Patrik Stillhart
Grüezi, Damen und Herren. Herzlich willkommen zur Bilanzmedienkonferenz der Zug Estates Gruppe für das Geschäftsjahr 2025.
Ich heisse Sie ganz herzlich hier in Zug willkommen im Parkhotel, jene, die physisch hier sind. Ich heisse aber auch ganz herzlich all jene willkommen, die unserer Präsentation online folgen.
Mirco Cappelli und ich freuen uns sehr darauf, Ihnen in den nächsten 30 Minuten das Jahresergebnis der Zug Estates Gruppe vorstellen zu dürfen und Ihnen anschliessend dann auch für Fragen zur Verfügung zu stehen. Sie kennen es aus den Vorjahren, wir werden unsere Präsentation wie folgt strukturieren: Ich werde mit einem kurzen Überblick über die wesentlichen Eckpunkte des Jahresergebnisses beginnen, Mirco Cappelli wird anschliessend die Finanzkennzahlen im Detail erläutern.
Ich werde dann auf die Entwicklungen im Immobilienportfolio und bei unseren Projektentwicklungen eingehen und die Präsentation abschliessen mit einem kurzen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026. Ja, meine Damen und Herren, ich gehe davon aus, dass die meisten von Ihnen die Medienmitteilung schon kurz überflogen haben von heute Vormittag.
Wir dürfen wirklich auf ein sehr erfreuliches Geschäftsjahr 2025 zurückblicken. Wir konnten insbesondere in beiden unseren Segmenten deutliche operative Verbesserungen erzielen und im Ergebnis ist sowohl das Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte als auch jenes mit diesen Sondereffekten deutlich gestiegen im Vergleich zum Vorjahr.
Wenn wir die beiden Segmente anschauen, dann ist es im Immobilienbereich so, dass wir eine etwas schwächere Mietflächennachfrage im 2025 gespürt haben im Vergleich zum Vorjahr 2024. Die Wirtschaft auch im Kanton Zug hat sich nicht mehr gleich dynamisch entwickelt.
Umso erfreulicher ist es, dass wir mit unserem sehr qualitativ hochstehenden Portfolio trotzdem eine sehr erfreuliche Vermietungssituation weiterhin zeigen und darstellen können. Wir konnten erneut den Liegenschaftenertrag deutlich steigern und die Leerstandsquote im Portfolio befindet sich nach wie vor auf einem sehr tiefen Niveau.
Dies die Entwicklungen im Mietflächenmarkt. Auf dem Transaktionsmarkt ist es so, und das hat ja bereits auch das Halbjahresergebnis angetönt, dass wir mit einer deutlich höheren Nachfrage nach attraktiven Liegenschaften im Schweizer Immobilienmarkt konfrontiert sind.
Dies hat zu einer deutlichen Steigerung über das Jahr gesehen auch des Neubewertungsgewinns geführt. Die Projekte verlaufen planmässig, das S43/45 und auch im Bewilligungsprozess für den Lebensraum Metalli kommen wir voran.
Ich werde dann später in der Präsentation detaillierter noch darauf eingehen. Und ich habe es einleitend gesagt: operative Verbesserungen in beiden Segmenten.
Es ist sehr erfreulich, dass wir auch im Segment Hotel und Gastronomie die Umsätze steigern konnten und auch die Profitabilität verbessern konnten. Und auch im Bereich der Nachhaltigkeit konnten wir im letzten Jahr bei unserer Tochtergesellschaft Garden Park Zug AG wesentliche Fortschritte erzielen.
Was heisst das zahlenmässig? Ich habe es erwähnt, die erfreuliche Situation in der Vermietungstätigkeit, sie hat dazu geführt, dass der Liegenschaftenertrag deutlich angestiegen ist 3,4% auf 71,6 Millionen.
Es ist hier vor allem die volle Periodenwirksamkeit, welche zu Buche getragen ist und die Verbesserung zum 2024 auch geführt hat. Der Neubewertungserfolg hat sich im Vergleich zum Vorjahr rund verdoppelt auf 52,2 Millionen.
Und der Treiber, wie ich es einleitend gesagt habe, ist hier vor allem die erhöhte Nachfrage nach attraktiven Liegenschaften. Das ist natürlich die Zinssenkung der Nationalbank, das ist das geopolitische Unsicherheiten, das Umfeld und die Suche institutioneller Investoren nach stabilen Investments, welche sich auch gezeigt hat, dass im Jahr 2025 auch ein rekordhoher Zufluss von Kapital in die Anlagevehikel wie Anlagestiftungen und Fonds zu verzeichnen war mit einem Wert von über 8 Milliarden.
Das sehr erfreuliche Jahresergebnis zeigt sich auch im Anstieg des Betriebsertrags. Ich habe es gesagt, in beiden Segmenten.
Dieser ist angestiegen 3% respektive 2,7 Millionen auf 91,5 Millionen. Und im Endergebnis hat sich dies widergespiegelt, reflektiert sich dies im Konzernergebnis.
Das Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte, das die operativen Verbesserungen zeigt, ist angestiegen 6,3% auf 39,2 Millionen und das Ergebnis mit diesen Sondereffekten, das Konzernergebnis dank den positiven Neubewertungseffekten 45,1% auf 85,2 Millionen. Dies vorneweg mit den wesentlichsten Kennzahlen.
Ich übergebe das Wort nun gerne an Mirco Cappelli für die Details der Finanzkennzahlen.
