Mercedes-Benz Group AG

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Q2 FY2026 · Earnings Call TranscriptJuly 28, 2026

Operator

Willkommen zur Audiokonferenz von Mercedes-Benz. Diese Konferenz wird aufgezeichnet.

Die Aufzeichnung sowie unsere Hinweise zum Thema Datenschutz finden Sie im Anschluss auf der Webseite des Unternehmens. Nach einer kurzen Einführung folgt eine Fragerunde.

Beachten Sie, dass unsere Ausführungen vorausschauende Aussagen zu unserer aktuellen Einschätzung künftiger Vorgänge enthalten. Diese sind einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen, für die Sie Beispiele in den veröffentlichten Dokumenten finden.

Sollten sich die den vorausschauenden Aussagen zugrundeliegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ereignisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich auf den Umständen am Tag der Veröffentlichung basieren.

Und nun übergebe ich an Willem Spelten. Vielen Dank.

Willem Spelten

Guten Morgen allerseits und herzlich willkommen zu unserer Audiokonferenz im Rahmen der Veröffentlichung unserer Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2026. Hier bei uns in der Runde begrüße ich unseren Vorstandsvorsitzenden Ola Källenius und unseren Finanzvorstand Harald Wilhelm.

Bevor wir gleich mit dem Q&A zu unseren Quartalszahlen starten, wie üblich noch die folgenden Hinweise. Der Operator wird das Prozedere zur Registrierung Ihrer Fragen gleich noch mal detailliert erläutern.

Sie können Ihre Fragen dann auf Deutsch oder Englisch stellen. Die Antwort erfolgt in der jeweiligen Sprache.

You can ask your questions in German or in English. The answer will be given in the respective language.

Unsere Konferenz endet dann 10:00 Uhr spätestens. Die Aufzeichnung wird im Anschluss auf unsere Webseite gestellt.

Wenn Sie als Fragensteller mit der Veröffentlichung Ihrer Aufnahme nicht einverstanden sind, dann bitten wir Sie, uns dies bis 12:00 Uhr heute mitzuteilen. Und damit, Ola, hast du das Wort.

Ola Källenius

Vielen Dank, Willem, und guten Morgen auch von meiner Seite. Sie haben vermutlich den Call mit den Vertretern des Kapitalmarkts verfolgt und sich somit bereits einen Überblick über die Ergebnisse des Quartals verschafft.

Deshalb möchte ich mich auf drei wesentliche Punkte konzentrieren, bevor wir mit Ihren Fragen starten. Erstens, unsere Produktoffensive gewinnt an Dynamik.

Wir haben den weltweiten BEV-Absatz bei Cars in Q2 51% gesteigert und in Europa sogar 87%. Die BEV-Bestellungen haben sich in Europa mehr als verdoppelt.

Die neuen Versionen von CLA, GLB und GLC leisten bereits einen wichtigen Beitrag zum Absatz. Die neue S-Klasse ist in Europa erfolgreich gestartet und weitere Regionen folgen in den kommenden Monaten.

Wir haben die Auftragsbücher für eine breite Palette weiterer Modelle geöffnet, darunter die neue elektrische C-Klasse, der neue GLE und GLS und verschiedene AMG-Modelle. Und bei den Vans hat der Verkauf des neuen elektrischen V-Klasse begonnen.

Mit Blick nach vorne halten wir die Schlagzahl hoch und morgen feiert der elektrische G-Klasse seine Weltpremiere und im Herbst folgt unser elektrischer AMG SUV. Wir verfügen also über eine starke Produktsubstanz und das bestätigen auch unabhängige Vergleichstests.

Die volle Wirkung dieses Produktfeuerwerks entfaltet sich ab nächstem Jahr und dieses Potenzial wollen wir natürlich nutzen. Zweitens, wir sind im zweiten Quartal trotz eines schwierigen Umfelds auf Kurs geblieben.

Unser Konzern-EBIT betrug 1,5 Milliarden Euro. Sehr positiv ausgewirkt haben sich die Ergebnisse von Financial Services und Mercedes-Benz Vans sowie konsequentes Kostenmanagement.

Belastet haben das EBIT Wertberichtigungen im Zusammenhang mit at-equity bilanzierten Beteiligungen in China, die allerdings keinen Einfluss auf unsere Cash-Position hatten. Die bereinigte Umsatzrendite bei Mercedes Cars lag bei 4% und das entsprach unseren Erwartungen.

Drittens, wir steigern Produktivität, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit. Dem herausfordernden Umfeld begegnen wir mit strikter Kostendisziplin.

Wir haben unsere Effizienz bereits deutlich gesteigert und das ist auch in den Q2-Ergebnissen spürbar. Doch wir müssen weiter mit Hochdruck die Kosten senken, unsere starken Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten zu können.

Deshalb haben wir eine globale Produktivitätsoffensive gestartet mit speziellem Fokus auf Deutschland. Zusätzlich beschleunigen wir Prozesse, verschlanken Strukturen und optimieren unseren weltweiten Footprint.

