Operator
Ja, einen schönen guten Tag und herzlich willkommen zum heutigen Earnings Call der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA anlässlich der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen des Geschäftsjahres 2025/2026.
Und mit diesen kurzen Worten der Einleitung übergebe ich auch gerne und gleich das Wort an Sie, Herr Dr. Steden.
Dr. Robin Steden
Ja, sehr verehrte Damen und Herren, da kann ich mich nur anschließen. Ich darf Sie im Namen von Borussia Dortmund begrüßen und auch im Namen meines Kollegen Marc Stahlschmidt, Direktor Finanzen.
Mein Name ist Robin Steden, ich bin für Investor Relations zuständig. Aber wir möchten gerne den Ball zu unserem Hauptdarsteller in der nächsten Stunde rüberspielen, das ist unser CFO Thomas Treß, der Ihnen gerne einen Ausblick und vielleicht auch Rückblick gibt zum letzten Geschäftsjahr.
Und mit diesen Worten, Herr Treß, übergebe ich Ihnen gerne das Wort.
Thomas Treß
Herzlichen Dank, Dr. Steden.
Erstmal Sie alle, die Sie hier online zugeschaltet sind, ein herzliches Willkommen bei der Analystenkonferenz von Borussia Dortmund. Ich gebe Ihnen durch die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres auf Konzernebene nach IFRS und freue mich dann auf den Austausch.
Und wenn Sie denn Fragen im Einzelnen haben, weil's doch relativ viel Zahlen auch sind, dann tun Sie uns allen den Gefallen und stellen die Fragen, wenn der Sachverhalt gerade Ihnen unter den Nägeln juckt. Kommen wir vielleicht zunächst zu den Umsatzerlösen im Konzern.
Wenn Sie dann gerne auf diese Sheet rüberwechseln: Dort sehen Sie, dass die Umsatzerlöse in Summe unterm Strich 65 Millionen gesunken sind auf 460 Millionen. Und dass das natürlich, das sehen Sie hier direkt im Wesentlichen, aus dem TV-Bereich kommt und natürlich seine Ursache am Ende darin hat, dass wir das Achtelfinale in der Champions League nicht erreicht haben.
Und im Vergleich zum Vorjahr war's natürlich doppelt bitter, weil dort hatten wir das Viertelfinale der Champions League erreicht. Darüber hinaus hatten wir im abgelaufenen Kalenderjahr 2025 die Ehre, an der FIFA-Klub-WM teilzunehmen, die von Mitte Juni bis Mitte Juli stattgefunden hat, also für uns geschäftsjahresübergreifend.
Und insoweit der größte Teil aber der Erlöse in dem Jahr 2024/2025 dort abgebildet ist und dort auch noch eine Reduktion mit abgebildet hat. Sehr erfreulich: Trotz dieser sportlich, sagen wir mal, schlechteren Leistung konnten wir im Bereich des Sponsoring, im Bereich der Werbeerlöse eine weitere Steigerung abbilden.
Wenn wir die Bruttotransferentgelte miteinbeziehen in unsere Gesamtbetrachtung, das waren 76,8 Millionen nach 63,6 im Vorjahr, erreichten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Bruttokonzerngesamtleistung von 537,2 Millionen. Das sind 52,4 Millionen unterhalb dessen, was wir im Vorjahr realisiert haben.
Zu den Umsätzen im Einzelnen: Im Ticketing sehen Sie hier eine Reduktion von knapp 5 Millionen Euro. Dort ist zu vermerken, dass wir zwar in der Bundesliga immer ausverkauft sind und eine leichte Anpassung nach oben hatten durch Inflationspreisanpassung, dass wir aber natürlich auf der anderen Seite im Bereich der Champions League sinkende Ticketeinnahmen verzeichnen mussten.
Die sind 6,3 Millionen auf 13 Millionen zurückgegangen im Vergleich zum Vorjahr, weil wir eben in diesem Wettbewerb auch zwei Spiele weniger hatten. Die übrigen Spiele, bei denen stiegen die Ticketerlöse 1,1 Millionen.
Das ist insbesondere damit verbunden, dass wir ein Heimspiel im DFB-Pokal hatten gegen Leverkusen, auf der anderen Seite entfiel jedoch aber ein Abschiedsspiel, das wir im Vorjahr hatten für zwei ehemalige Spieler, nämlich Piszczek und Kuba Błaszczykowski. Der Anstieg im Sponsoring ist umso bemerkenswerter mit 4,3 Millionen, als Prämien im Bereich des sportlichen Erfolges, die ab 'nem gewissen Sponsoring-Level bezahlt werden, sich 1,8 Millionen vor dem Hintergrund des schlechteren sportlichen Erfolges reduziert haben auf 4,1 Millionen.
Und insoweit sieht man eben, dass Borussia Dortmund, auch wenn es mal sportlich ein bisschen ruckelt, in dem Kontext trotzdem ein sehr verlässliche Vermarktungsfähigkeit hat oder 'ne starke Markenstärke. Die Reduktion im TV-Bereich im Einzelnen: 58,8 Millionen.