Mirco Cappelli
Danke. Auf der vorliegenden Folie sehen Sie, wie sich unserer Liegenschaftenertrag entwickelt hat.
Auf der linken Seite durch die grünen Grafiken dargestellt die Entwicklung des Liegenschaftenertrags über die letzten 5 Jahre. Wie Sie sehen können, hat sich dieser kontinuierlich gesteigert und Patrik Stillhart hat es bereits erwähnt: Von 2024 auf 2025 konnten wir den Ertrag von 69,3 Millionen auf 71,6 Millionen erhöhen.
Und wie sich dieses Ertragswachstum nun zusammenstellt, das sehen Sie im Flussdiagramm auf der rechten Graphik. Gleich in der zweiten Säule mit 0,9 Millionen sehen Sie ein Ertragswachstum, welches auf bestehenden Mietverträgen beruht.
Der grösste Anteil hierbei sind Indexanpassungen aus Gewerbemietverträgen, aber auch die Erträge aus Kurzparking von unserem Parkhaus im Metalli haben sich 2025 positiv entwickelt. Gleich daneben in der zweiten Säule sehen Sie die Effekte, die aus dem Leerstand resultiert sind.
Wie bereits erwähnt, hatten wir bereits zum Jahresende 2024 eine sehr niedrige Leerstandsrate, welche wir jetzt über das gesamte Jahr auf einem sehr tiefen Niveau halten konnten und die Effekte aus dieser vollen Periodenwirksamkeit betrugen 1,4 Millionen. Das Portfolio hat sich 2025 nicht verändert, entsprechend haben wir keine Effekte in den Erträgen aus Portfolioveränderungen und so landen wir schlussendlich bei den bereits erwähnten 71,6 Millionen.
Das Wachstum beträgt damit 3,4% und aufgrund des Umstands, dass wir keine Portfolioveränderungen hatten, ist auch das Like-for-like-Wachstum 3,4%. Kommen wir nun auf die Entwicklung der Erträge und der Profitabilität des Segments Hotel und Gastronomie.
Ebenfalls wiederum auf der linken Seite durch die grünen Säulen dargestellt sehen Sie die Entwicklung der Erträge. Wir konnten auch im letzten Jahr den Ertrag aus Hotel und Gastronomie erhöhen von 16,1 Millionen auf 16,7 Millionen.
Diese Ertragszunahme resultiert insbesondere aus der Beherbergung. 2025 haben wir bei einzelnen grösseren Corporate-Kunden gewisse Umsatzrückgänge verzeichnet.
Umso mehr freut es uns, dass wir durch neue Kunden und eine Verbreiterung der Kundenbasis diese Rückgänge kompensieren konnten. Weiterhin sehr positiv laufen unsere Serviced City Apartments, welche ebenfalls in die Erträge aus Beherbergung einfliessen.
In der Gastronomie haben wir den Umsatz verglichen zu 2024 konstant gehalten. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass wir im 3.
Quartal 2024 unser Restaurant Secret Garden für die Öffentlichkeit geschlossen haben und dieses nun nur noch für individuelle, exklusive Anlässe zur Verfügung steht. Entsprechend erfreulich ist es, dass wir die Umsatzeffekte, die aus diesem Entscheid resultierten, vollständig kompensieren konnte durch eine Zunahme der Umsätze in unserem Restaurant aigu hier im Parkhotel.
Die erhöhten Umsätze in der Beherbergung, aber auch der Umstand, dass sich bei gleichen Umsätzen ein Restaurant effizienter betreiben lässt als zwei, haben dazu geführt, dass sich die GOP-Marge, und Sie sehen diese wiederum auf der linken Seite durch die schwarze Linie dargestellt, weiter erhöht hat von 39,3% auf 41,1%. Kommen wir nun noch zu einzelnen Kennzahlen unserer Bilanz.
In der linken Graphik durch die grünen Säulen dargestellt sehen Sie die Investitionen der letzten 5 Jahre in unser Portfolio. Der Ausreisser im Jahr 2022 ist auf die Akquisition der Renggli Immobiliengesellschaft zurückzuführen.
Von 2024 auf 2025 haben die Investitionen wiederum zugenommen. Der grösste Anteil davon mit 18,2 Millionen ist auf unser Neubauprojekt S43/S45 in Risch Rotkreuz zurückzuführen.
Die restlichen Investitionen betreffen generell Instandsetzungsmassnahmen in unser Bestandesportfolio. Die Eigenkapitalquote, welche sich bereits auf einem sehr soliden Niveau befindet, konnten wir weiter leicht erhöhen von 56,1% im Jahr 2024 auf 57,1% zum Jahresende 2025.
Auf der rechten Seite sehen Sie, wie sich unsere verzinslichen Finanzverbindlichkeiten zusammenstellen. Da wir einen Grossteil unserer Investitionen aus den laufenden Cashflows decken konnten, sind diese nur leicht angestiegen von 658,2 Millionen auf 660,3 Millionen.
Die Finanzverbindlichkeiten bestehen zu 360,6 Millionen aus unbesicherten Finanzierungen. Im Wesentlichen sind das 3 laufende Green Bonds.
Einer dieser Green Bonds ist zwei im September 2025 fällig geworden und wurde erneut verlängert. Der auslaufende Green Bond, den wir für 7 Jahren zu äusserst attraktiven Konditionen von 0,1% abschliessen konnten, konnten wir wiederum gut platziere über 7 Jahre, jedoch zu einer höheren Verzinsung von 1,25%.
