Salzgitter AG

Salzgitter AG

28.50
CHF
0.00
(0.00%)
1.07EPS
29.19P/E
1.57BMarket Cap
Nov 12Next Earn

Q4 FY2025 · Earnings Call TranscriptMarch 23, 2026

Gunnar

Diese Inbetriebnahme sehen wir nicht als gefährdet, sondern im Gegenteil, wir sind hier aus unserer Sicht gut unterwegs und wie gesagt, das Kundeninteresse ist ganz klar vorhanden. Was auch wichtig ist, haben wir auch letztes Jahr entschieden, dass wir die Modularität, die wir bei SALCOS haben, nutzen für eine flexible Transformation, dass wir sie nutzen, sie auch zu synchronisieren mit unseren eigenen Ambitionen und eigenen Möglichkeiten.

Klar ist, auch das in aller Deutlichkeit, die Transformation am Standort Salzgitter wird vollumfänglich umgesetzt, aber wir lassen uns letztendlich Zeit in den Investitionsentscheidungen, sodass es in das Marktgefüge reinpasst und auch in unsere eigene Leistungsfähigkeit tatsächlich reinpasst. Last but not least, ein großer Erfolg für das Jahr 2025, auch wenn der finale Bescheid erst in 2026 gekommen ist, ist, dass wir mit der Bundesregierung, mit dem Land Niedersachsen und auch mit den Kolleginnen und Kollegen in Brüssel uns darauf verständigen konnten und verabschieden konnten, dass der noch ausstehende Teil der staatlichen Förderung für SALCOS Stufe 1 von etwa 322 Millionen, ja, 322 Millionen Euro tatsächlich jetzt auch ausgezahlt wird, ein großer Teil davon schon in diesem Jahr.

Auch das ist, glaube ich, eine wichtige Botschaft. Die Förderung wird dann in Summe 1,3 Milliarden Euro betragen.

Das spiegelt, glaube ich, auch nochmal wider, wie sehr dieses Projekt auch im Fokus der politischen Transformation ist. Wir haben viele Diskussionen geführt zum Thema HKM, wir mit Ihnen, aber auch mit anderen Marktteilnehmern.

Wir haben eine Entscheidung getroffen zu HKM und diese Entscheidung überschreibe ich mit: Wir übernehmen Verantwortung. Wir übernehmen Verantwortung für den Standort, wir übernehmen Verantwortung für die Menschen dort vor Ort und wir übernehmen Verantwortung für die Transformation dieses Standortes, denn so wie heute da ist, wird sicherlich nicht in die Zukunft gehen.

Wir haben eine industrielle Logik dabei. Wir verzahnen Wertschöpfungsketten im Gesamtkonzern, wie wir das heute schon tun und weiten das weiter aus.

Wir sichern die Vormaterialproduktion gerade für unsere Defense-Produkte, denn die HKM ist der heutige Lieferant für eben diese Produkte. Wir erweitern unser Produktportfolio in Summe und wir stärken den europäischen Brammenmarkt, denn die HKM wird in Zukunft nach der Transformation auch Brammen liefern für den europäischen Brammenmarkt und damit eine Lücke füllen, die entstehen wird, wenn russische Brammen, Klammer auf, endlich, Klammer zu, durch die Sanktionen aus dem europäischen Markt herausgedrängt werden.

Hier kann die HKM dann eine wichtige Rolle spielen, Resilienz in Europa auch auf dieser Ebene abzusichern und abzubilden. Wirtschaftlich ist es für uns attraktiv, aus den Transaktionserlösen, aus den öffentlichen Förderungen, die bereits zugesagt sind, mit unserem Beitrag hier ein wirtschaftlich fundiertes und attraktives Asset auch tatsächlich ins Portfolio zu nehmen.

Wo stehen wir? Wir haben Eckpunkte verhandelt mit den Kolleginnen und Kollegen von Thyssenkrupp Steel.

Ähnliche Diskussionen haben wir mit Vallourec. Unser Ziel ist es, dass wir zum Sommer diesen Jahres die HKM vollständig übernehmen.

Wir brauchen dazu noch ein entsprechendes Sanierungsgutachten, das ist in Auftrag. Die Förderung, habe ich eben gesagt, ist bereits bestätigt.

Insofern gehen wir davon aus, dass wir zum Sommer vollständiger Eigentümer der HKM werden und dann auch diese HKM in dem Sinne für uns umbauen. HKM ist wichtig für das Thema Defense, habe ich gerade gesagt.

Das Vormaterial kommt aus der HKM. Wir haben hier in 2025 einiges erreicht.

Ja, wir haben die Zertifizierung bekommen für die militärische Anwendung in der Bundeswehr. Wir haben aber auch Anwendung im Bereich des Zivilschutzes, des Roten Kreuzes, der UNO etc., wo unsere Stähle zum Einsatz kommen bis hin zu mobilen Schutzräumen.

Auch hier sind wir gut unterwegs. Wir schauen auf die Notwendigkeit, Wertschöpfungskette tatsächlich auch zu verlängern.

Thürolf & Ule ist ein Element davon. Wir haben die Akquisition jetzt im Januar abgeschlossen.