Ein Meilenstein war dabei die Eröffnung unseres erweiterten Werks im ungarischen Kecskemét. Unsere Prioritäten sind klar: herausragende Produkte, starke Performance und konsequente Umsetzung.

Wir sind fest entschlossen, das hohe Tempo beizubehalten und das Mercedes-Team ist voll committed. Und jetzt freuen wir uns auf Ihre Fragen.

Willem Spelten

Ja, vielen Dank, Ola. Und wir beginnen, wie gerade schon gesagt, jetzt mit der Fragerunde.

Bitte seien Sie so nett und nehmen Sie sich Zeit für Ihre Fragen und stellen diese langsam und deutlich. Der Operator erklärt jetzt noch mal kurz die genaue Vorgehensweise.

Vielen Dank.

Operator

Wenn Sie online zugeschaltet sind und uns über die Weboberfläche zuhören, drücken Sie bitte auf den Button mit dem Telefonhörer und dann auf das Handsymbol. Können Sie Ihre Frage ebenfalls mündlich stellen.

Wenn Sie telefonisch eingewählt sind und eine Frage stellen möchten, wählen Sie bitte *9# auf Ihrer Telefontastatur. Es ertönt eine Ansage: Ihre Frage wurde entgegengenommen.

Möchten Sie Ihre Frage zurückziehen, wählen Sie bitte *3#. Es ertönt eine Ansage: Ihre Frage wurde zurückgezogen.

Sobald die Ansage: Sie können jetzt sprechen ertönt, können Sie Ihre Frage stellen. Nachdem Ihre Frage beantwortet wurde, wird Ihre Leitung wieder stummgeschaltet.

Sie werden von uns aufgerufen. Einen kurzen Moment bitte, wir registrieren nun Ihre Fragen.

Willem Spelten

Also minimal neuer Prozess, aber ich bin sicher, Sie bekommen das gut hin, und ich sehe auch schon die ersten Meldungen. Und das erste Aufruf geht an Robin Wille von der dpa.

Robin Wille

Ich hoffe, Sie können mich hören. Herr Källenius, Sie haben bei Ihrer Produktivitätsoffensive ja Gespräche mit der Arbeitnehmervertretung in den nächsten Wochen und Monaten angekündigt.

Vielleicht können Sie hier einmal erklären, wer genau mit der Arbeitnehmervertretung gemeint ist, also mit wem Sie da konkret Gespräche führen oder führen wollen und wann Sie da realistisch mit konkreten Ergebnissen rechnen. Und dann mit Blick auf die Ergebnisse, da im Herbst ja auch die Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie ist, da würde mich interessieren, streben Sie denn dann für Ihr Unternehmen womöglich einen, wie nennt sich das, Tarifergänzungsvertrag an oder sollten sich Ihre Forderungen, Vorschläge auch im allgemeinen Tarifabschluss wiederfinden?

Und letzte Frage: Welchen Stellenwert hat denn die Tarifbindung derzeit bei Ihnen?

Ola Källenius

Ja, guten Morgen. Wir führen Gespräche selbstverständlich innerhalb von Mercedes-Benz mit den Arbeitnehmervertretern, aber die verschiedenen Themen, die wir adressieren, die betreffen ja auch die Gewerkschaft.

Das heißt, diese Gespräche werden auf beiden Ebenen geführt. In welchem Zeitrahmen die abgeschlossen werden können, kann man jetzt heute noch nicht sagen, aber da wir die Produktivität grundsätzlich adressieren wollen, ist das sicherlich ein Prozess, der eine gewisse Zeit verlangt.

Wir sollten es allerdings nicht vermengen mit dem, was dann nachher in der Tarifrunde passiert, und das möchte ich auch nicht vorgreifen. Da treten ja sozusagen die Arbeitgeber als geschlossene Truppe auf gegenüber dem Verhandlungspartner, sodass möchte ich außen vor lassen.

Welche Lösung gefunden werden kann, das ist noch offen. Ich denke, wir haben relativ klar adressiert, was wir wollen, ist auch den Partnern bekannt, aber appellieren in dieser Lage weit zu springen, weil wir fest davon überzeugt sind, dass eine Produktivitätsoffensive für Deutschland angesagt ist vor dem internationalen Wettbewerbsdruck, nicht zuletzt aus China.

Und deswegen haben wir es auch Produktivitätsoffensive für Deutschland genannt, aber es fängt mit uns an. Und wenn wir da weit springen, dann stärken wir die Position von Deutschland als Industriestandort.

Das ist die Idee. Die Tarifbindung hat für uns einen hohen Stellenwert.

Willem Spelten

Die nächste Frage kommt von Sebastian Ash von der Financial Times.

Sebastian Ash

Good morning, Ola and Harald, I'll ask my question in English if that's okay. I was listening to the analyst call previously and I know you mentioned the Connected Vehicle Security Act in the US.