Weiter zu beachten ist, dass die besicherten Finanzierungen, also die grundpfandgesicherten Hypotheken in dieser Struktur verglichen oder im Verhältnis zum Marktwert des Portfolios lediglich 18,4% betragen. Auf der nächsten Folie sehen Sie nun noch einzelne Details zu diesen Finanzverbindlichkeiten.
Links dargestellt mit der schwarzer Linie sehen Sie, dass sich der durchschnittliche Zinssatz leicht erhöht hat von 1,5 auf 1,6%, was vor allem auf die Verlängerung des bereits erwähnten Green Bonds zurückzuführen ist. Die Restlaufzeit ist nahezu unverändert geblieben, sie hat sich leicht erhöht von 3,6 Jahren auf 3,7 Jahre.
Auf der rechten Seite sehen Sie die Fälligkeitsstruktur der Finanzverbindlichkeiten. Insgesamt werden im Jahr 2026 78,7 Millionen zur Verlängerung fällig.
Davon sind 24 Millionen langfristige Hypotheken, die nun in diesem Jahr fällig werden. Lassen Sie mich noch auf einzelne Kennzahlen je Aktie eingehen.
Sie sehen auf der linken Seite durch die grünen Säulen dargestellt das Konzernergebnis mit und ohne Neubewertungen je Namenaktie Serie B. Aufgrund der Neubewertungseffekte hat sich das Konzernergebnis je Aktie deutlich erhöht auf 176 Franken, jedoch auch das operative Konzernergebnis, also das Konzernergebnis ohne Neubewertungs- und Sondereffekte ist angestiegen von 72,4 Franken auf 77 Franken.
Dies hat den Verwaltungsrat dazu veranlasst, an der kommenden Generalversammlung eine erneute Erhöhung der Dividende zu beantragen von 47 Franken auf 49 Franken, was einer Zunahme von 4,3% entspricht. Auf der rechten Graphik sehen Sie hellgrün dargestellt die Entwicklung des Aktienkurses jeweils per 31.
Dezember, dunkelgrün dargestellt der Net Asset Value zum Marktwert ebenfalls jeweils per 31. Dezember.
Per 31. Dezember 2025 hat der NAV 2'231 Franken betragen und lag auf dem Niveau des Aktienkurses.
Zwischenzeitlich hat der Aktienkurs zugenommen auf 2'450 Franken, der Schlusskurs von gestern, was einer Prämie von rund 10% entspricht. Ich danke für die Aufmerksamkeit und gebe nun gerne wieder zurück an Patrik Stillhart.
Patrik Stillhart
Vielen Dank, Mirco. Ja, meine Damen und Herren, ich führe jetzt gerne durch die Entwicklungen des Portfolios und zum aktuellen Stand unserer Projektentwicklungen.
Es wurde einleitend erwähnt, Sie sehen es auf der linken Seite: Das Portfolio ist angewachsen von 1,86 Milliarden auf rund 1,94 Milliarden. Sie sehen den Anstieg im dunkelgrünen Bereich, das sind die von Mirco Cappelli erläuterten Investitionen in unsere Liegenschaft S43/45, welche zum Anstieg geführt haben bei der Renditeliegenschaft im Bau.
Und der Anstieg im grünen Bereich ist insbesondere aufgrund der Neubewertungseffekte erfolgt. Auf der rechten Seite, und das ist etwas, das sich über die Zeit nur langsam ändert, ist die Zusammenstellung der Nutzungsarten.
Sie sehen es: nach wie vor ein sehr breit diversifiziertes Portfolio in Bezug auf die Nutzungsarten, geografisch ja sehr fokussiert, etwa gleichwertig aktuell Büro und Wohnen mit etwas mehr als einem Viertel. Langfristig mit unseren Projektentwicklungen mit der Birkenstrasse in Rotkreuz, aber auch mit dem Lebensraum Metalli wird angestrebt oder wird es so kommen, dass der Wohnanteil gegenüber den anderen Anteilen noch erhöht werden wird.
Bezogen auf den Neubewertungsgewinn: Ich habe es einleitend erwähnt, der ist etwa doppelt so hoch ausgefallen wie im Vorjahr. Sie sehen es auf der linken Seite: Die Aufwertung von 52,2 Millionen entspricht rund 2,8% des Portfoliowertes.
Und diese Aufwertung ist insbesondere auf die Anpassung der Diskontierungszinssätze zurückzuführen. Sie sehen das auf der rechten Seite: Der durchschnittliche Diskontierungszinssatz ist auf 2,76% gesunken.
Wir haben die Linien nicht miteinander verbunden, weil Sie ja vielleicht wissen, dass wir einen Bewerterwechsel hatten, also 2025 hat neu Jones Lang LaSalle bewertet, davor war es Wüest Partner, und es sind recht ähnliche Bewertungstools, also gross unterschiedlich wird der Diskontierungssatz nicht sein, aber es ist trotzdem so, dass nicht 1:1 vergleichbar ist. Es zeigt Ihnen aber das Bild in etwa auf, dass der Treiber hier bei diesen Aufwertungen primär auch der Markteffekt ist, die höhere Nachfrage nach dieser Art von Liegenschaft.