Damit können wir in Ilsenburg das Grobblech fertigen, was teilweise direkt zu unseren Kunden geht, aber sonst auch in die Weiterverarbeitung geben über Universal Eisen und Stahl gemeinsam mit Thürolf & Ule. Hier können wir dann für die Systemhäuser entsprechende Komponenten fertigen und sehen auch einen entsprechenden Bedarf des Marktes, genau sich in diesen beiden Richtungen zu bewegen.

Hier sind wir in der gesamten NATO-Welt tatsächlich auch unterwegs. Schauen wir noch mal auf das Marktumfeld.

Ja, die geopolitische und zollpolitische Entwicklung sorgt für Unsicherheit, gerade aktuell. Ich glaube, wir alle gucken mit sehr viel Intensität auf die Entwicklung der nächsten 24 Stunden im Iran.

Das führt zu Unsicherheit in den Märkten und Unsicherheit ist nie gut für ein Umfeld, in dem investiert werden soll, in dem dann auch Stahl gebraucht werden soll. Noch sehen wir das bei unseren Kunden nicht, aber je länger der Krieg geht, desto klarer wird sicherlich das Thema werden.

Insofern werden wir anschauen, wie die Stabilität in den Wachstumsraten sich entwickeln wird, die nach jüngsten Prognosen noch da ist, aber da müssen wir sicherlich auch abwarten, wie der Krieg sich entwickelt. Insbesondere natürlich bei den Energiepreisen.

Ich glaube, das erleben wir alle selbst. Für uns gilt: Wir sind gut gehedgt im Bereich Gas – Öl ist ja weniger ein Thema für uns in der Produktion –, wir sind gut gehedgt im Bereich Gas, über 50 % unserer Gasmenge für 2026 ist bereits gehedgt zu Preisen noch vor Iran-Krise.

Die Auswirkungen dann auf die restlichen verbleibenden Spotmengen werden wir sicherlich uns genau anschauen und dann auch mit unseren Kunden sprechen müssen, wie wir hier gemeinsam zur Lösung kommen, denn klar ist, die Stahlindustrie wird das Ganze nicht ganz alleine tragen können. Auf der deutschen Seite: Die Wirtschaft hat sich erholt.

Wir haben die Talsohle im Q4 letzten Jahres durchschritten. Wir sehen schon, dass regulatorische Veränderungen Wirkung zeigen.

Der Stahlpreis hat sich erholt. Wir gucken auf einen Stahlpreis jenseits der 700 Euro, das haben wir lange nicht gesehen und das ist sicherlich Ausdruck auch dafür, dass hier eine gewisse Erholung stattfindet und die Regulatorik greift.

Ich habe es gerade gesagt, gerade wenn ich auf das Thema Carbon Border Adjustment Mechanism schaue, was ja zum 1.1. diesen Jahres in Kraft getreten ist, aber auch das neue Trade Defence Instrument, was zum 1.7.

kommen soll. Diese Elemente tragen sicherlich auch das Preisgefüge des Stahls und sind gut für unsere Entwicklung hier in Europa und damit auch eine Steigerung für die Resilienz in Europa in der Stahlindustrie und damit auch für uns als Grundstoffindustrie nach vorne.

Wenn wir das kurz auf der Zeitleiste uns anschauen: 2025/2026. Wie gesagt, die politische Einigung beim CBAM ist im letzten Jahr erfolgt, zum 1.1.

ist es eingeführt worden. Wir wissen, dass es nicht perfekt ist.

Wir wussten es von Anfang an, dass CBAM nicht perfekt ist, aber es ist gut zu sehen, dass die Kommissionsvorschläge zu den Änderungen jetzt auf dem Weg sind. Das wird noch mal helfen, CBAM besser zu machen, nicht nur für die Stahlindustrie, sondern in Summe besser zu machen.

Und insbesondere das Thema Melt and Pour ist, glaube ich, etwas Wichtiges, was dann im dritten Quartal noch mit zur Anwendung kommen soll. Das wird uns sicherlich helfen, gerade bei den Importen von Halbzeugen.

Handelsschutzinstrumente: Wie gesagt, es gibt einen sehr guten Vorschlag der Kommission aus dem letzten Jahr. Es gibt breite Unterstützung im Parlament für diesen Vorschlag und auch bei den Mitgliedsstaaten gibt es mehrheitlich Unterstützung.

Einzelne Fragen werden gerade im Trilog behandelt. Ich sehe nicht, dass die Inkraftsetzung zum 1.7.

gefährdet ist. Ich sehe, dass das kommen wird und dass wir dann auch sicherlich marktpreisseitig dort Elemente sehen werden.

Wir haben zusätzlich auch eine Diskussion zum Thema ETS und CO2-Bepreisung. Klar ist, wir haben einen regulären Review des ETS-Systems in diesem Jahr vorgesehen – nicht wir, sondern das ist im System angelegt.

Es gibt natürlich im Vorfeld dazu gerade in der aktuellen Situation sehr viele Meinungen, sehr viele auch Vorschläge, wie ETS reformiert werden sollte. Ich glaube, es ist gut, dass jetzt diese Vorstelligen gehört werden und dass dann aber auch mit einer klaren Sicht auf den Erhalt des ETS als System dieses System reformiert wird.