In der Champions League waren das 31,4 Millionen weniger vor dem Hintergrund des verpassten Achtelfinales und im Vergleich zum Vorjahr im Viertelfinale. In der Klub-WM waren das aufgrund dieser stichtagsbezogenen, geschäftsjahresübergreifenden Veranstaltung im Vergleich 22,7 Millionen weniger in dem abgelaufenen Geschäftsjahr, denn dort haben wir nur 11,1 Millionen erzielt.
Die TV-Vermarktung der Bundesliga ist auch rückläufig. Es waren 5,5 Millionen weniger: Im nationalen TV-Bereich 3,1 Millionen weniger.
Hintergrund dort war, dass die DFL einen neuen Vierjahresvermarktungsvertrag abgeschlossen hat, wobei die Erlöse sich dort linear entwickeln. In dem alten Vertrag, der leicht niedriger dotiert war, war das ein Stufenmodell, sodass wir jetzt in diesem Jahr eine Reduktion vermelden mussten.
Die internationalen TV-Erlöse der Bundesliga sind auch leicht rückläufig, nämlich 1,4 Millionen auf dann noch knapp 18 Millionen. 'Ne leichte Erhöhung hatten wir bei den Pokalwettbewerben, da wir ein Achtelfinale erreicht haben und im Jahr davor nur die zweite Runde erreicht haben.
Da waren es 900.000 mehr, sprich, wir haben dort in den Pokalwettbewerben 1,9 Millionen realisiert. Dann sehen wir hier im Merchandising 'ne leichte Reduktion.
Das hat natürlich auch was damit zu tun, dass wir in diesen Wettbewerben sportlich etwas schlechter abgeschnitten haben. Gleichwohl ist hervorzuheben, dass wir durch 'n gutes Weihnachtsgeschäft und Sondertrikotaktionen eine weitere Reduktion insoweit verhindert haben.
Bereich Conference, Catering und sonstige Erlöse: 4,9 Millionen minus. Das sind mehrschichtige Themen.
In dem eigentlichen Conference-Catering-Geschäft haben wir 1,5 Millionen weniger, und das ist der Saldo aus reduzierten Hospitality- und Public-Catering-Einnahmen von 2,6 Millionen vor dem Hintergrund eben auch weniger Spiele. Auch die EURO 2024 ist natürlich in diesem Jahr nicht wieder stattgefunden, wo wir im letzten Jahr Spiele hatten.
Wir hatten im letzten Jahr ein Länderspiel gegen Italien, das Abschiedsspiel, das ich erwähnt hatte, und wir hatten ein Pflichtspiel weniger. Auf der anderen Seite haben wir es dort geschafft, die Erlöse von Stadiontouren und Veranstaltungen außerhalb des Spielbetriebes zu steigern, nämlich 1,1 Millionen auf 6,3 Millionen Euro.
Das ist immerhin eine Steigerung von über 20%. Demgegenüber hatten wir etwas niedrigere Erlöse aus der Vermietung und Verpachtung und weniger Erlöse aus der Austragung des Halbfinales, weil im letzten Jahr ja die EURO 2024 stattgefunden hat.
Diese beiden Effekte sind in Summe eine Reduktion von 3,2 Millionen. Demgegenüber muss man auch sagen, dass die Vorverkaufsgebühren aufgrund weniger Spiele 400.000 auf 4,7 Millionen gesunken sind, und die Abstellgebühren sind dagegen für Nationalspieler 1,3 Millionen vor dem Hintergrund der FIFA-WM gestiegen.
Leihgeschäfte etc. sind auf Vorjahresniveau bei rund 3,8 Millionen.
Soweit zu den Umsätzen des abgelaufenen Geschäftsjahres. Kommen wir nun auf die nächste Seite und reden über das Thema Transfers.
Die Bruttotransferentgelte hier sind 76,8 Millionen Euro über dem Vorjahr 13,2 Millionen. Dort waren's 63,6.
Die Nettotransferentgelte sind trotz höherer Transferkosten 7,5 Millionen gestiegen. Unterm Strich nach ausgebuchten Restbuchwerten und sonstigen Ausbuchungen von 9,4 Millionen kommen wir zu einem 21,5 Millionen höheren Ergebnis aus Transfergeschäften, nämlich insgesamt 59,3 Millionen Euro.
Vielleicht für Sie noch zum Hintergrund: Im abgelaufenen Geschäftsjahr war der wesentliche Trigger im Transferbereich der Transfer des Spielers Jamie Gittens zum FC Chelsea. Im letzten Jahr waren das zwei Haupttransfers, das war Donyell Malen zu Aston Villa und Niclas Füllkrug zu West Ham United.
Kommen wir nunmehr zu den wesentlichen weiteren Veränderungen der Gewinn- und Verlustrechnung auf der nächsten Seite. Und zwar zunächst zu den sonstigen betrieblichen Erträgen.
Diese sind mit 2 Millionen rückläufig auf 8 Millionen gefallen. In seiner Zusammensetzung sind das diverse Themen.