Und wir verfügen nun mal über sehr gut gelegene und qualitativ hochwertige Objekte, wo das auch entsprechend reflektiert wird. Sehr erfreulich, und das ist aber eigentlich nicht der Aufwertungseffekt, weil das war Ende letzten Jahres schon sehr erfreulich, ist die sehr tiefe Leerstandsquote von 0,7%.
Wenn man bedenkt, dass 70% oder leicht mehr als 70% aus gewerblichen Mietflächen kommt und das eben kein reines Wohnportfolio ist, dann zeigt sich, dass die 0,7% wirklich eine sehr tiefe Zahl sind. Und es freut uns, dass wir das auf diesem Niveau halten konnten.
Die Darstellung rechts zeigte in etwa die Aufteilung. Man muss aber sagen, es sind vielleicht noch 2, 3 Mietflächen aktuell in der Suurstoffi, kleinere Büroflächen, dazugehörige Parkplätze und Lagerflächen, die aktuell leerstehen.
Trotz dieser tiefen Leerstandsquote und trotz auch wenig auslaufender Mietverträge, ich komme gleich noch dazu, Sie sehen es hier, eigentlich die wenigen auslaufenden Mietverträge ist auch in diesem Jahr noch so. Die Struktur verändert sich auch nicht stark über die Zeit.
Es hat keine Wechsel gegeben bei unseren 5 grössten Mietern auf der rechten Seite, das ist nach wie vor konstant. Sie sehen auf der linken Seite die Fälligkeiten.
Typisch bei unserem Portfolio ist, dass wir einen relativ grossen Anteil haben über 10 Jahre, das nach wie vor der Mietvertrag mit der Hochschule Luzern. Der Mietvertrag mit XUND ist natürlich noch nicht enthalten.
Sie wissen, wir haben da auch einen 30-jährigen Mietvertrag abschliessen können für das Neubauprojekt S43/45. Weil es eine Renditeliegenschaft im Bau ist, ist das in dieser Kennzahl oder in dieser Darstellung noch nicht enthalten.
Und unten sehen Sie die unbefristeten Verträge aus Wohnen und Parking, also alles sehr Cashflow-sichere Erträge. Und dann dazwischen sehen Sie so 5 bis 10% bei über 1, über 2, über 3, über 4 Jahre, also 2, 3, 4, 5 Jahre Restlaufzeit, das ist eigentlich typisch in einem gewerblichen Portfolio, weil normalerweise schliessen Sie heutzutage 5-jährige Mietverträge ab und die natürlich mit dem Lauf der Zeit nehmen die ab mit der Dauer.
Sie sehen aber auch, dass wir in den nächsten 12 Monaten wenig auslaufende Verträge haben. Es ist ein ähnliches Bild, wie wir es im letzten Jahr haben.
Und jetzt komme ich zu dem Punkt, den ich vorhin erwähnen wollte: Also wir haben eine sehr tiefe Leerstandsquote auch schon im letzten Jahr gehabt, wenig auslaufende Verträge. Trotzdem konnten wir, weil es einzelne Wechsel doch gegeben hatte oder auch frühzeitige Verlängerung, konnten wir Mietverträge im Umfang von über 8'000 Quadratmeter abschliessen mit einem Mietertrag von 3,8 Millionen.
Das waren im letzten Jahr vor allem Vertragsabschlüsse mehrheitlich in Zug im Zentrumsareal, Büro- und Verkaufsflächen. Wir konnten 3 neue namhafte Mieter auch finden für die Metalli hier in Zug mit Decathlon, der Bäckerei Hotz Rust und Nespresso, die hier einen neuen attraktiven Store eröffnet haben, was uns sehr freut, was zur Bereicherung der Metalli beiträgt.
Und was auch zur Bereicherung der Metalli beiträgt, ist eine etwas spezielle Nutzung: der erste Hologramm-Zoo der Schweiz, der die Räumlichkeiten eröffnet hat im Dezember im 1. Obergeschoss ist das in der Teilfläche der ehemaligen C&A-Fläche, wo neu der erste Hologramm-Zoo der Schweiz sich befindet und das Unterhaltungsangebot in der Metalli erweitert.
Viel zu den laufenden Vermietungen im Portfolio. Wie gesagt, bedingt durch die tiefe Leerstandsquote aktuell auch nicht unglaublich viele Neuvermietungen im Bestand.
Kommen wir zu den Projektentwicklungen. Ich habe es einleitend erwähnt: Das Projekt S43/45, wo eben auch im '25 bereits Investitionen stattgefunden haben, ist jetzt voll im Hochbau unterwegs.
Das heisst, wir werden sicher auch in diesem Jahr hier im grösseren Massstab Investitionen tätigen. Insgesamt sprechen wir ja von 85 Millionen.
Von den rund 15'000 Quadratmeter Büro- und Schulungsflächen ist mit dem Mietvertrag XUND, den wir bereits 2024 unterzeichnen konnten, rund 40% dieser Flächen vermietet. Und wir konnten jetzt im September im letzten Jahr den Mietvertrag mit der Hochschule Luzern unterzeichnen für das studentische Wohnen und da vom studentischen Wohnen sind jetzt sämtliche Mietflächen unterzeichnet.
Der Bau verläuft planmässig. Im September letzten Jahres oder im August, September letzten Jahres wurde der Tiefbau abgeschlossen, Übergabe an den Generalunternehmer für den Hochbau hat stattgefunden und es ist nach wie vor der Plan, dass wir dann Mitte 2027 die Mietflächen den Mietern übergeben können.