Denn das ist zumindest eine Botschaft, die ich an allen Stellen bekomme: Es gibt keinen, der das ETS-System in Summe abschaffen möchte, sondern die Regelungen des ETS entsprechend auf die jetzige Situation anpassen möchte und das wird die EU-Kommission dann im Sommer diskutieren. Im Zuge dieser ganzen Debatten haben wir gesehen, dass der CO2-Preis sich abgesenkt hat.

Wir waren bei knapp 90, sind jetzt mittlerweile Mitte 60. Da muss man sicherlich auch noch mal gucken, wie sich die aktuelle Entwicklung im Iran dann weiter auf den CO2-Preis auswirkt.

Für die Bestandserzeugungsaggregate ist das sicherlich eine positive Nachricht. Wir werden dann schauen, wie das nach vorne wirkt, auch im Sinne der Transformation.

Aktuell macht uns der Preis aber mit Blick auf unsere Transformationsaktivitäten keine Sorgen und wir erwarten auch, dass strukturell, von einem niedrigen Niveau, aber strukturell auch wieder steigt. Muss dazu auch noch mal sehen, wir gucken im Moment auf ein Preisniveau, was wir auch im ersten Halbjahr 2025 gesehen haben.

Also für mich im Moment kein Grund hier strukturell etwas zu verändern aus der unternehmensstrategischen Perspektive. Schauen wir uns ganz kurz die Rohstoff- und Energiepreise an.

Wir sehen natürlich die Effekte des Irankriegs insbesondere im Bereich der Logistik. Eisenerz hat sich deutlich verteuert.

Das sind im Wesentlichen Elemente von Bunkeröl, was wir sehen. Kokskohle hat sich andersherum entwickelt.

Das sind die wetterbedingten Preiserhöhungen, die wir insbesondere im australischen Markt gesehen haben. Diese Wetterkapriolen sind durch, wir haben also eine Rückkehr zu einem niedrigen Niveau.

Und bei den Energiepreisen, klar, da sehen wir sehr klar die Ausschläge aus dem Irankonflikt. Müssen sicherlich schauen, wie sich das nach vorne entwickelt.

Gut ist: Beim Erdgas habe ich es gerade gesagt, wir sind gut gehedgt, beim Strom sind wir noch besser gehedgt. Hier zahlt sich auch unsere Strategie aus, im Rahmen der Transformation Grünstrom-PPAs tatsächlich abzuschließen mit einer langfristigen Perspektive, sodass wir hier auch nach oben abgesichert sind.

Wie wirkt sich das auf die Stahlpreise aus? Wir schauen erstmal nach links auf die europäischen Preise.

Sie sehen, der Preis für Warmband hat sich deutlich erholt. Wir sind über den 700 Euro, das haben wir das letzte Mal in 2024 gesehen.

Wir sehen im Moment auch keine fundamentalen Gründe, warum das sich nach unten wieder entwickeln sollte. Die anderen, sprich Grobblech und Träger, folgen dieser Logik etwas verzögert, gerade beim Träger.

Hier spielt natürlich auch das Thema Bau eine Rolle mit dem Winter. Hier erwarten wir im zweiten und im dritten Quartal natürlich eine gewisse Belebung, weil Bauaktivitäten auch wieder nach dem Winter starten werden.

International sehen wir auch eine gewisse Aufspreizung. China, aufgrund der fehlenden Binnenmarktnachfrage, bleibt flat.

Bei den Amerikanern sehen wir die Wirkung der Zölle auf den Preis und unsere habe ich eben beschrieben. Also auch da sehen wir, glaube ich, die Entwicklung in die richtige Richtung.

Lassen Sie mich bei den Eckdaten nur einige hervorheben. Das ganze Thema der Finanzen, Birgit, machst du gleich noch mal im Detail.

Ich glaube, was wichtig hier zu sehen ist: Wir sind in der Rohstahlproduktion deutlich hinter dem Vorjahr geblieben. Das hat einmal operative Themen im Sinne von Herausnahme des Hochofens C, aber natürlich auch eine Reflektion des Marktes.

Wir sehen, dass die CO2-Emissionen deutlich unter dem Vorjahr sind. Das ist natürlich auch eine Resultante der Rohstahlproduktion neben all den Aktivitäten, die wir eingeleitet haben, unseren CO2-Footprint zu reduzieren.

Sie wissen, dass wir danach SBTi uns ein sehr klares Ziel gegeben haben. Und in der Stammbelegschaft sind wir auch leicht runtergegangen.

Da gibt's zwei Effekte: Zum einen die Entkonsolidierung unserer Schuhmaschinenfabrik, der DESMA, aber auch gegenläufige Tendenzen: temporärer Aufbau insbesondere in der Stahlerzeugung, die Transformation von grau zu grün auch entsprechend zu begleiten. Zu den finanziellen Kennzahlen, wie gesagt, wird Birgit Potrafki gleich noch mal im Detail Stellung nehmen.

Wenn wir uns das anschauen auf die Geschäftsbereiche, lassen Sie mich auch hier kurz durchgehen. Sie sehen Umsatzabrieb in allen Segmenten, ja, in allen Segmenten, insbesondere im Bereich des Stahlhandels haben wir erheblichen Rückgang zu verzeichnen.

Ich habe es gerade gesagt, wir sind durch eine deutliche Restrukturierung gegangen im Handel, sodass trotz dieses Umsatzrückgangs wir es geschafft haben, dort positive Ergebnisse zu zeigen. In der Stahlverarbeitung ist uns das nicht geglückt, aber auch hier positive Entwicklung, wenn man das Jahr 2024 zu 2025 vergleicht.