I was wondering if you could just again give us your assessment of what you think the chances are that that will become law in the United States, whether you think that if it were to, yeah, become law without any further changes, whether there would still be the possibility for an exemption for Mercedes and whether perhaps an investment in the US might be the kind of necessary in order to secure that type of exemption. Just finally, I'm wondering how this particular topic affects your overall planning with respect to, well, I suppose not just the United States, but the United States in particular.

Does it make it more difficult to make decisions about how you operate, yes, in North America? Thank you.

Ola Källenius

Good morning, Sebastian. As I mentioned in the analyst call, we're following this process very closely and are also in dialogue with the parties that are involved forming such policy.

I don't think it's possible to say at this time what the final version of such a policy would look like, nor is it possible to say whether it would be passed at all. In the chance that there would be regulation and potential restrictions around this, we would make sure that our US business is protected.

We are fully committed to the United States. In fact, we have been there since 1888, setting up shop on Long Island only two years after Gottlieb Daimler invented the car.

We are also an American company and this does not impact in any shape or form our thinking with regard to our investments in the United States. As we have big plans in the US.

It's the biggest economy in the world. Mercedes has an extremely strong brand positioning in the US and a very large footprint in the US, and over the next years we intend to strengthen that.

Willem Spelten

Dann haben wir als nächstes Ilona Wissenbach von Thomson Reuters.

Ilona Wissenbach

Guten Morgen. Ich habe einige Fragen.

Ihre Forderung nach längeren Arbeitszeiten, also ohne Lohnausgleich, worauf zielt das eigentlich ab? Der Betriebsrat hat ja bei den Protesten auf den Punkt hingewiesen, wenn die Auslastung in Werken niedrig ist, verbessert man die dadurch ja nicht.

Zielt es also darauf ab, Stellen weiter abzubauen, auch in der Produktion? Könnten Sie dann noch mal sagen, wo sind Sie jetzt mit dem Abfindungsprogramm NLP?

War das jetzt eigentlich abgeschlossen oder steht da noch weiteres aus? Dann wollte ich noch mal wissen von Herrn Wilhelm Daimler Truck Aktienverkäufe: Wie viel war das genau und wie ist der Anteil jetzt?

Ola Källenius

Guten Morgen, Frau Wissenbach. Was ist unser Ziel?

Unser Ziel ist die Produktivität zu erhöhen, die relative Kostenposition im Vergleich zu anderen ökonomischen Regionen und Wettbewerbern zu stärken. Wie man das macht, ist, dass das Geleistete im Vergleich zu dem, was man für das Geleistete zahlt, steigen muss.

Das ist die Mathematik hinter dem Gedanken. Wir haben in unseren Werken in Deutschland ein sehr hohes Maß an Flexibilität zwischen Stammbelegschaft und temporäre Arbeitskräfte.

Dieses haben wir seit vielen Jahren und wir können auch damit atmen. Natürlich gucken wir uns auch mittelfristig an, wie ist die Struktur der Belegschaft, und können auch dort Anpassungen vornehmen.

Vor allem in den nächsten Jahren auf dem Weg zum Ende des Jahrzehnts kommen die sogenannten geburtenstarken Jahrgänge Richtung Rentenalter. Das ist sicherlich auch etwas, was man berücksichtigen muss in diesem Zusammenhang.

Aber im Fokus steht die Wettbewerbsfähigkeit und das ist das allerwichtigste aus unserer Sicht jetzt für die deutsche Industrie. Nicht Deutschland zu Osteuropa machen, das wäre nicht realistisch und schon gar nicht China, aber im Vergleich zu uns selbst die relative Wettbewerbsfähigkeit steigern.

Wenn wir dieses tun, dann wird industrielle Aktivität in Deutschland grundsätzlich attraktiver. Und das, glaube ich, wird der größte Faktor sein, was entscheidet in den nächsten Jahren, ob Deutschland als Industriestandort ein Investitionsziel ist oder weniger attraktiv ist.

Zum Thema NLP haben wir im letzten Jahr und in diesem Jahr ein Programm gehabt. Dieses ist in der Form abgeschlossen und alles weitere werden wir sehen, je nachdem, wie sich Markt und Wirtschaft entwickelt.

Harald Wilhelm

Hallo Frau Wissenbach, zu Ihrer Frage Daimler Truck. Wir sind gestartet am Anfang des Jahres mit einem Shareholding in Daimler Truck inklusive der Anteile, die bei uns im Pensionsvermögen liegen, von 37,6%.

Wir haben im zweiten Quartal, wie vorhin gesagt, gut 400 Millionen Anteile verkauft, das entspricht etwas mehr als 1%, und darüber hinaus im Juli, hatte ich vorhin gesagt, noch mal weitere Anteile in der Größenordnung von ca. 600 Millionen verkauft, sodass sich damit in toto etwas weniger als 3% abgegangen sind.