Wir hatten Ausbuchungen von Verbindlichkeiten, die insbesondere im Rahmen von aktiv eingekauften Transfers mal passiviert wurden, aber im Zuge der Abgabe der Spieler dann wegfielen, weil ausgebucht wurden. Wir haben dort verortet Rückvergütungen von unserem Vermarkter für die Vermarktungsrechte, die sie für uns übertragen bekommen haben.
Und wir hatten darüber hinaus noch leichte Erlöse oder Erträge aus Versicherungsansprüchen und aus der Auflösung von Wertberichtigungen. Der Materialaufwand ist gestiegen 3 Millionen, und zwar trotz etwas rückläufiger Erlöse im Bereich des Merchandising, nämlich dort stieg der Materialaufwand 2,7.
Das hat einerseits was mit Abwertungen zu tun, aber auf der anderen Seite natürlich einer gesamt gestiegenen Materialaufwandsquote. Diese ist von 47,6 Millionen im Zuge dessen auf 53,5 angestiegen.
Der Wareneinsatz im Event- und Catering-Bereich ist leicht gestiegen, 300.000 auf 9,8 Millionen trotz etwas rückläufiger Umsätze. Eine deutlichere Reduktion sehen Sie im Personalaufwand von 8,4 Millionen Euro.
Hintergrund ist hier im Wesentlichen reduzierte Personalaufwendungen im Spielbetrieb und im Amateur- und Jugendfußball. Hat auch nicht unwesentlich was mit der sportlichen Performance zu tun.
Gegenläufig haben wir leichten Anstieg im Bereich des Handel und Verwaltung, das sind die üblichen jährlichen Gehaltsanpassungen. Wenn wir dann unterm Strich schauen, haben wir ein EBITDA, das 23,7 Millionen rückläufig ist und auf 92,2 Millionen endet im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Die Abschreibungen sind leicht angestiegen, 6,1 Millionen, betreffen natürlich größtenteils, nämlich mit 98,2 Millionen, Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, sprich im Wesentlichen betreffen sie den Lizenzkader. Und dann hatten wir noch 400.000 gestiegene Sachanlagenabschreibungen auf 13,2.
Hintergrund sind die Investitionen, zu denen ich nachher noch mal komme, sodass wir unterm Strich ein EBIT von -19,2 Millionen ausweisen, mit fast 30 Millionen unter Vorjahr. Das Finanzergebnis ist fast auf Vorjahresniveau, das würde ich dann hier weglassen.
Insoweit wäre hier noch zu vermerken, dass wir in dem Steueraufwand 1,4 Millionen verorten, die im Wesentlichen die eigentlich Vorjahre betreffen, die mussten wir adjustieren, sodass wir bottom line zu einem Konzernergebnis von -21,7 Millionen Euro kommen. Das im Schnelldurchlauf erstmal durch die GuV.
Jetzt noch mal die Sonderposition, die hier sehr groß ist, nämlich der sonstige betriebliche Aufwand. Da würde ich gerne noch mal etwas in Detailpositionen gehen.
Insgesamt 16,9 Millionen weniger: Im Spielbetrieb waren es insgesamt 9,3 Millionen weniger. Das hat was damit zu tun, dass wir weniger gereist sind mit dem Spielbetrieb, sprich die Klub-WM beispielsweise, die ja in '25 bis vor dem 30.06.
im Wesentlichen stattgefunden hat, das waren 3,6 Millionen. Die Catering-Aufwendungen sind 2,4 Millionen gesunken, weil wir weniger Veranstaltungen hatten.
Die Energiekosten sind gesunken im Stadion 2,2 Millionen. Verbandsabgaben vor dem Hintergrund reduzierter TV-Erlöse aus der Bundesliga sind 800.000 gestiegen, und natürlich der Kassenordnungsdienst ist auch 600.000 gesunken wegen weniger Veranstaltungen.
Im Bereich der Werbung und Vermarktung sehen Sie einen Anstieg, nämlich 3,1 Millionen. Diese bezieht sich weniger auf die Agenturprovisionen für die Vermarktung im Sponsoring, denn diese sind 500.000 nur gestiegen vor dem Hintergrund höheren Sponsorings.
Im Wesentlichen ist diese Steigerung begründet durch eingekaufte Medialeistung und leicht gestiegene Beratungskosten. Bereich Transfers im sonstigen betrieblichen Aufwand, das sind die Leihen von Spielern.
Die haben wir 'ne Reduktion von 3,7 Millionen. Hintergrund hier: Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatten wir bis im Januar eine Leihe von Aaron Anselmino, und im Jahr davor hatten wir Herrn Svensson und Herrn Chukwuemeka unter Vertrag, die dort ihren Niederschlag gefunden hatten.
Bereich Handel haben wir noch 'ne leichte Reduktion von 400.000 und 'ne deutliche Reduktion im Bereich der Verwaltung, nämlich 5,8 Millionen. Wesentlich ist hier zu nennen: die gesunkenen IT-Kosten, weil wir ein Sonderprojekt im Vorjahr hatten, das sind 4,3 Millionen weniger.
Die Kosten- und Ergebnisumlagen, die für die Komplementär-GmbH sind, 2,3 Millionen gesunken wegen geringerer Vergütung. Reise- und Repräsentationskosten sind 1,4 Millionen wegen Asientour und Klub-WM in '24 bzw.