Auch hier sind wir mit Restrukturierungsmaßnahmen im Markt gewesen, auch hier haben wir einen sehr klaren Fokus gesetzt auf unsere interne Performance. Auch das trägt hier Früchte.

Dasselbe auch bei der Stahlerzeugung, auch wenn wir es nicht so ganz deutlich im Ergebnis sehen. Technologie hingegen ein sehr positives Bild: Die KHS ist wieder mit einem Rekordergebnis aus dem Jahr 2025 herausgegangen, das dritte Jahr in Folge, eine ganz tolle Entwicklung.

Und hat natürlich damit, gemeinsam mit der Aurubis, auch maßgeblich zum Gesamtergebnis des Konzerns beigetragen. Also hier haben wir deutlich Luft unter die Schwinge bekommen aus diesen beiden Bereichen und wie gesagt, Technologie, insbesondere bei der KHS, eine sehr, sehr gute Entwicklung, stabil nach vorne auch betrachtend mit weiterem Potenzial.

Das Ganze hat uns gebracht zu einem Dividendenvorschlag, den wir mit dem Aufsichtsrat abgestimmt haben. Dieser Dividendenvorschlag ist moderat und ist Ausdruck dessen, dass wir nach wie vor in einem schwierigen Marktumfeld unterwegs sind, in 2025 waren, aber auch in 2026 sind.

Ist Ausdruck des hohen Kapitalbedarfs, den wir aufgrund der Investitionen haben, aber ist Ausdruck auch von Stabilität, die wir unseren Aktionären versprechen und versprochen haben und hiermit auch dieses Versprechen einlösen wollen. Damit möchte ich an dich übergeben, Birgit, dann noch mal in die Finanzen detailgetreu einzusteigen.

Bitte sehr.

Birgit Potrafki

Ja, danke dir, Gunnar, und herzlich willkommen an die Bildschirme auch von meiner Seite. Ja, ich möchte noch mal, bevor ich tatsächlich einsteige in die Zahlen, einen kurzen Blick darauf geben, wie das Gesamtjahr 2025 sich so gestaltet hat.

Gunnar sagte es schon, wir hatten herausfordernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen und ein weiterhin herausforderndes Jahr in den Stahlbereichen, wo uns der konjunkturelle Wind nach wie vor sehr stark entgegengeschlagen ist, hauptsächlich von der Preisseite und im Handel auch von der Mengenseite. Für uns stand deswegen im Fokus letztes Jahr, unser Unternehmen finanziell zu stabilisieren.

Und wie haben wir das gemacht? Zunächst einmal haben wir unser Performance-Programm P28 – ich werde darauf auch noch näher eingehen –, ich bin aber sehr stolz darauf, dass ganz viele Menschen in unserem Unternehmen organisieren konnten, dass wir nicht nur unser Ziel erreicht, sondern sogar übererfüllt haben 33 %.

Außerdem, Gunnar, du hattest es schon angesprochen, haben wir sehr konsequent unsere Restrukturierung insbesondere im Handel vorangetrieben, sodass der Handel, der ja den stärksten aller Gegenwinde erleben musste letztes Jahr, trotzdem positiv gewesen ist. Natürlich auch getragen durch Einmaleffekte, aber auch eben operativ.

Wir haben eine Umtauschanleihe begeben, die hat uns weitere Liquidität in Höhe von 500 Millionen Euro gesichert und das auch mit einer recht langen Laufzeit. Auch das werden wir gleich in den Zahlen noch mal sehen.

Und unsere Ausgabendisziplin hat sich auch bei den Ausgaben für Investitionen ausgewirkt. Und all das zusammen hat dann auch sehr deutlich und positiv auf unsere Nettofinanzposition gewirkt, die deutlich besser rausgekommen ist, als wir das selbst letztes Jahr zum Ende noch prognostiziert hatten.

Was sehen wir jetzt für 2026? Wir sehen, dass der Gegenwind noch weiter anhält.

Es gibt leichte Belebung, wie du gesagt hast, aufgrund der Maßnahmen der EU und auch aufgrund der Programme der Bundesregierung. Allerdings sehen wir, dass die deutsche Wirtschaft noch nicht so richtig floriert und wir erwarten auch keinen plötzlichen Aufschwung.

Ich sagte schon, der Handel hat auch profitiert von ein paar Einmaleffekten, dazu komme ich noch, und so gehen wir in Summe davon aus, dass wir ja schon back to black sind im letzten Jahr mit einem leicht positiven Ergebnis, einem positiven Break-even ohne die Bewertung aus der Umtauschanleihe, und wir gehen davon aus, dass das Ergebnis dieses Jahr sich noch mal deutlich nach vorne entwickeln wird, dann noch stärker wahrscheinlich mit all diesen Impulsen in 2027 sich zu entfalten. Und natürlich werden wir unsere eigenen Anstrengungen fortsetzen.

Wir werden unser Performance-Programm weiter betreiben, wir werden dort, wo es notwendig ist, weiter restrukturieren – und auch im Handel sind wir ja noch nicht ganz durch – und wir werden auch unser Portfolio weiterhin so schärfen, dass wir für die Zukunft gut aufgestellt sind. Und damit noch mal zusammenfassend: Back to black.