Ende Juli haben wir noch ca. 35%, 34,8% Anteile an Daimler Truck und schauen natürlich mit Freude auf die Entwicklung bei Daimler Truck in diesen Tagen und nach vorne.

Willem Spelten

Dann kommt als nächstes das Handelsblatt mit Michael Scheppe, bitte.

Michael Scheppe

Schönen guten Morgen zusammen, vielen Dank für die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Kollegen haben ja schon viel gefragt, ich möchte noch ein bisschen ergänzen.

Und zwar interessiert mich das Thema Prognose. Da haben Sie ja die Umsatz- und die Absatzprognose angepasst.

Wenn ich das richtig laut Geschäftsbericht verstanden habe, spricht man da von einem Minus zwischen 2% und 7,5%. Nun ist das ja eine größere Region, -2% bis -7,5%.

Können Sie das ein bisschen spezifizieren, also den Umsatz auf Konzernebene und den Absatz auf Pkw-Ebene? Dann zum Thema China noch mal: Mit welcher Marktentwicklung rechnen Sie da denn in der zweiten Jahreshälfte und, ich sag mal, in den nächsten 2 bis 3 Jahren?

Und noch eine Detailfrage zu China: Der GLC, ist jetzt schon am Start in der neuen langen Version? Wie ist denn da das Orderbuch speziell für China?

Vielen Dank.

Harald Wilhelm

Ja, Herr Scheppe, zu Ihrer ersten Frage, was die Prognose angeht, die bezieht sich ja, was den Absatz, also die Sales angeht, auf die Pkw-Referenz von 1,8 Millionen Fahrzeugen in 2025. Und ja, wie Sie richtigerweise gesagt haben, sind es die Bandbreiten, wenn wir jetzt über slightly below sprechen.

Ich würde mal sagen, es nicht allzu kryptisch zu machen, das heißt, die Zahl liegt jetzt eben nicht mehr näher an 1,8 Millionen Fahrzeugen, sondern eher in Richtung 1,7 Millionen Fahrzeugen. Der Effekt auf der Gruppenebene bezüglich Revenues, da machen wir jetzt keine weiteren Prognosen.

Ich glaube, die gegebenen Daten bezüglich des Absatzes und der Struktureffekte ermöglichen sich, dieses zu ermitteln.

Ola Källenius

Der chinesische Markt, wie Sie wissen, Herr Scheppe, guten Morgen, ist ja ca. 20% gesunken, der Gesamtmarkt.

Deswegen sind wir jetzt, sagen wir mal, vorsichtig, was die Prognosen zur Weiterentwicklung des chinesischen Marktes für das Resthalbjahr. Und das widerspiegelt sich in dieser Guidance, die Harald Wilhelm jetzt gerade eben genannt hat.

Wir nehmen da eine vorsichtige Position. Die Frage zum Thema GLC kam ja auch in der Analystenkonferenz.

Und wir führen das Projekt jetzt gerade ein. Die Resonanz auf das Produkt an sich ist sehr positiv.

Also ein Mercedes durch und durch mit einem extrem effizienten und potenten elektrischen Antriebsstrang. Und auf der digitalen Seite sind wir mit dem Fahrzeug mit an der Spitze vorne.

Ich habe vorher kommentiert auch in der Analystenkonferenz zum Thema autonomes Fahren: Wir sind jetzt schon bei der dritten Iteration des Software-Stacks und haben ein unglaublich performantes System, Smart Cockpit, AI-Agent im Auto und und und. Gleichzeitig muss man gucken, wie ist das Marktgeschehen gerade in dieser unglaublich intensiven Wettbewerbssituation.

Man sieht, dass viele Akteure führen ein Produkt ein, pushen dann den Preis runter, treiben die Stückzahl hoch und das hält dann 3 Monate, 6 Monate, vielleicht maximal 9 Monate und dann fallen die wieder runter, dann kommt der nächste und macht das nächste und so weiter und so fort. Vor dem Hintergrund werden wir bedacht in den Markt gehen und eher langfristig denken.

Jetzt nicht pushen und Marktanteil kaufen mit Cash, das macht langfristig keinen Sinn, sondern eine überlegte, graduelle Einführung der Produkte in diesem momentanen Marktumfeld. Das ist wichtig für den chinesischen Markt, dass im Herbst kommt ja dann auch der Sechssitzer des GLCs, ist ja ein langer Radstand.

Das ist besonders populär bei den Chinesen, dann krabbeln sozusagen die zwei Kinder dann nach hinten und schnallen sich dort an und von mir aus sitzen Oma und Opa in der zweiten Sitzreihe und die Eltern vorne. Darauf haben wir auch positive Resonanz bekommen und werden jetzt sozusagen dieses Produktangebot Schritt für Schritt im Laufe des Jahres erweitern.

Michael Scheppe

Ich danke Ihnen beiden.