Kommen wir zum Projekt Lebensraum Metalli. Wir haben bereits am Halbjahr Auskunft gegeben über den politischen Bewilligungsprozess.
Wir haben ja im April 2025 den politischen Bewilligungsprozess für den Lebensraum Metalli lanciert. Es hat uns sehr gefreut, dass wir dann in der ersten Lesung im Grossen Gemeinderat im Juni sehr breite Unterstützung erhalten haben für dieses Projekt und in der ersten öffentlichen Auflage im Sommer ist keine Einwendung eingegangen.
Und so haben wir dann im November bereits die zweite Lesung für diesen Bebauungsplan durchführen können und auch da war die Unterstützung aus politischer Seite sehr breit: Mit 34:1 Stimmen bei lediglich einer Enthaltung wurde der Bebauungsplan im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug praktisch einstimmig gutgeheissen. Nichtsdestotrotz ist ein Referendum zustande gekommen.
Das ist so, dass wir uns aktuell in der Vorbereitung dieser Abstimmung befinden. Am 14.
Juli wird 14. Juni wird die Zuger Stimmbevölkerung über den Bebauungsplan Metalli abstimmen können.
Wir streben mit diesem Bebauungsplan, und wir haben das auch in der Vergangenheit bereits kommuniziert, eine zeitgemässe Weiterentwicklung dieses für Zug sehr wichtigen Areals an und wir streben vor allem auch die Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum an mitten in der Stadt Zug an einer Lage, welche prädestiniert ist, zu verdichten und zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, hervorragend erschlossen mit dem öffentlichen Verkehr und mit sämtlichen Dingen, die es für den Alltag benötigt. Wir streben aber nicht nur diese Verdichtung an, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, es wird auch deutlich mehr und vergrösserte und grüne Aussenräume geben, also es wird einen grösseren Metalliplatz geben mit hochkronigen Bäumen, die schattenspendend positiv sind für das Mikroklima.
Wir werden auf dem Gebäude entlang der Baarerstrasse eine öffentliche parkähnliche Dachterrasse errichten. Mit dem neuen Metalliplatz wird die Anbindung an den Bahnhof verbessern.
Was uns vor allem wichtig ist bei diesem Eingriff: Wir wollten von Beginn weg auch möglichst viel der bestehenden Bausubstanz erhalten, also 85% der heute bestehenden Bausubstanz im Areal wird trotz dieser starken Verdichtung erhalten werden können, was für so eine Innenverdichtung ein sehr hoher Wert ist. Und wir werden auch die Ladenpassage, die überdacht ist, und den glasüberdeckten Innenhof erhalten können.
Wir sind überzeugt davon, Zug Estates, dass wir damit einen wertvollen Beitrag leisten können für eine qualitätsvolle Weiterentwicklung der Stadt Zug. Auch ein Stück weit ein politisches Verfahren betrifft unser Fokusgebiet, also die Renggli-Liegenschaften in Risch Rotkreuz.
Sie sehen eingezeichnet ein Teil des Areals, welches wir 2022 erworben haben, das sind rund 10'000 Quadratmeter, das sind die Gewerbeliegenschaften, welche Teil sind des Fokusgebiets Birkenstrasse der Gemeinde Risch Rotkreuz. Das Fokusgebiet ist ein Fokusgebiet der Ortsplanungsrevision, ein Gebiet, welches einer Mischnutzung zugeführt werden soll und auch verdichtet werden soll.
Und es freut uns, dass die Rischer Stimmberechtigten am 30. November 2025 der Ortsplanungsrevision zugestimmt haben.
Es wird jetzt ein Bebauungsplanverfahren geben, wo mehrere Eigentümer involviert sind, wo auch die Gemeinde involviert ist und welches wir zusammen mit der Gemeinde in diesem Jahr angehen werden. Viel zu den laufenden Projektentwicklungen.
Sie wissen es aus den vergangenen Jahren: Gleichzeitig mit dem Geschäftsbericht publizieren wir auch den Nachhaltigkeitsbericht. Das haben wir heute wieder gemacht, ein umfassendes Dokument, welches über unsere Ziele und Ambitionen, auch was wir erreicht haben im Bereich der Nachhaltigkeit Auskunft gibt.
Und was als Immobiliengesellschaft dazu gehört, ist ja, wie es aussieht auch mit Treibhausgasemissionen mit dem Absenkpfad. Es sieht bei uns die letzten paar Jahre nicht mehr so spannend aus, es geht ab und zu sogar leicht nach oben.
Das ist einfach dadurch bedingt, dass wir schon auf einem unglaublich tiefen Niveau sind mit 1,1 Kilogramm und schlägt halt durch, wenn wir einen etwas kälteren Winter haben. Das ist wirklich nicht objektbedingt, sondern das sind schlicht auch die klimatischen Bedingungen und die Heiztage, die wir haben.
Also weiterhin auf einem sehr tiefen Niveau. Sie können im Bericht auch nachlesen, dass wir uns zunehmend und vermehrt nun auch mit Themen beschäftigen, wie wir bauen.
Haben wir auch in der Vergangenheit ja gemacht, wir haben die ersten Holz-Hybrid-Hochhäuser erstellt, also vielfältige Themen, mit denen wir uns beschäftigen. Und eben nicht nur im Immobilienbereich, sondern auch bei der Garden Park Zug AG, ich habe es einleitend erwähnt: Wir haben jetzt letztes Jahr die Zertifizierungen durchgeführt.
ibex fairstay gold und Swisstainable Level III leading sind die zwei Zertifikate, welche den Betrieb der Garden Park Zug AG, unsere Hotel- und Gastronomiebetriebe, auszeichnen. Viel zu den Entwicklungen im Portfolio.