Es wird ein Jahr 2026 werden, was deutlich stärker sein wird im Ergebnis als das Jahr 2025 und dann erwarten wir die volle Entfaltung der Maßnahmen uns herum dann ab 2027. Was heißt das jetzt in den Kennzahlen ganz konkret, wenn wir auf das Jahr 2025 schauen?

Wir sehen links oben den Umsatz mit knapp 9 Milliarden Euro, ganz genau 8,981 Milliarden. Das ist 1 Milliarde geringer als das Vorjahr.

In den Stahlbereichen haben wir insbesondere gelitten durch die Preise und im Handel auch durch die Mengen. Und auch die Technologie ist ganz leicht unter dem Vorjahr geblieben und auch die Entkonsolidierung unserer Mannesmann Stainless Tubes-Gruppe hat dort auch eine Rolle gespielt.

Und im Zuge dieses Umsatzrückgangs hat sich dann auch unser EBITDA VX reduziert. VX, wofür steht das?

Das ist bereinigt, Valuation, den Effekt aus der Umtauschanleihe, Exchangeable Bond, deswegen die Abkürzung VX. Und ohne diesen Bewertungseffekt aus der Umtauschanleihe sind wir bei 406 Millionen EBITDA rausgekommen.

Das war dann im Zuge der Umsatzreduzierung auch unter dem Vorjahr. Im Ergebnis, wie gesagt, eine leicht positive Zahl, +2 Millionen Euro, damit black, Break-even.

Wenn man die Ergebnisse der Umtauschanleihe mit 30 Millionen Euro noch mal da drauf addiert, die negativer Natur waren, dann sehen wir die korrespondierenden Werte rechts daneben. Repräsentativ für das, was das Unternehmen leistet, ist, wie gesagt, die bereinigte Kennzahl, deswegen werden wir auch ab 2026 mit dieser Kennzahl unterwegs sein.

Eine sehr wichtige Kennzahl in so kritischen Zeiten ist der operative Cash, das ist die Zahl oben rechts, und da hatten wir ein starkes Jahr. Mit etwas über 500 Millionen Euro lagen wir rund 100 Millionen Euro noch mal über den Beiträgen aus dem Vorjahr.

Das ist eine gute Contribution auch für die Entwicklung unserer Nettofinanzposition, die bei knapp unter 1 Milliarde Euro rausgekommen ist und damit deutlich besser als in unserem ursprünglichen Plan und auch als noch im vierten Quartal prognostiziert. Leichte Beiträge gab es auch aus dem Working Capital, wo wir bei in etwa 2,4 Milliarden Euro liegen.

Wenn wir auf unsere Gewinn- und Verlustrechnung schauen, dann sehen wir links wieder den Umsatz mit knapp 9 Milliarden Euro und wir sehen auch, dass der 1 Milliarde unterm Vorjahr lag. Aber ich bleibe mal oben in den Blöcken und erkläre, wie unsere Gewinn- und Verlustrechnung sich im Wesentlichen zusammensetzt.

Da sind drei große Blöcke, die nach dem Umsatz das Ergebnis im Wesentlichen treiben. Das sind einmal unsere Materialkosten mit 5,8 Milliarden Euro, unsere Personalkosten mit 1,9 Milliarden Euro und unsere sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 1,5 Milliarden Euro.

Und in diesen 1,5 Milliarden finden wir auch die Bewertungseffekte aus der Umtauschanleihe wieder. Wir sehen, dass das Ergebnis aus unseren Beteiligungen mit etwas über 180 Millionen Euro sehr konstant ist und dass wir ein negatives Finanzergebnis hatten, aber deutlich besser als das Vorjahr – entschuldigen Sie bitte, rum ist es korrekt –, was dann zu dem Break-even-Ergebnis ohne die Umtauschanleihe von +2 führt und inklusive der Umtauschanleihe von -28.

Darauf gibt es eine Steuerlast von 42 Millionen Euro, sodass das Ergebnis nach Steuern bei -70 Millionen Euro rauskommt. Unten in der Leiste sehen wir: Wie sind denn die Veränderungen zum Vorjahr?

Und rot heißt, es ist eine Verschlechterung und wirkt negativ auf die Gewinn- und Verlustrechnung, und grün heißt, es ist eine Verbesserung und wirkt positiv auf die Gewinn- und Verlustrechnung. Was sehen wir?

Wir sehen den Umsatzabrieb, den ich gerade schon erläutert hatte, von etwas über 1 Milliarde Euro und wir sehen, dass wir in den Materialkosten in der Lage waren, diesen Umsatzabrieb mehr als zu kompensieren, denn hier haben wir eine verbesserte Materialkostenbasis von 1,2 Milliarden Euro. Das ist bedingt durch die Preisentwicklung, die Gunnar gezeigt hat, für Eisenerz und Kokskohle und auch natürlich durch Entkonsolidierungseffekte wie unsere MST-Gruppe zum Beispiel.

Personalaufwand ist reduziert gegenüber Vorjahr. Das liegt auch an Entkonsolidierungsthemen, aber auch an unserer Restrukturierung im Handel, wo wir ja auch Personal angepasst haben und im Zuge dessen auch reduzierte Personalaufwendungen haben.