Willem Spelten

Dann haben wir als nächstes von der Stuttgarter Zeitung Klaus Köster, bitte.

Klaus Köster

Ja, guten Morgen. Ja, ich habe noch eine Rückfrage zum Thema Produktivitätsoffensive.

Da gab's ja bei Mercedes jetzt Konflikte, während der Nachbar Porsche gestern sehr lautlos auch ein recht weitreichendes Programm ohne großen Ärger vereinbart hat, das auch hohe Investitionen in Milliardenhöhe an deutschen Standorten vorsieht. Gibt es denn vor dem Hintergrund, dass es da ja gleichlaufende Bestrebungen bei beiden Unternehmen gibt und Porsche da jetzt vorangezogen ist, Dinge, die Sie aus dem lautlosen Vorgehen bei Porsche lernen können?

Bräuchte Mercedes bei der Produktivitätsoffensive vielleicht auch mehr sowas wie eine positive Zukunftsperspektive, wie sie Porsche mit den Investitionen in Zuffenhausen und Weissach jetzt bietet?

Ola Källenius

Guten Morgen, Herr Köster, man trifft sich öfters zurzeit. Ich möchte nicht kommentieren, was andere Unternehmen konkret tun, aber ich möchte dabei bleiben, dass wir glauben, dass für Deutschland in Summe eine Produktivitätsoffensive an der Stelle angesagt ist.

Und wir haben unsere Position relativ klar gemacht, wir sind jetzt in den Gesprächen und werden diese Gespräche fortführen und sehen dann, welche Ergebnisse erreicht werden können. Aber ich möchte noch mal betonen, dass es wirklich die relative Kostenposition und die relative Wettbewerbsfähigkeit geht.

Die ganze Welt ist wirtschaftlich in den großen Regionen miteinander im Wettbewerb und wir müssen die Wettbewerbsfähigkeit von Europa und insbesondere Deutschland stärken. Also wir müssen besser werden, als wir selber waren, im Vergleich zu uns selbst.

Ein bisschen wie mit der DFB: Jeder hofft jetzt auf den neuen Bundestrainer. Nächstes Mal wollen wir weiterkommen im Turnier.

Ich glaube, dass ein Teil davon wird sein, dass man die Trainingseinheiten und wie man trainiert erhöht, darum geht es. Wir wollen nicht irgendwie nur kurzfristig gucken, was kann man hier bei Mercedes machen, wir wollen grundsätzlich das Thema Produktivität in Deutschland und für unser Unternehmen ansprechen.

Klaus Köster

Danke.

Willem Spelten

Dann gehen wir zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit Benjamin Wagner.

Benjamin Wagner

Guten Morgen, Benjamin Wagner hier. Hallo, Herr Källenius, Sie haben eben noch mal auf Ihre Modelloffensive abgehoben und haben gesagt, dass die im nächsten Jahr an Dynamik gewinnen wird.

Meine Frage ist: Wann wird sich denn die Modelloffensive auch in den Finanzkennzahlen niederschlagen? Dann weiter zur Modelloffensive: Können Sie noch mal genau sagen, wie optimistisch sind Sie, dass die Modelloffensive auch in China erfolgreich sein wird, gerade vor dem Hintergrund, dass die Langversion des CLA ja gerade momentan wohl die Produktion erst mal gestoppt ist?

Können Sie das bestätigen und was ist der Grund? Und dann im Hinblick auf die Modelloffensive: Wie optimistisch sind Sie denn, dass Sie mit dieser Modelloffensive Ihre mittelfristigen Ziele, die 2 Millionen Fahrzeuge, die 8% bis 10% operative Umsatzrendite und die 15% Top-End-Absatz wirklich erreichen werden, gerade in der aktuellen Situation?

Vielen Dank.

Harald Wilhelm

Herr Wagner, fange ich mal kurz an mit der Wirkung in den Finanzkennzahlen. Wir haben ja, wie vorhin gerade auch noch mal erläutert, die Absatzprognose gesenkt, aber gleichzeitig die Ergebnisprognose gehalten für Pkw.

Und hier spielen die Neuanläufe und die Produktoffensive eine erhebliche Rolle, weil wir hier nicht nur davon ausgehen, sondern das ja auch untermauert durch Auftragseingang und Auftragsbestand, gerade im vierten Quartal erwarten, dass diese Produkte, wenn sie dann in die Märkte kommen, auch einen fahrbaren Effekt haben, was Volumen angeht, aber auch die Struktur, damit auch auf das Ziel des Top-End-Shares einzahlen, aber auch einen positiven Marktdurchdringungseffekt, was die Revenues und die Preissituation angeht, haben werden. Also insofern definitiv ist das die Zielsetzung fürs zweite Halbjahr, spezifischer für das vierte Quartal, weil dort gehen wir aus, ist der größte Effekt im Hochlauf S-Klasse, dann aber insbesondere auch, wenn GLE und GLS in die Märkte kommen.

