat damit die Preise massiv nach oben getrieben. Das ist in dieser Situation nicht der Fall, und deswegen sehen wir auch, dass die Auswirkungen auf die Strompreise in dieser Situation deutlich moderater sind, als wir sie '22/'23 gesehen haben.

Ja, zu dem StromVKG: Also erstmal, wir sind natürlich froh, dass es jetzt den Entwurf gibt. Und was wir verstanden haben, ist auch, dass es dazu eine Vorabstimmung mit der EU-Kommission gegeben hat.

Insofern sind wir zuversichtlich, dass damit die beihilferechtlichen Anforderungen, vor denen auch Genüge getan ist. Und jetzt liegt es daran, dass das Gesetz entsprechend so durch, glaube, im Kabinett soll's diese Woche sein, nächste Woche oder ab nächste Woche dann ins Parlament gehen, dass da auf den Weg gebracht wird und dass es am Ende noch mal eine abschließende Prüfung durch die EU-Kommission geben.

Wir sind da zuversichtlich, aber wichtig ist natürlich, dass da jetzt die Geschwindigkeit hochgehalten wird, damit wir tatsächlich, wie angekündigt, Anfang September die ersten Auktionen auch sehen. Und damit, und das ist natürlich das Wichtige, auch tatsächlich dann zusätzliche Kapazitäten bekommen, damit eben auch das Energiesystem wieder resilienter zu gestalten.

Catiana Krapp

Danke schön.

Operator

Zur Erinnerung: Eine Frage zu stellen, drücken Sie Stern und 1 auf Ihrem Telefon. Die nächste Frage kommt von Antje Höning von Rheinische Post.

Bitteschön.

Antje Höning

Hallo, guten Tag. Ich habe auch drei Fragen, noch mal anknüpfend an das Gas: Fürchten Sie, dass es eine Gasmangellage im Winter geben wird?

Und dann sagten Sie strategische Gasreserve, das würde ja das akute Problem nicht lösen. Also was muss passieren, damit die Signale so werden, damit die Speicherbetreiber, wie RWE es ja auch ist, füllen?

Was muss die Bundesregierung tun? Und dann noch einmal zu den Strompreisen: Was erwarten Sie denn?

Ist das Niveau, was wir jetzt erreicht haben, bleibt das, oder werden die Strompreise, die Großhandelspreise, weiter steigen? Danke schön.

Dr. Michael Müller

Ja, vielen Dank für die Frage. Also erstmal zur Gassituation: Also wir glauben, also wenn man auf die Speicherstände guckt, sieht man, dass die deutlich geringer sind als vorher.

Und ich sag mal, wie funktioniert der Gasspeichermarkt? Es ist ja so: Ich buche Kapazitäten bei Gasspeichern, ich speicher dann im Sommer ein, wo normalerweise die Preise geringer sind, und speichere sie im Winter aus.

Und das ist dann im Grunde genommen auch wirtschaftlich sinnvoll. Wir sehen im Moment aber eher, dass wenn ich jetzt Gas beschaffe heute, das teurer ist, als wenn ich das Gas im Winter ausspeichere.

Und damit gibt es kein marktwirtschaftliches Signal, weder Speicher zu buchen noch dann Einspeicherung vorzunehmen. Und das führt genau zu der Situation, die wir jetzt gerade beobachten.

Insofern, 'ne strategische Gasreserve würde natürlich im Prinzip 'ne zusätzliche Nachfrage schaffen, indem eben eine Bundesregierung dann sagen würde: „Ich möchte eine gewisse Menge an Gas in den Gasspeichern immer haben.“ Und das würde natürlich dann einen Impuls setzen, dass wir höhere Preise für die Einspeicherung sehen und damit auch wieder den Markt da entsprechend incentivieren einzuspeichern. Und das ist für uns auch der wichtige Punkt, und das ist ja auch vielleicht noch 'ne Lernerfahrung aus 2022/'23.

Damals – und im Nachhinein ist man immer klüger – hat die Bundesregierung richtigerweise sehr schnell gehandelt. Man hat teilweise allerdings nicht marktwirtschaftlich gehandelt, und das wäre wichtig, dass wenn man das dieses Jahr macht – und ich hatte eben angesprochen, dramatisch wie damals ist diese Situation auch nicht, insofern könnte man das gut auch machen –, könnte man das jetzt marktwirtschaftlich basierter machen und damit sicher auch deutlich weniger Einfluss auf die Preise nehmen, als wir das in '22/'23 zu sehen haben.

Ja, zu den Strompreisen: Also ich sag mal, ich hab das gerade eben ausgeführt. Unserer Ansicht nach wird die Gasknappheit länger anhalten.

Es wird nicht so sein, dass wir einen physischen Mangel haben, das wird eher ein Preiseffekt sein. Aber dass da tendenziell mehr Druck auf die Gaspreise kommt und damit auch auf die Strompreise nach vorne, das sehen wir durchaus.

Antje Höning

Also die Strompreise werden weiter steigen.

Dr. Michael Müller

Ja.

Antje Höning

Danke.

Dr. Michael Müller

Oder andersrum gesagt: Ich glaube, mit jedem Tag, den die Krise länger anhält und die Straße geschlossen bleibt, wird das mehr Druck nach oben geben, ja? Und da muss man eben abwarten, wie schnell sich die Situation dann wieder erstmal löst und damit auch die Supply-Lage danach normalisiert.

Antje Höning

Ja, danke.

Operator

Meine Damen und Herren, es liegen keine weiteren Wortmeldungen mehr vor. Ich übergebe nun an Frau Birgit Heller.

Birgit Heller

Ja, meine Damen und Herren, vielen Dank für Ihr Interesse. Wir freuen uns, dass Sie sich eingeklinkt haben.

Wir sind heute sehr zügig durchgekommen. Vielen Dank fürs Fragenstellen, und, Michael, dir vielen Dank für die Ausführungen.

Damit verabschieden wir uns hier aus Essen. Wir freuen uns, wenn Sie am 13.

August wieder zuschalten. Das wird unsere Halbjahreskommunikation sein.

Spätestens bis dahin alles Gute für Sie, schönen Tag.