Die Abschreibungen liegen noch mal deutlich unterm Vorjahr. Das kommt daher, dass das Vorjahr durch Sonderabschreibungen belastet war, die zum großen Teil dieses Delta treiben.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen haben wir Effekte aus der Umtauschanleihe und Effekte aus Währungskursbewertungen sowie unsere Stichtagsbewertung auf unsere Derivate. Die Gegenposition, die wir auch positiv haben aus den Wechselkursen, die sehen wir bei sonstigen betrieblichen Erträgen.

Finanzergebnis in Summe zwar negativ, aber besser als Vorjahr mit 31 Millionen Euro. Und all das aufsummiert gibt eine Verbesserung zum Vorjahr von 298 Millionen Euro im bereinigten Ergebnis, also fast 300 Millionen Euro.

Wenn wir auf unsere Bilanz schauen, dann sehen wir, dass unsere Bilanz von Stabilität geprägt ist. Wir haben eine Bilanzsumme, die liegt stabil etwas über 10,4 Milliarden Euro in beiden Jahren, sowohl in 2024 als auch in 2025.

Unsere langfristigen Vermögenswerte, die haben sich im Zuge unserer SALCOS-Investitionen leicht erhöht und unsere Vorräte, die sind reduziert im Wesentlichen aufgrund von zwei Einflüssen: sowohl preisliche Einflüsse als auch im Zuge von Working-Capital-Maßnahmen. Bei den Finanzmitteln und Wertpapieren und bei den sonstigen kurzfristigen Vermögenswerten sehen wir Stabilität.

Wenn wir auf die Passivseite rechts schauen, finden wir auch dort Stabilität wieder, nämlich unser Eigenkapital liegt stabil bei etwas über 42 % in beiden Jahren. Die Pensionsrückstellungen sind leicht reduziert im Zuge eines erhöhten Zinssatzes und wir sehen eine Verschiebung zwischen den kurzfristigen und den langfristigen Schulden.

Und hier wirkt bei den langfristigen Schulden zum einen unsere Umtauschanleihe mit 500 Millionen Euro und zum zweiten hatten wir eine Umschichtung von kurzfristigen in langfristige Schulden. Kapitalflussrechnung: Unser operativer Cashflow, Grafik links, sehen wir, dass wir 2025 mit 505 Millionen Euro rausgekommen sind, knapp 100 Millionen Euro über dem Vorjahr.

Und wir sehen in dem Quartalsvergleich, dass wir im letzten Jahr in den ersten drei Quartalen deutlich besser waren als in den Quartalen des Vorjahres. Das vierte Quartal in 2024 war besonders stark, das kam im Wesentlichen aus Working-Capital-Effekten und dort aus Vorratsbewertungen und aus Accounts Payable.

Wenn wir Rechnungen bekommen für SALCOS-Einrichtungen und die sich über den Jahreswechsel erstrecken, dann sind diese Beträge zum Teil sehr hoch. Wenn wir rechts auf unsere Kapitalflussrechnung schauen, dann sehen wir auch dort viel Stabilität.

Wir sind gestartet mit einem Finanzmittelbestand von 1 Milliarde Euro und wir sind geendet mit einem Finanzmittelbestand auch in etwa von 1 Milliarde Euro. Wir haben etwas über eine halbe Milliarde aus unseren operativen Aktivitäten erwirtschaftet und damit und auch unter dem Cashflow aus Finanzierung – hier im Wesentlichen die Umtauschanleihe – unsere Investitionen in Höhe von knapp 700 Millionen Euro hier finanziert.

Kommen wir damit auch zu den Investitionen und Abschreibungen. Sie sehen hier in der Mitte unsere Investitionen, 525 – gerade eben haben Sie etwas unter 700 gesehen, das hat etwas andere Inhalte, hier konzentrieren wir uns im Wesentlichen auf Anlagen, die Inhalte eben sind noch etwas darüber hinaus, deswegen hier die Zahl 528 – und Sie sehen, dass davon 229 für unsere SALCOS-Projekt ist.

Eigentlich war 2025 auch ein Peak-Jahr bei den Investitionen für SALCOS, aber es war auch ein Peak-Jahr im Fördermitteleingang und deswegen ist die Nettozahl gar nicht so imposant wie die Bruttozahl. Wir haben in 2025 Förderung bekommen für das Jahr 2025, aber auch noch Förderung für Investitionen, die in 2024 getätigt wurden.

Wir sehen weiterhin, dass unsere anderen Investitionen, die nicht SALCOS sind, mit 299 Millionen Euro deutlich unter den beiden Vorjahren lagen und hier zeigt sich die Disziplin bei den Ausgaben auch bei den Investitionen, die viele unserer Einheiten letztes Jahr an den Tag gelegt haben. Wenn wir jetzt auf dieses Jahr schauen, rechte Grafik hier, dann sehen wir, dass wir in den Gesamtinvestitionen wieder das Niveau von 2024 anpeilen mit 875 Millionen Euro.

Und davon in etwa die Hälfte SALCOS und die Hälfte andere Investitionen. Und hierin noch nicht enthalten sind diese zusätzlichen Fördermittel – Gunnar, du hattest es angesprochen –, 322 Millionen Euro.