Ola Källenius

Wir haben die Produktion des CLA in China nicht gestoppt. Allerdings muss man sagen, es war und ist im Entry-Segment eher eine Nische für uns in China.

Die tragenden Säulen für Mercedes in China sind eher ab GLC und aufwärts. Und auch jetzt der neue GLE, der in chinesischer Produktion geht im Monat August, sodass CLA-Segment ist für uns Nische, das ist auch das preissensibelste Segment in China.

Und was da momentan unter den verschiedenen Herstellern abläuft, ist es nicht sinnvoll, Marktanteil mit Cash zu kaufen, sondern wir haben eine sehr überlegte Go-to-Market-Strategie in China. Also wenn der Markt 20% als Gesamtmarkt sinkt und dadurch die Wettbewerbsintensität steigt, da muss man da überlegt handeln.

Das ist die Lage in China, aber selbstverständlich die Investition in neuen Produkten, in Technologien und so weiter ist eines der tragenden Säulen der China-Strategie.

Willem Spelten

Dann kommen wir zu Timo Schober vom Spiegel.

Timo Schober

Ja, schönen guten Morgen. Ich würde ganz gerne noch anschließen an das, was der Kollege Scheppe schon begonnen hat zu fragen.

Und zwar, ob Sie das ein wenig aufschlüsseln könnten auf Ihre Segmente, was China betrifft. Also zum einen, in welchen Segmenten sich Ihre Erwartungen für das erste Halbjahr bewahrheitet haben oder eben nicht, und auch, wie Sie das sehen mit Hinblick auf das zweite Halbjahr.

Ola Källenius

Also wir machen ja nicht eine Prognose nach vorne segmentspezifisch, aber wenn der Markt in Summe 20% zurückgeht und die Wettbewerbsintensität hoch ist, dann betrifft es grundsätzlich allen Segmenten im Markt. Harald?

Harald Wilhelm

Ja, wir hatten, wie gesagt, im ersten Halbjahr gesehen, dass und dann insbesondere im zweiten Quartal ja die Absatzsituation in China bei Pkw, wir hatten auch kommentiert fürs zweite Quartal, dass die Wettbewerbssituation auch bei Van deutlich zu sehen war in China, spielt aber natürlich im Van-Geschäft eine geringere Rolle als auf der Pkw-Seite und konnte durch erfreuliche Marktentwicklung in Europa, aber auch insbesondere in USA, mehr als kompensiert werden.

Willem Spelten

Dann kommt als nächstes Bloomberg mit William Wilkes, bitte.

William Wilkes

Hi, good morning. Thanks for the opportunity to ask a question.

I'm just wondering about product pricing go-to-market strategy in China and would Mercedes be prepared to push the GLC in China even if doing so dilutes margins or even means selling the vehicle at a loss? Will it have a different pricing and go-to-market strategy from the CLA because of the volume numbers?

Then second question was: When do you expect to be in a position to add shifts at Factory 56? Will that depend on Chinese orders for the refreshed S-Class when the order book opens?

Thank you.

Ola Källenius

Of course, we don't make individual comments on margins of different vehicles, but as I said, you got to have a thoughtful go-to-market strategy in China. You have to build your position step-by-step.

When you make decisions, of course, not every vehicle has the same margin, you can strategically be lower on some vehicles and higher on some vehicles. The general strategy of Mercedes to be a value-oriented company has not changed.

That doesn't mean that you should not participate in the market even in an intense situation and we have the financial strength to do so. Here we have erred on the side of being a little bit more cautious on the volume side.

With regard to S-Class production, we have been restricted by a supplier that is in resolution, and how we ramped the production throughout the year will, of course, depend on how the market demand develops.

William Wilkes

Thank you.

Willem Spelten

Dann gehen wir zur Welt und Christoph Kapalschinski, bitte.

Christoph Kapalschinski

Guten Morgen. Mich würde einmal interessieren, wie groß Sie den Kostenabstand oder den Produktivitätsabstand zwischen Deutschland und den osteuropäischen Ländern, die Sie angesprochen haben, sehen.

Und dann: Gibt es denn dieser Porsche-Vereinbarung z.B. keine großen Arbeitszeitmaßnahmen, sehen Sie da die Chance auf ein abgestimmtes Vorgehen in der Industrie oder glauben Sie, dass Sie als einziges Unternehmen da eine wesentliche Ausweitung erreichen können?

Und mich würde noch zu dem Point-to-Point-Fahren interessieren, ob Sie erwarten, dass es größere Einschränkungen in der EU gibt gegenüber dem Funktionsumfang etwa in den USA oder China. Vielen Dank.

Ola Källenius

Ja, danke. Wie vorher gesagt, ich möchte nicht kommentieren, was andere Unternehmen tun, aber wenn man schaut auf das automobile Geschehen in Deutschland momentan, die großen Hersteller, die großen Lieferanten, aber vor allem auch die vielen meist mittelständischen und kleinen Lieferanten, die unglaublich wichtig sind für unser Ökosystem, das sieht man einerseits in den Ergebnissen, wie hoch der Druck ist, aber wenn man mit den Leuten spricht, auch besonders im Mittelstand, ist der Druck immens.