'25 gesunken. Und wir hatten etwas höhere Veranstaltungsaufwendungen von 900.000.
Ansonsten haben sich die übrigen Aufwendungen noch 1,5 Millionen reduziert. Das als Ritt erstmal durch die GuV.
Was das für uns bedeutet für die Zukunft, da kommen wir ganz am Schluss dazu, wenn wir etwas intensiver auf das Thema Prognose eingehen. Bevor wir das allerdings tun, springen wir erstmal in die Bilanz, und zwar zunächst auf die Konzernaktiva.
Sie sehen hier, dass wir im Bereich der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen, wenn Sie die zusammenzählen, per Saldo einen Rückgang verzeichnen, nämlich per Saldo 47,6 Millionen. Hierzu ist zu sagen: Wir haben insgesamt 102,7 Millionen investiert, die 108,8 Millionen Abschreibung gegenüberstehen, leichte Buchwertabgänge von 900.000 und eine Umgliederung von Spielerwerten in die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte, das waren 40,6 Millionen.
Bei Letzterem ist zu sagen, dass das sich Spielerwerte handelt und Spieler betrifft, die nach dem Bilanzstichtag dem 30.06. mittlerweile bei anderen Vereinen leihweise oder über endgültige Transfers unter Vertrag sind und die Ergebnisauswirkungen natürlich dann auch im neuen Geschäftsjahr ihren Niederschlag finden.
Die Investitionen, die ich eben genannt habe, 102 Millionen, teilen sich in 82,3 Millionen Investitionen in den Kader auf und 20,4 Millionen Sachanlagen. Dort zu erwähnen, das ist uns wichtig als Unternehmen auch in Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit, dass wir eine PV-Anlage auf das Stadion neu gebaut haben und dazu einen Batteriespeicher, die Energie zwischenzuspeichern.
Dort haben wir in Summe 8,2 Millionen investiert, und die werden dort in der Größenordnung, wenn die voll in charge ist, von 40% unserer Stromkosten im Stadion dadurch abdecken können. Ein wichtiger Hinweis dann noch dazu: Wir haben das Thema Gesundheitswelt, das hatten wir schon mal angesprochen im letzten Jahr, glaube ich.
Die wollen wir jetzt bauen. Hier im letzten Geschäftsjahr ist es im Wesentlichen das Grundstück, jetzt beginnen auch die Baumaßnahmen, sodass wir voraussichtlich im Frühjahr 2028 eine funktionsfähige Gesundheitswelt haben, die eine bessere Versorgung unseres Profibereiches insbesondere abbilden soll, die uns aber auch für Vermarktungszwecke im Themenkomplex Gesundheit und Sport unterstützend unter die Arme greifen wird.
Darüber hinaus hatten wir natürlich im Stadion wieder mal neue Hospitality-Bereiche und alte Hospitality-Bereiche, wie sagt man, renoviert. Das war im abgelaufenen Geschäftsjahr der Borussia Park.
Die Forderungen im Langfristbereich, die Sie hier sehen, stiegen 2,9 Millionen. Dahinter verstecken sich im Wesentlichen Transferforderungen, die nach dem 30.06.27 fällig sind.
Dann zu erwähnen wäre noch: Im Umlaufvermögensbereich die Vorräte sind etwas zurückgelaufen mit 1,2 Millionen, betreffen vollumfänglich aber das Merchandising. Im kurzfristigen Bereich sehen Sie dann noch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen finanziellen Forderungen, die sind insgesamt 3,5 Millionen angestiegen.
Dort haben wir zwei gegenläufige Effekte: Auf der einen Seite verzeichnen wir 12,8 Millionen höhere Transferforderungen zum Bilanzstichtag in Summe 55,5, demgegenüber haben sich andere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9,3 Millionen reduziert. Hat auch was damit zu tun, dass wir im letztjährigen Stichtag auch gegen Verbände ein paar Forderungen hatten, die erst nach dem Bilanzstichtag bezahlt wurden, insoweit in diesem Kontext diese Reduktion.
Auf der Passivseite der Bilanz, wenn Sie da kurz rüberschalten würden, sehen wir Hallo? Ist das schon da?
Ich sehe das nicht so gut. Ja, da sehen wir im Eigenkapital einen Rückgang von 27,6 Millionen.
Das ist im Wesentlichen der Konzernfehlbetrag von 21,7 und natürlich die letztjährig getätigte Dividendenausschüttung von 6,6 Millionen. Wesentliche Veränderungen ansonsten sehen wir hier im langen, kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten: Trotz des ergebnistechnisch nicht so guten Geschäftsjahres haben wir die Finanzverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag, wenn Sie lang und kurzfristig zusammenzählen, auf 28,5 Millionen reduziert bekommen mit 'nem 5,7 Millionen weniger als im Vorjahr.