Wirksam werden sollen 250 Millionen Euro davon dieses Jahr und das bringt uns dann runter von 875 auf etwas über 600 Millionen Euro Investitionen und das liegt dann gerade mal 100 Millionen Euro über dem, was wir in 2025 gesehen haben. Unser Ergebnisverbesserungsprogramm, Thema, was mir wirklich am Herzen liegt, und es liegt mir deswegen am Herzen, weil so viele Menschen in so vielen Einheiten bei uns daran arbeiten und diese Ergebnisse, diese beeindruckenden Ergebnisse organisieren.

Ich fange mal rechts an in der Grafik: Wir hatten uns ein Ziel gesetzt von knapp 100 Millionen Euro im letzten Jahr, ganz genau genommen 97 Millionen Euro. Wir haben erreicht 129 Millionen Euro, davon 110 nachhaltig.

Und das ist eine Übererfüllung, du hattest es schon genannt, du hattest es mir überlassen, die konkrete Zahl zu nennen, von 33 %. Und darauf sind wir stolz, weil wir stolz auf unsere Mitarbeitenden sind, die das organisiert haben.

Und wenn wir ganz links auf die Grafik schauen, dann sehen wir das Vorjahr mit 65 Millionen Euro und wenn wir das dann noch mal miteinander vergleichen, dann sehen wir, dass es uns gelungen ist, die Beiträge sogar zu verdoppeln im Vergleich zum Jahr davor. Die größten Beiträge kommen in den Bereichen, die auch verlustig waren letztes Jahr – Gunnar, du hast es gezeigt: Stahlerzeugung, Stahlverarbeitung –, aber auch aus dem Handel und aus der Technologie und aus anderen Gesellschaften.

Jetzt kann man sich die Frage stellen: Warum ist die Zahl im Handel so übersichtlich, wenn es doch ein großes Restrukturierungsprogramm gibt? Der Grund ist ganz einfach: Wir erfassen in unserem Performance-Programm keine Restrukturierungsaktivitäten, die laufen separat, denn dieses Programm ist kein Mitarbeiterabbauprogramm.

Das heißt, die Beiträge aus dem Handel, aus der Restrukturierung, kommen zu diesen Ergebnissen additiv hinzu. Wie ist jetzt die Zielerreichung nach Jahren und was ist auch unser Ziel für das Jahr 2026?

Wir sehen in der Mitte die bekannten 129, die wir letztes Jahr organisiert haben, die hatte ich gerade gezeigt. Wir sehen links daneben 134 Millionen Euro Beiträge für die Jahre 2022 bis 2024.

Und wir hatten ja mal ein Ursprungsprogramm von 250 Millionen Euro und das hatten wir verdoppelt auf 500 Millionen Euro. Und diese 500 Millionen Euro hatten wir bereits zu Ende letzten Jahres organisiert.

Und das stimmt uns auch zuversichtlich, dass wir auch die weiteren Beträge werden organisieren können, zum Beispiel die Tranche für 2026, wo wir uns 122 Millionen Euro vorgenommen haben. Und rechts noch mal das Gesamtprogramm: Wir hatten ein Ursprungsprogramm, ich wiederhole das sehr gerne, von 250 Millionen Euro, haben das verdoppelt auf 500 Millionen Euro und haben inzwischen noch mal nachgelegt auf 575 Millionen Euro.

Und wir sehen hier, dass die größten Beiträge organisiert werden zu 60 % in der Stahlerzeugung, gefolgt mit 20 % von der Stahlverarbeitung. Hier sind ein paar Beispiele, ich möchte nur ganz kurz auf zwei eingehen, weil ja ganz häufig die Frage kommt: Wie genau passiert denn das?

Ganz simples Beispiel aus unserer Peiner Träger bei der Zusammensetzung des Materials, was in unseren Elektrolichtbogenofen dort geht. Wir haben Schrottkomponenten substituiert durch günstigere Komponenten in Form von alternativen Eisenträgern und haben damit unsere Materialkostenbasis verbessert.

Logistik: Logistik ist auch ein ganz tolles Thema, weil es da Kosten geht und dann eigentlich noch viel mehr passiert. Wir haben Transporte umorganisiert von LKW auf Schiene, wir haben Transportstrecken optimiert und dadurch sinken natürlich die Transportkosten, aber Transporte werden auch schneller und wir realisieren on top auch CO2-Ersparnisse, deswegen sind die Auswirkungen hier sehr vielfältig.

Was sind jetzt die Erwartungen für das Jahr, was vor uns liegt? Der Stahlmarkt sollte sich gegenüber dem letzten Jahr leicht erholen, Gunnar hat es sehr detailliert ausgeführt.

Wir sehen auch eine positive Produktionsentwicklung im deutschen Maschinenbau und natürlich die Impulse aus der Regulatorik und aus der Staatsnachfrage, darüber hatten wir schon sehr ausführlich gesprochen. Das hat uns geführt zu unserer Guidance, die wir bereits vor einigen Wochen in den Markt gegeben haben, nämlich wir erwarten einen Umsatz von 9,5 Milliarden Euro in etwa, ein EBITDA VX, ein bereinigtes EBITDA, zwischen 500 und 600 Millionen Euro und ein Vorsteuerergebnis VX, ein EBT VX, zwischen 75 und 175 Millionen Euro und eine leicht über dem Vorjahresniveau liegende Rendite auf das eingesetzte Kapital bereinigt, unseren ROCE.