Das heißt, die ganze Branche könnte profitieren von einer Produktivitätsverbesserung ohne Wenn und Aber. Wir haben unsere Ziele relativ klar formuliert.

Jetzt sind wir in den Gesprächen, wir werden sehen, was dabei rauskommt, aber ich kann nur an die handelnden Parteien appellieren, dass je stärker und resilienter wir Deutschland industriell machen, desto besser für Deutschland und auch desto besser für die Arbeitsplätze in Deutschland. Was ist der Unterschied zu osteuropäischen Ländern?

Kommt darauf an, Standort und Land, aber wir haben es ja gesagt: Zwischen unseren Operations in Ungarn und im Schnitt in Deutschland liegen ca. 70%.

Das ist eine enorme Zahl. Die kann man nicht durch eine Produktivitätsoffensive schließen, aber was man machen könnte: Man könnte die Lücke kleiner machen oder zumindest, und das ist ja der Trend gewesen in den letzten 10, 15 Jahren, verhindern, dass die Lücke größer wird, ja.

Verhindern, dass die Lücke größer wird, idealerweise die Lücke kleiner machen. Es ist nicht unser Ziel, Deutschland zu Osteuropa machen, das wäre völlig unrealistisch, aber es ist sehr wohl unser sportliches Ziel, die eigene relative Performance zu verbessern.

Zum Thema Point-to-Point automatisiertes Fahren, da haben wir angefangen in China, weil dort im Prinzip das technologiefreundlichste regulatorische Umfeld herrscht. Aber dabei möchte ich betonen, dass einer der Kernwerte der Marke Mercedes-Benz ist Safety.

Das heißt, wir investieren massiv in Erprobung dieser Systeme und erklären auch dem Kunden, was die Systeme können und was sie nicht können. Ein Mercedes bleibt ein Mercedes auf der ganzen Welt, unabhängig von dem regulatorischen Framework.

Das gesagt, hier reden wir über die am meisten sophisticated Technologien überhaupt in der automotiven Welt. Wenn man da vorne sein möchte als Wirtschaftsregion, dann wäre es sicherlich angebracht, dass es erlaubt ist, die Produkte zu verkaufen.

Das haben die Chinesen erkannt, das haben die Amerikaner auch erkannt und es sieht so aus, als ob wir eine Variante von diesem Level 2++, wie man das im Volksmund nennt, auch in Europa bis Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres in bestimmten Städten und Regionen einführen können. Und daran arbeiten wir wirklich Tag und Nacht, weil die Technologie ist fantastisch und die Kunden, die diese Technologie schon haben und genießen können, geben uns unglaublich positives Feedback.

Willem Spelten

Der nächste ist Michael Gerster von der Automobilwoche. Herr Gerster, können Sie uns hören?

Wir können Sie nicht hören.

Michael Gerster

Jetzt?

Willem Spelten

Ja, jetzt klappt's.

Michael Gerster

Alles klar. Ja, ich hätte auch noch mal eine Nachfrage zu China und zwar, wenn man sich die Absatzzahlen anguckt und es ja wirklich deutlich nach unten gegangen ist, musste es ja eigentlich auch mal Konsequenzen haben, hatte natürlich, glaube, schon ein bisschen, aber auch die ganze Organisation und Struktur da.

Also wenn Sie mal die Hälfte des Volumens im Prinzip fast verloren haben, also wie passen Sie dort an, was z.B. das Händlernetz angeht, aber auch die Produktion?

Also da fehlen ja jetzt wirklich große Stückzahlen. Also ist es daran gedacht, Sie haben ja zwei Werke, also vielleicht auch mal ein Werk dann wirklich zu schließen und das alles zu bündeln?

Also wie passt man sich eigentlich in der nächsten Zeit auf diese neue Realität in China an? Und dann vielleicht noch: Wie sehr bestimmt eigentlich China inzwischen das Handeln und die Strategie bei Mercedes?

Also wenn man sich das mal überlegt, was das inzwischen für einen Einfluss hat ja auch, Sie haben Produktivitätsoffensive, aber jetzt auch diesen neuen Regularien in den USA eventuell. Also wenn Sie eine Prozentzahl mal nennen würden, also wie stark beeinflusst China inzwischen wirklich das Denken und die Strategie bei Mercedes?

Und dann noch vielleicht eine Frage zu Kecskemét, da hatten Sie ja jetzt die Eröffnung des zweiten Teils gefeiert. Können Sie dann noch mal sagen, wie Sie das Werk eigentlich füllen, mit welchen Modellen und bis wann da eigentlich dann sagen wir mal die Auslastung, die maximale, erreicht sein sollte?