Lassen Sie mich die Präsentation jetzt noch abschliessen mit einem kurzen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026. Wir erwarten im jetzt laufenden Geschäftsjahr eine leichte Reduktion des Liegenschaftenertrags.
Sie wissen es, Zug Estates gibt immer proaktiv die Referenzsatzsenkungen sämtlichen Wohnungsmieten weiter. Wir hatten zwei Senkungen im März 2025 und September 2025.
Beide werden noch einen zusätzlichen Effekt jetzt haben im Geschäftsjahr 2026. Das heisst, dies verbunden natürlich mit der sehr tiefen Leerstandsquote, die wir schon haben und da nicht mehr viel Optimierungspotenzial da ist, werden wir davon ausgehen oder gehen davon aus, dass wir eine leichte Reduktion des Liegenschaftenertrags haben werden.
Wir werden aber gleichzeitig auch eine leichte Reduktion voraussichtlich haben im Liegenschaftenaufwand, sodass wir etwa davon ausgehen, dass sich das kompensieren wird. Wir erwarten stabile Umsätze im Segment Hotel und Gastronomie, aber eine leicht höhere Kostenbasis, was zu einer leicht tieferen Marge GOP führen wird.
Und über alles gesehen gehen wir davon aus, wenn nichts Wesentliches passiert, wenn auch das Zinsumfeld vorteilhaft bleibt, dass wir ein Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, das heisst von 2025 haben werden. Dies zum Geschäftsjahr, der Ausblick.
Ein kurzer Ausblick noch auf die Generalversammlung im April: Wie es Mirco Cappelli erwähnt hat, werden wir den Aktionären eine Erhöhung der Dividende von 47 Franken auf 49 Franken vorschlagen. Viel zum Ausblick, viel auch zu unseren Ausführungen zum Geschäftsjahr.
Und wie einleitend gesagt, freuen sich Mirco Cappelli und ich jetzt, Ihre Fragen beantworten zu können. Ich bitte die Personen im Raum, das kurz mit Zeichen anzuzeigen, dass wir mit einem Mikrofon vorbeigehen können, damit es auch jene, die uns online zuhören, die Frage hören.
Und für die Personen dann online: Bitte mit Handzeichen anzeigen, wenn Sie eine Frage haben. Philip Hodel wird Sie dann aufrufen und Sie können dann mündlich Ihre Frage stellen.
Ich schlage vor, dass wir zunächst im Raum beginnen, falls hier Fragen sind. Holger?
Holger Frisch
Holger Frisch, Zürcher Kantonalbank. Ich hätte ein paar Fragen.
Angetönt wurde es, die Referenzzinssatzanpassung hat zu einem Minderertrag geführt. Könnten Sie das quantifizieren?
Was hat das '25 ausgemacht und was wird das '26 noch mal ausmachen absolut?
Mirco Cappelli
Also die Referenzzinssatzsenkung im 2025 hat rund etwa 125'000 Franken ausgemacht. Im kommenden Jahr rechnen wir von rund 750'000 Franken.
Holger Frisch
Wunderbar, danke. Dann hätte ich noch eine Frage zum S43/45.
Jetzt die 18 Millionen Investitionen, 85 noch für die Fertigstellung, verteilt sich das jetzt ungefähr so 2/3, 1/3 für dieses Jahr und nächstes Jahr?
Mirco Cappelli
Das ist so, ja.
Holger Frisch
Okay. Und dann habe ich gesehen, die Mietannahmen sind ein bisschen nach oben gegangen, noch mal 100'000.
Was ist der Treiber dafür gewesen, dass man da jetzt mit mehr Mietertrag rechnet?
Patrik Stillhart
Einerseits haben wir einen Vertrag abgeschlossen, ja, den Vertrag für die Studentenwohnungen. Es sind aber auch leichte Anpassungen bei den Mietflächen und Annahmen beim S43, das noch nicht vermietet ist, aber es ist eine marginale Anpassung.
Holger Frisch
Wunderbar. Und dann noch die letzte Frage zu dem Fokusgebiet Birkenstrasse: Jetzt wo die Ortsplanungsrevision genehmigt ist, das ist ja noch nicht in der Bewertung reflektiert.
Ist die Annahme, dass das im '26 dann positiven Impact auf die Bewertung haben könnte?
Patrik Stillhart
Nein, es ist eigentlich die gleiche Situation, gehe ich jetzt im Moment davon aus, wie beim Lebensraum Metalli, solange wir keinen bewilligten Bebauungsplan haben, weil es ist zwar eine positive Veränderung, dass neu klar ist mit der Ortsplanungsrevision, dass eine Mischnutzung zulässig ist auf einem grossen Teil des Areals, auch der Wohnanteil, dass das neu zulässig ist. Das war ja früher eine reine Arbeitszone, jetzt kann zu einem grossen Teil auch Wohnen gemacht werden, aber es ist eine Zone mit Bebauungsplanpflicht und in der Regel wird eigentlich die Bewertung erst angepasst oder die neue Situation nachvollzogen, wenn auch effektiv ein Bebauungsplan steht.
Holger Frisch
Wunderbar, danke.