Was erwarten wir in den einzelnen Segmenten? Gunnar hat es schon gesagt, wir haben letztes Jahr überall in allen Segmenten im Umsatz gelitten, wir erwarten dieses Jahr, dass wir in allen Segmenten im Umsatz besser laufen.

Wir erwarten nach wie vor ein starkes Jahr in der Technologie bei der KHS, wir erwarten nach wie vor ein positives Ergebnis im Handel, allerdings ohne Einmaleffekte, die wir letztes Jahr genießen durften, aber immer noch positiv, und wir erwarten deutlich verbesserte Ergebnisse in den beiden Segmenten Stahlerzeugung und Stahlverarbeitung. Wir erwarten bei der Stahlerzeugung sogar, dass wir auch hier back to black zurück im profitablen Bereich sein werden.

Und damit komme ich zu unserem gemeinsamen Fazit, ich fange an, bevor ich dann an Gunnar übergebe. Gerne fasse ich das zusammen, dass wir unser Ergebnis stabilisieren konnten, dass wir mit unserem Performance-Programm das Jahresziel deutlich übertroffen haben 33 % und gegenüber Vorjahr verdoppelt haben, dass wir unsere Restrukturierung weiter konsequent vorangetrieben haben, insbesondere in unserem Handelssegment, unsere Liquidität, die haben wir weiter diversifiziert und wir sind vorsichtig optimistisch für das Jahr 2026 mit einem stärkeren Aufwärtstrend für das Jahr 2027.

Und damit übergebe ich zurück an dich, Gunnar.

Gunnar

Ja, herzlichen Dank. Lassen Sie mich abschließen in unserem Fazit.

Ich glaube, was wir gezeigt haben, ist, dass die fortschreitende Strategieumsetzung tatsächlich die Resilienz im Konzern stärkt. Ich glaube, das hast du sehr eindrücklich gezeigt, wie wir in der Lage waren, in 2025 das zu tun und wie wir es auch im Jahr 2026 fortsetzen.

Zusätzlich haben wir in 2025 die wesentlichen Meilensteine erreicht, die zusätzlichen Fördermittel von 322 Millionen in diesem Jahr auch tatsächlich schriftlich zugesagt zu bekommen. Birgit hatte ausgeführt, ein Großteil des Geldes wird dieses Jahr fließen und der Rest dann im Jahr 2027.

Auch das stärkt noch mal die Resilienz des Unternehmens, insbesondere jetzt, wo wir in die Marktphase reingehen. HKM: Die Eckpunkte sind vereinbart.

Wir sind im Prozess, diese jetzt in einen Kaufvertrag oder in zwei Kaufverträge mit Thyssenkrupp und mit Vallourec umzuwandeln, dann volle Eigentümerschaft ab dem Sommer zu erhalten und dann in die Transformation der HKM zu gehen und sie voll auch in den Konzern zu integrieren, sodass wir also hier die Volumenströme tatsächlich auch optimiert betrachten können. Technologie, du hast es sehr deutlich gemacht, ist stark, bleibt stark mit einem positiven Ausblick in einem in sich auch wachsenden Markt weiter gut zu reüssieren.

Hier haben wir die letzten fünf Jahre wirklich einen tollen Track Record gezeigt oder die Kolleginnen und Kollegen der KHS und so wird's auch in 2026 weitergehen. Und es wird auch unsere Aufgabe bleiben, die regulatorischen Herausforderungen, die da sind, weiter zu adressieren.

CBAM und Safeguards bzw. Trade Defence Instrument habe ich genannt, das muss jetzt in die Umsetzung gehen, das muss greifen, wir müssen die Schwachstellen, die da sind, klar adressieren, sodass Politik sie auch weiter beheben kann.

Und wir müssen natürlich auch darüber hinaus die Diskussionen weiterführen. Sie wissen, dass wir zum Thema Energiekosten schon seit langer Zeit mit der Bundesregierung in der Diskussion sind.

Erste kleinere Schritte haben wir in 2025 erreicht, Stichwort Netznutzungsentgelte, aber gerade in der aktuellen Situation wird dieses Thema natürlich wieder virulent und hier werden wir weiter im Gespräch bleiben. Unterm Strich: Salzgitter ist resilienter geworden und für einen resilienten Standort Deutschland, für einen resilienten Standort Europa braucht es auch eine resiliente Grundstoffindustrie.

Wir können und wollen unseren Beitrag leisten und werden das auch in 2026 mit Verve weiterverfolgen. Für den Moment herzlichen Dank, wir freuen uns auf Ihre Fragen.

Operator

Ja, Gunnar und Birgit, ich danke euch recht herzlich für eure Ausführungen. Möchte ganz kurz noch erwähnen, dass Sie alle Informationen über die Pressekonferenz, Präsentation etc.

bei uns auf der Webpage im Newsroom finden und damit möchte ich mich nun von den Zuschauern, die über den ganz normalen Stream zugesehen haben, verabschieden, wünsche weiterhin einen guten Start in die Woche und komme jetzt zu unseren journalistischen Kollegen im Zoom Call. Für alle anderen, machen Sie es gut, und kommen Sie...

Birgit Potrafki

Schöne Woche noch.

Operator

Schöne Woche.