Das würde mich noch interessieren. Danke.

Ola Källenius

Ja, guten Morgen, Herr Gerster. Es ist zwar nicht die Hälfte, aber das Volumen ist rückläufig gewesen in den letzten drei Jahren, das ist richtig.

Und die Anpassung auf diese Situation haben wir schon vor ein paar Jahren angefangen: beim Händlernetz konzentrieren auf die stärksten Händler und gucken, dass die Marktgebiete richtig aufgestellt sind. Und sollte es Händler oder Händlergruppen geben, die eine etwas niedrigere Performance haben im Schnitt zu den anderen, dann haben wir da schon Anpassungen gemacht und stellen uns selbstverständlich darauf ein, was der Markt hergibt, ohne Wenn und Aber.

Das gleiche gilt für die Produktion und/oder andere Strukturen, die wir in China haben. Und man kann allgemein sagen, die Anpassungen, strukturelle Anpassungen in China, gehen ja deutlich deutlich schneller als das, was wir hier in Deutschland gewohnt sind mit den Restriktionen, die wir hier haben.

Also kann man dort schneller reagieren und sich auf neue Realitäten an der Stelle einstellen. Parallel dazu investieren wir in China.

Wir investieren in neuen Technologien, wir investieren in neuen Produkten, wir investieren in neuen Technologiepartnerschaften und wir können diese auch nutzen nicht nur in China, sondern im Rahmen unseres globalen Entwicklungsnetzwerks, wo unsere Mission Control natürlich hier in Deutschland ist. Da wo es geopolitische Restriktionen gibt, vielleicht bei Software oder einzelne Komponenten, selbstverständlich berücksichtigen wir das, das ist ja klar.

In allen Ländern der Welt, wo wir Geschäfte machen, folgen wir den Regularien in diesen Ländern. Man muss aber sehen, dass China als bei weitem größter Automobilmarkt und auch das größte Automotive-Cluster mit Lieferanten etc., die machen ja ihre Geschäfte nicht nur in China, sondern die machen ihre Geschäfte in China und in der ganzen Welt mittlerweile, vielleicht mit Einschränkung, was USA betrifft.

Aber in allen anderen Märkten der Welt in der einen oder anderen Form trifft man auf China. Das heißt, man kann nicht dieses Ökosystem, was sehr kompetitiv ist, ausschließen aus der eigenen Strategie, sondern man muss es nutzen, selber stärker zu werden.

Da gibt es keine Prozentzahl, sondern wir haben eine klare Strategie, wir haben unsere Geschicke in unseren Händen und wir werden auch von niemanden geleitet oder beeinflusst, sondern treffen unsere Entscheidungen selber. Und dabei werden wir auch unsere Aktivitäten in China nutzen dort und wo es sinnvoll ist, auch für die Welt.

Und zum Thema Kecskemét, die Eröffnung, der erste Fokus dort ist auf die elektrische C-Klasse. Wir haben den elektrischen GLC dort in der Flexibilität drinne und wir haben bei der Eröffnung auch bekanntgegeben, neben den Modellen, die wir eh jetzt da produzieren, dass der kleinere elektrische G-Klasse dorthin kommen wird.

Willem Spelten

Und damit haben wir noch Zeit für eine letzte Frage und die geht an Stephen Wilmot vom Wall Street Journal, bitte.

Stephen Wilmot

Hi there. Most of my questions have been answered, but just one final point.

Just wondering what is holding you back from launching the point-to-point ADAS product in the US. You talked about how you've launched it in China and the regulatory conditions might allow you to launch it in German cities by the end of this year or early next year.

The regulatory framework is there in the US. Is it, therefore, just final testing of the technology, legal considerations, not quite there with your safety promise?

Can you just perhaps explain? Thanks.

Ola Källenius

Stephen, maybe I did not express myself clearly enough, but absolutely, we are in the US as we speak. We started in China.

We then started earlier this year with the first pilot region in the United States, which is the Greater San Francisco area. Not surprisingly, that is where we have our tech hub and where our technology partner for this is.

That was a natural port of call and we will gradually throughout this year and next year roll out this technology also in the US. There is no particular restriction that prevents us from doing this.

Of course, you have to look at the fine print in every country and region that you're in, what you can do and what you cannot do, but that we follow very closely. In this case, I believe of the established manufacturers, bar one relatively new manufacturer, we are the second company in the United States to do this and we're pushing forward very quickly.

Willem Spelten

Ja, vielen Dank, Ola, vielen Dank, Harald. Meine Damen und Herren, wir sind am Ende unserer Konferenz angekommen.

Sie können ja mal einen Blick auf den Aktienkurs werfen, der hat sich während dieser Konferenz ganz gut entwickelt. Vielen Dank, dass Sie alle dabei waren, und wenn Sie noch weitere Fragen haben, dann steht Ihnen unser Presseteam wie immer gerne zur Verfügung.

Schönen Tag noch.