Und zu diesem Bilanzstichtag, und vielleicht für Sie für die Reflexion, haben wir auch die Kontokorrentlinien mit 75 Millionen mit 0 € in Anspruch genommen, wie auch schon im Vorjahr, und wir haben nur langfristige Darlehen von 28,5 Millionen für Infrastrukturinvestitionen, und im abgelaufenen Jahr sind keine neuen Darlehen hinzugekommen. Zu erwähnen wäre ansonsten als wesentliche Veränderung noch die Reduktion bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die sind 22,8 Millionen zurückgegangen.
Dort hinter diesen 140 Millionen, wenn Sie kurz- und langfristig zusammenzählen, verbergen sich insbesondere Transferverbindlichkeiten von 123 Millionen, also über fast 90%, denen auf der Aktivseite aber Transferforderungen von 102,7 Millionen gegenüberstehen, sodass wir einen leichten Passivüberhang hier abbilden. Erwähnenswert ansonsten noch auf der Passivseite die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten: Kurz- und langfristig, wenn Sie zusammenzählen, kommen Sie auf ein Gesamtvolumen von 41,7, die haben sich 7,5 Millionen reduziert.
Last but not least auf der Passivseite dann noch die passiven Rechnungsabgrenzungsposten: Die belaufen sich lang- und kurzfristig auf 49,6 Millionen, das sind 29 mehr als im Vorjahr. Im Wesentlichen betreffen sie abzugrenzende Sponsoringzahlungen.
Zum Abschluss, bevor wir zur Prognose kommen, noch etwas zur Cashflow-Rechnung auf der nächsten Seite: Der Cashflow aus operativer Tätigkeit ist mit 6,2 Millionen erhöht auf 63,9 Millionen. Demgegenüber steht ein negativer Investitionscashflow von 66,2 Millionen Euro, resultiert im Wesentlichen aus höheren Nettoinvestitionen in immaterielle, also Spielerwerte, und dagegen natürlich auch noch Investitionen, die wir für Sachanlagen abgebildet haben.
Im Sachanlagenbereich dort betreffen die im Wesentlichen die PV-Anlage, Hybridrasen im Stadion, Umbaumaßnahmen im Bereich des Borussia Parks und, wie erwähnt, die Gesundheitswelt. Das heißt aber im Ergebnis, dass der Free Cashflow als Summe aus operativem und Investitions-Cashflow sich 23,3 Millionen auf 2,3 Millionen reduziert hat.
Der Finanz-Cashflow zeigt natürlich auch die Folgewirkung der reduzierten Passiva. Sie sehen hier einen Finanz-Cashflow mit 14,7 negativ.
Hier muss man sagen, dass wir die Finanzschulden 5,1 Millionen getilgt haben, die Dividendenauszahlung mit 6,1 6,6 Millionen an die Aktionäre dort abbilden und dass wir Leasingverpflichtungen mit 2,9 Millionen dort abbilden, sodass wir zu einem Gesamtcashflow von -17 Millionen führen, und das sind eben 33,2 Millionen weniger als im Vorjahr. Jetzt für mich der wichtigste Teil unserer heutigen Veranstaltung ist das Thema Prognose.
In der Prognose haben wir abgebildet, dass wir glauben, dass wir Umsatzerlöse von 485 bis 495 Millionen Euro erzielen können. Wesentliche Annahme ist hier, und das ist wichtig, dass wir Platz 3 der Bundesliga erreichen, dass wir im DFB-Pokal, aber auch in der Champions League das Achtelfinale erreichen.
Folgewirkung dieser Annahme sind mindestens 25 Millionen höhere Sponsoringerlöse und Erlöse aus der sportlichen Planeinnahmen. Und wenn man das weiter runterdekliniert auf die Bruttokonzerngesamtleistung, sehen Sie, dass wir diese prognostizieren mit 530 bis 540 Millionen.
Implizit heißt das: 45 Millionen Bruttotransferentgelte mindestens, die wir dort abbilden wollen. Bis dato haben wir davon 33,6 oder 75% erreicht, aber der Transfersommer ist ja noch nicht zu Ende und es gibt die Wintertransferperiode.
Aber die wichtige Message in dem Kontext ist vielmehr, dass wir eine vergleichbare Bruttokonzerngesamtleistung abbilden wie in '25/'26, aber bei deutlich geringeren Transfererlösen von 76,8 Millionen versus hier 45 Millionen. Und das hat etwas damit zu tun, dass wir in der Geschäftsführung ein paar Maßnahmen eingeleitet haben, die zu wesentlichen Kostenveränderungen, Erlösveränderungen führen werden.
Deswegen sehen Sie hier auch ein operatives Ergebnis EBITDA von 118 bis 128 Millionen. By the way, das ist ungefähr das Niveau des Jahres 2024/2025, dort hatten wir 116 Millionen.
Wir kommen von 92 Millionen. Und das eigentlich Faszinierende in dem Kontext ist, dass wir das bei deutlich niedrigeren Konzernplanumsätzen im Vergleich zu diesem Vorjahr realisieren können, nämlich 485 Erlöse versus 526 Erlöse.
Wie schaffen wir das? Wir haben die Kaderkosten 20 Millionen reduziert und gleichzeitig planen wir, die Umsätze 30 Millionen zu steigern in der Größenordnung.