Patrik Stillhart
Weitere Fragen hier im Raum oder online?
Markus Kramer
Ja, Markus Kramer, Research Partners. Ich habe mindestens zwei Fragen.
Sie sprechen von einer Verbreiterung der Kundenbasis im Segment Hotellerie. Können Sie da Ausführungen machen?
Sind das mehr reiche Touristen oder normale Touristen?
Patrik Stillhart
Das ist eine sehr gute Frage. Es ist eigentlich weniger bezogen auf die Mischung von Geschäftskunden zu Touristen oder privat Individualgäste.
Es ist vor allem eigentlich angetönt bezogen auf die Geschäftskunden. Also es ist wahrnehmbar, dass die ganz grossen Geschäftskunden im letzten Jahr weniger Hotelübernachtungen gebucht haben.
Also wir haben bei den Top-30-Kunden doch etliche Kunden, die hier weniger Übernachtungen gebucht haben, und gleichzeitig konnten wir aber bei kleineren Geschäftskunden neue gewinnen und da auch deutlich mehr Übernachtungszahlen verzeichnen. Der andere Effekt findet auch ein bisschen statt, also wir sind da dran auch mit Zug Tourismus, dass man auch Individualgäste und andere Reisegruppen fördern kann.
Das Hauptkundengeschäft bleibt aber das Geschäft der Geschäftsreisenden und da hat es eine Verlagerung gegeben. Da haben wir jetzt die Kundenbasis verbreitert und bei den ganz Grossen zum Teil aber auch Übernachtungszahlen verloren.
Insgesamt erfreulich, dass es, wie Mirco Cappelli ausgeführt hat, aber trotzdem zu einer Umsatzsteigerung geführt hat.
Markus Kramer
Danke, ja. Parking macht immerhin 8% der Nutzung aus.
Haben Sie in der letzten Zeit die Parkpreise erhöht oder sind die stabil?
Patrik Stillhart
Es ist ja ein Parkhaus zu einem grossen Teil die Metalli mit Kurzparking, das sind ja nicht nur fix vermietete Parkplätze bei uns, das heisst, man spürt schon auch Veränderungen bei der Passanten- und Kundenfrequenz in der Metalli. Und du kannst vielleicht ergänzen, da hatten wir insbesondere auch bei den variablen Mieteinnahmen beim Metalli-Parking zusätzliche Mieterträge, die aber vor allem auch auf höhere Frequenzen zurückzuführen sind.
Mirco Cappelli
Also die Gebühren für das Kurzparking sind unverändert, also es resultiert wirklich aus einer höheren Auslastung generell. Ich glaube, ein Effekt hierbei ist sicherlich auch, dass wir mit dem Mieter Lidl noch ein breiteres Angebot für Lebensmittel zur Verfügung stellen, was die Frequenzen sicherlich auch erhöht hat, aber auch das Gastronomieangebot, dass wir in der Metalli über die Jahre immer weiter ausgebaut haben, führt sicherlich auch dazu, dass auch am Wochenende das Parkhaus mehr genutzt wird als in der Vergangenheit.
Markus Kramer
Das heisst, die Parkplätze sind am Samstag ausgebucht oder noch nicht ganz? Haben Sie Potenzial?
Patrik Stillhart
Meistens hat man noch Parkplätze, es gibt aber schon Situationen am Wochenende, wo das Parkhaus sehr gut belegt ist. Das ist so, ja.
Und ich glaube, es sind aber vor allem auch die Effekte, die Mirco Cappelli gesagt hat, mit der Gastronomienutzung, die einen Effekt hat. Insgesamt kann man auch vielleicht sagen, das ist nicht im Aktionärsbrief, aber im Geschäftsbericht enthalten, sind auch die Umsätze unserer Retail- und Gastronomie-Mieter angestiegen auf rund 165 Millionen im letzten Jahr.
Das hat sich eigentlich erfreulich entwickelt.
Markus Kramer
Eine letzte Frage: Kann man das so formulieren: Das Angebot Secret Garden läuft nicht nach Plan und wie viele Quadratmeter betrifft das?
Patrik Stillhart
Kann man nicht so formulieren eigentlich. Es hat ja nicht immer Secret Garden geheissen.
Wir haben ja vor 4, 5 Jahren das Restaurantkonzept während der Corona-Zeit dort angepasst. Dementsprechend ist dann auch das Secret Garden entstanden.
Wir haben uns einfach im letzten Jahr dann darauf fokussiert, dass wir, weil wir auch hier massiv investiert haben im Parkhotel, die Konferenz- und vor allem auch die Gastronomieräumlichkeiten erweitert haben, dass wir gesagt haben, wir wollen uns mit unserem Personal, mit unseren Ressourcen auf diesen Standort hier fokussieren. Und das ist ja auch erfreulich, dass wir hier im aigu diese Umsatzzahlen erreichen konnten.
Es ist einfach so, dass das gastronomische Angebot in der Stadt relativ gross ist, das Secret Garden sehr attraktiv ist an Sommertagen mit dem grünen Park und Garten, dass es aber etwas abgelegen ist für, ich sage mal, in winterlichen Monaten und an Randzeiten und dass es einfach schwierig ist, da ein volles Restaurant zu betreiben. Es ist vielleicht so, es ist nicht für die Bevölkerung, also es ist einfach zugänglich für private Anlässe und Veranstaltungen, natürlich auch für die Bevölkerung, aber es ist einfach eher für Gruppen und nicht mehr als klassisches Restaurant mit geregelten Öffnungszeiten geführt, aber das ist die Erdgeschossfläche im City Garden Hotel, das sind nicht unglaublich viele Quadratmeter Fläche.