Und darüber hinaus haben wir zielgerichtete Cost-Cutting-Maßnahmen eingeleitet, nicht aus der Not, sondern weil wir glauben, dass wir unabhängiger werden müssen in Bezug auf das Thema Transferaktivitäten. Und das ist der Weg für Borussia Dortmund, dass wir das realisieren können.
Und hier an dieser Stelle ein Lob an unser Sportmanagement, die mit 'ner sehr differenzierten Analyse die Spieler auch an uns gebunden haben, wo wir alle substanziellen Wertsteigerungspotenzial oder -phantasien entwickelt haben. Bottom line dann hier noch das Ergebnis, das wir damit prognostizieren: im EBIT-Bereich zwischen 10 und 20 Millionen, im Ergebnis Konzern gesamt 0 bis 10 Millionen.
Einzig, was Sie vielleicht negativ hier betrachten würden, wäre ein Free Cashflow von -10 bis -20 Millionen. Hintergrund sind aber dort die Infrastrukturinvestitionen, die wir tätigen.
Das ist eine Sporthalle in Brackel, also hier im Trainingsgelände, Räumlichkeiten, die weiter renoviert werden müssen, und insbesondere den Bau des Korpus der Gesundheitswelt. Das im Husarenritt durch die Zahlen.
Ich glaube, es ist wichtig, dass wir diese strategische Aufstellung Ihnen mitteilen, die Finanzstabilität von Borussia Dortmund auch bei Ihnen verortet wird und auch Phantasie bildet, wie sich das weiterentwickeln kann bei Borussia Dortmund. Aber jetzt gebe ich an Sie: Stellen Sie Ihre Fragen, bitteschön.
Dr. Robin Steden
Wir haben eine erste Frage im Chat von Hans Stilger, einem alten Bekannten. Ich weiß gar nicht, ob wir Herrn Stilger nicht auch mit Ton einbinden können, dann kann seine Frage stellen, sonst lese ich sie natürlich selbstverständlich gerne vor.
Operator
Genau, also letztlich einmal gerne an alle Teilnehmenden der Hinweis: Wenn Sie eine Frage stellen möchten, dann würden wir präferieren, wenn Sie sich direkt per Audio zuschalten und Ihre Frage mündlich zu stellen. Machen Sie das gerne, nutzen Sie das Handhebensignal und dann kann ich Ihnen die Möglichkeit geben, Ihre Fragen zu stellen.
Und da haben wir Herrn Stilger direkt. Ich habe ihm soeben die Möglichkeit gegeben, sein Mikrofon einzuschalten und dann können Sie Ihre Frage stellen.
Bitteschön.
Hans Stilger
Ja, schönen guten Tag an alle Beteiligten.
Thomas Treß
Tag, Herr Stilger.
Hans Stilger
Eine Frage, jahresübergreifend. Ich habe es ja in den Chat reingeschrieben: Es werden ja bei vielen Transfers Bonuszahlungen vereinbart.
Dembélé damals habe ich in Erinnerung, der wurde für 105 Millionen verkauft, dann gab es aber noch viermal 10 Millionen im Nachschlag. Ich weiß auch nicht, ob es noch 'ne Klausel gab, wenn den Ballon d'Or gewinnt, ob's da noch mal 'ne Prämie gibt.
Genauso bei Haaland. Dann haben wir aber auch das Thema natürlich auch bei Spielern, die wir holen.
Und meine Frage wäre ganz einfach: Weil das ja schon teilweise bei Dembélé zweistellige Millionenbeträge waren, gibt es mal so einen Saldo unabhängig von Eintrittswahrscheinlichkeiten an potenziellen Forderungen, potenziellen Verbindlichkeiten? Und die können ja auch nicht in voller Höhe verbucht werden, werden die dann mit Eintrittswahrscheinlichkeiten multipliziert oder wie läuft das in der Praxis ab?
Thomas Treß
Herr Stilger, dazu Folgendes: Ich glaube, wir würden die Welt erst mehr verwirren, wenn wir alle potenziellen Transfererlöse, die wir bekommen oder auch alle, die wir zahlen müssen, publizieren würden, denn das ist undifferenziert unabhängig von der Wahrscheinlichkeit nicht wirklich sinnvoll als Information und würde wahrscheinlich mehr Fragen als Antworten verursachen. Der zweite Teil der Frage ist natürlich: Gehen wir hin und schauen uns die Eintrittswahrscheinlichkeiten möglicher Erlöse variabler Natur an.
Das heißt, wenn Sie einen spanischen Meister haben, der sagt: Bei jedem Mal, wenn du die spanische Meisterschaft gewinnst, bekommst du einen Betrag X und das steht viermal drin, dann geht man mit 'nem gewissen Betrachter hin und sagt: Wie oft haben die das die letzten 10 Jahre gemacht? Und kommt vielleicht zum Ergebnis, dass man da 75% der Erlöse, aber wenn dann diskontiert natürlich für die Zukunft gesehen, in die Erlöse mit rein nimmt.
Und auf der Passivseite hat man eine ähnliche Betrachtung, sodass wir jetzt nicht irgendwelche fiktiven Werte in die Bilanz schreiben, sondern nur wahrscheinlichkeitsbetrachtet.
Hans Stilger
Und so 'n Gesamtsaldo potenzieller Erlöse, potenzieller Verbindlichkeiten...
Thomas Treß
Nein, das bringt Ihnen auch nichts. Schauen Sie, Sie haben bei solchen Transfergeschäften manchmal Prämien, die mit 'ner hohen Wahrscheinlichkeit kommen, einsatzabhängige, erfolgsabhängige verschiedenster Kategorie.
Das bringt Ihnen nichts, weil wenn ich Champions League gewinnt bei PAOK beispielsweise jetzt reinschreiben würde, da können Sie die ja nicht vergleichen mit einer Meisterschaft, die jetzt bei Manchester United oder Manchester City vielmehr dort zu vergleichen ist. Da kommt ja nichts raus, mit dem Sie irgendwas anfangen können, denn es werden ja häufig dort intensive Verhandlungen geführt, wo mit sehr unterschiedlichen Betrachtungen auch solche Variablen eingebaut werden.
Manche sind auch eher nur für die Galerie, andere sind relativ hart, weil mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Eintritt, und die sind ja dann auch bilanziell in unserer Abbildung.
Hans Stilger
Okay.
Thomas Treß
Tut mir leid.
Operator
Gut, dann danke schön an Sie, Herr Stilger, für die gestellte Frage. Ich...
Marc Stahlschmidt
Ja, vielleicht kann ich gerne zwei Sätze...
Operator
Ja, bitteschön.
Marc Stahlschmidt
Generell ist alles, was Herr Treß gesagt hat, komplett richtig. Wir haben verschiedenste Ausprägungen in variablen Transferkosten, aber auch -erlösen.
Es sind tatsächlich, wie Herr Treß hat es 'für die Galerie' genannt, das ist nicht unwichtig. Ab und zu muss sich ein Verein vielleicht auch nach außen rühmen mit relativ hohen Transferergebnissen, die aber auf Variablen begründet sind, die eher nicht kommen, weil eben die Cases nicht eintreten.
Ich glaube aber, zwischen 5 und 15% von Transfersummen bei internationalen Transfers sind in der Regel schon variable Ansätze. Aber dann, und da hat auch Herr Treß komplett recht, in verschiedensten Wahrscheinlichkeitsgewichtungen.
Das sind spielerabhängige, das sind erfolgsabhängige, sodass 'ne eindeutige Antwort hier unglaublich schwer zu geben ist. Wichtig ist die Aussage: Gezeigt werden Erlöse nur nach Wahrscheinlichkeiten, höchstwahrscheinlich.
IFRS 15 ist ja der maßgebliche Standard und sehr eindeutig, sodass wir in der Regel erst dann Ergebnisse nach IFRS zeigen, wenn sie auch vereinnahmt und verwirklicht wurden.
Dr. Robin Steden
Ja, Marc, und ergänzend: Es ist tatsächlich so, es gibt eigentlich, bis auf Transfers, die aufgrund von Ausstiegsklauseln exekutiert werden, eigentlich kein Transfervertrag mehr, der keine Variablen mehr enthält. Aber das führt dann eben genau zu den Befunden meiner Vorredner, die ich jetzt nicht wiederholen möchte.
Nur dir ein Gefühl zu geben: Es gibt eigentlich weder auf der Kauf- noch auf der Verkaufsseite also geht gegen fast 0% diese reinen fixen Transfersummen, sondern das ist alles mit variablen Komponenten, aber die haben halt diese Unsicherheiten, die du gerade gehört hast, und deswegen erfahren sie die Behandlung, die du gerade gehört hast.
Operator
Gut, vielen Dank für diese Ausführungen. Und noch einmal der Hinweis an die Teilnehmenden: Wenn Sie eine Frage stellen möchten, dann melden Sie sich gerne.
Wir haben einen weiteren Teilnehmer. Bitte stellen Sie sich einmal kurz mit Namen vor.
Sie haben hier nur Ihre Firma angegeben, aber Sie haben jetzt die Möglichkeit, Ihr Mikrofon einzuschalten und Ihre Frage zu stellen. Bitteschön.
Philipp Sennewald
Ja, moin, Philipp Sennewald, NuWays AG. Sorry, ich nutz die Zoom-Plattform immer seltener, deswegen ist hier noch 'n Platzhaltername drin.
Drei Fragen von meiner Seite. Erstmal vielen Dank für die Präsentation.
Die Kreditlinie, die Sie angesprochen hatten in Anbetracht des erwarteten negativen Free Cashflows im kommenden Jahr, erwarten Sie, dass Sie zumindest 'n Teil davon ziehen werden müssen?
Thomas Treß
Nein, also der negative Free Cashflow hat im Wesentlichen daraus seine Ursache, dass wir z.B. die Gesundheitswelt bauen.
Das haben wir aber langfristig finanziert. Sprich, der wird im Finanz-Cashflow natürlich aufschlagen dieser Kredit und soweit wieder das Ganze kompensieren.
Wir sind ja nicht, Entschuldigung, Herr Sennewald, mit dem Klammerbeutel gepudert und versuchen, Infrastrukturinvestitionen kurzfristig über die Kreditlinien zu finanzieren.
Philipp Sennewald
Alles klar, ergibt Sinn. Zweite Frage: die Personalkosten für das kommende Jahr.
Sie haben jetzt mit den Spielern Brandt und Süle, würde ich mal behaupten, zwei von außen zumindest einzuschätzen zwei besser verdienende Spieler abgegeben und überwiegend junge Spieler neu verpflichtet. Nun kommt natürlich noch die Vertragsverlängerung von Herrn Schlotterbeck mit dazu.
Ist es dennoch richtig, davon auszugehen, dass die Personalkosten leicht rückläufig sein sollten im kommenden Jahr?
Thomas Treß
Wenn wir von Kaderkosten reden, dann reden wir von der Summe aus den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und die Spielergehälter. Dafür gibt es ein Gesamtbudget für den Sport, und dieses Gesamtbudget ist in der Größenordnung von 20 Millionen gesunken.
Denn ich sag's mal platt ausgedrückt: Mir als Finanzchef ist es nicht so wichtig, ob das in der Zeile Abschreibung oder in der Zeile Gehälter stattfindet. Mir ist wichtig, dass die Gesamtkosten für den Kader diese 20 Millionen nach unten entwickelt wurden.
Und das kommt natürlich sehr darauf an, wie du allokierst. Der Sport hat insofern natürlich jetzt die Möglichkeit zu sagen: Ich kaufe mir lieber einen Spieler, indem ich mehr im Transferbereich ausgebe, oder ich kaufe mir einen Spieler, der beispielsweise jetzt ablösefrei kommt oder nur noch eine kurze Vertragsrestlaufzeit hat und 'n Handgeld haben will.
Insoweit macht es Sinn, das in Summe zu betrachten, und diese Summe wird eben diese 20 Millionen sinken. Aber wir closen nicht an sich die Kadergehälter.
Macht auch keinen Sinn, weil das Geschäft ist, wie es ist: Spieler wollen immer, wenn sie kommen und sie haben keinen Vertrag mehr oder eine kurze Vertragslaufzeit, immer mitverdienen, auch wenn sie Ausstiegsklauseln haben. Und das ist nur eine Verschiebung auch zwischen den Abschreibungen auf Immaterielle und eben die Gehälter auf den Kader.
Die Summe macht für uns das, was es geht, das sauber steuern zu können.
Philipp Sennewald
Danke schön, das leuchtet ein. Eine abschließende Frage, kleinere Frage: Nun kommt ja in dieser Saison nun schon morgen auch noch ein vierter, in Anführungszeichen, 'Wettbewerb' für Sie mit dazu.
Da gibt's relativ wenig Infos, was so die Prämienzahlung angeht. Ich hatte mal was gelesen, dass der Sieger 3 bekommt und der Verlierer 2.
Ist das zutreffend?
Thomas Treß
Das ist so richtig.
Philipp Sennewald
Super, vielen Dank für die Bestätigung. Dann wär's das schon von meiner Seite.
Dann wünsche ich Ihnen viel Erfolg beim Spiel morgen und dann hören wir uns bald wieder. Danke schön.
Thomas Treß
Danke, bis bald.
Operator
Vielen herzlichen Dank. Noch einmal der Hinweis: Wenn Sie eine Frage haben, dann heben Sie gerne die Hand, sodass ich Ihnen die Möglichkeit geben kann, Ihr Mikrofon freizuschalten.
Wir haben augenblicklich keine weiteren Fragen und Wortmeldungen.
Thomas Treß
Einen Hinweis möchte ich noch geben, wenn Sie denn keine Fragen mehr haben, weil mir das wichtig ist, weil unser Finanzbereich hat da richtig tollen Job gemacht: Wir hatten eine Prüfung, und zwar eine Stichprobenprüfung durch die BaFin für den letztjährigen Abschluss, und das Ergebnis war, dass nach der ersten Fragerunde dieses eingestellt wurde. Das ist mir wichtig, weil es einfach darstellt, dass hier ein guter Job gemacht wird und auch ein Hinweis auf die Solidität unserer Finanzzahlen und unserer Abschlüsse gibt.
Operator
Ja, da auch in der Zwischenzeit keine weiteren Fragen eingegangen sind, kommen wir zum Ende des heutigen Earnings Calls. Vielen herzlichen Dank an alle Teilnehmenden.
Wenn weitere Fragen aufkommen zu einem späteren Zeitpunkt, wenden Sie sich gerne an das Investor-Relations-Team. Vielen herzlichen Dank an Sie, Herr Treß, Herr Stahlschmidt, Herr Dr.
Steden für die Präsentation. Und für einen Abschluss würde ich noch einmal gerne an Sie zurückgeben.
Von meiner Seite einen schönen Freitagnachmittag und auf Wiedersehen.
Thomas Treß
Schönes Wochenende.
Dr. Robin Steden
Dem können wir uns nur anschließen. Das wünschen wir Ihnen auch.
Und drücken Sie uns die Daumen morgen.
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