Reto Portmann
Reto Portmann, ZG Capital. Wie schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit ein, dass die Abstimmung im Juni gewonnen wird aus Ihrer Sicht?
Und die zweite Frage: Weshalb steigt die Kostenbasis bei Hotel und Gastronomie?
Patrik Stillhart
Zur ersten Frage: Also wir geben keine Prognose ab in Prozent. Das Einzige, was ich sagen kann, ist, dass wir sehr erfreut sind, dass wir im letzten Jahr wirklich auch von politischer Seite und zwar über alle Parteien hinweg eine sehr breite Unterstützung erhalten haben, dass da anerkannt wurde auch die Mehrwerte, die wir denken, die wir mit diesem Projekt bringen können.
Und wir sind zuversichtlich und hoffen natürlich, dass das die Zuger Stimmberechtigten gleich sehen, aber ich gebe keine Prognose ab zur Erfolgswahrscheinlichkeit dieser Abstimmung. Wir werden aber auch unseres dazu beitragen und sind offen natürlich dafür, auch weiterhin die Vorteile dieser Entwicklung aus unserer Sicht darzulegen.
Und zur zweiten Frage: Das ist nicht im riesigen Umfang, aber das sind vor allem Kostenthemen, das sind zum Teil Mitarbeiterkosten, also Personalkosten, und das sind auch gewisse Effekte, wo es jetzt im 2025er kleine Entlastungen gab oder günstiger war und die jetzt noch eine gewisse Folge haben im 2026. Oder?
Mirco Cappelli
Ja, genau. Also wir hatten gewisse Stellen, die nicht besetzt waren, also das heisst, das '25 war aus einer Kostenoptik eher leicht unter der Norm und hier gehen wir davon aus, dass sich das wieder in einen normierten Bereich zurückbewegt, aber wie gesagt, wir erwarten einen leichten Anstieg dieser Kosten.
Christoph Bischof
Hallo, Christoph Bischof, ZKB. Ich habe eine Frage zum Ausblick.
Sie haben gesagt, Sie rechnen mit einem tieferen Liegenschaftenaufwand. Was sind die Stellschrauben, mit denen Sie das bewerkstelligen wollen?
Mirco Cappelli
Das sind grundsätzlich einfach grosszyklische Instandsetzungsmassnahmen, die wir auf mehrere Jahre hinaus planen. Diese waren in diesem Jahr, auch wenn man das mit den Vorjahren vergleicht, eher etwas höher und deswegen gehen wir jetzt im '26 einfach von einem etwas geringeren Anteil hier aus.
Christoph Bischof
Und die zweite Frage betrifft das Fälligkeitsprofil der Mieten. Sie haben in den nächsten 4 Jahren laufen 1/3 Ihrer Mietverträge aus.
Können Sie schon sagen, ob Sie da im Kontakt mit den Mietern sind und inwiefern all diese Mietverträge erneuert oder verlängert werden?
Patrik Stillhart
Also was ich sagen kann: Es ist sicher nicht einfach, auf 0,7% zu bleiben. Und ja, aber wir sind sehr zuversichtlich, dass wir nach wie vor ein Portfolio haben, das eine sehr tiefe Leerstandsquote haben wird.
Natürlich sind wir, und das ist auch der Vorteil unseres Setups, also wir haben eine Inhouse-Bewirtschaftung und unser Portfolio ist fokussiert eigentlich primär auf zwei grosse Areale. Also wir sind im stetigen Austausch mit unseren wesentlichen Kunden, wir sind auch sehr nah dran an unseren Mietern.
Prognosen zu machen, ist immer schwierig, wohin sich die wirtschaftliche Entwicklung und der Flächenbedarf der Unternehmen entwickelt. Wir sind aber zuversichtlich mit der Qualität unserer Liegenschaften, auch mit der Lagequalität, dass wir hier auch in Zukunft eine gute Vermietungssituation darstellen können.
Und wie ich gesagt habe, ist natürlich also wenige schliessen Mietverträge ab, die länger sind als 5 Jahre in der Regel, und dann ist es halt auch absolut üblich, dass in 2, 3, 4, 5 Jahren wieder Verträge zur Verlängerung kommen. Vielleicht Fragen online?
Scheint nicht der Fall zu sein. Dort?
Holger Frisch
Holger Frisch noch mal mit einer Anschlussfrage auch zu den Mieten zum S43/45. Eben 40% Vermietungsstand im Büro- und Bildungsbereich.
Eingangs hatten Sie jetzt gesagt, die Mietflächennachfrage ist etwas schwächer. Wie laufen da die Gespräche für die übrigen Flächen?
Kann man dazu was sagen?
Patrik Stillhart
Es laufen aktuell Gespräche. Ich kann aber natürlich nichts dazu sagen zur Erfolgswahrscheinlichkeit oder Details zu diesen Gesprächen.
Es ist so, wir haben jetzt keine weiteren Mietverträge abschliessen können bisher fürs S43, aber es sind aktuell Gespräche am Laufen. Weitere Fragen?
Scheint nicht der Fall zu sein. Ja, gut.
Wenn keine Fragen mehr sind, dann bleibt uns nur, ganz herzlich zu danken. Es freut uns wirklich sehr, dass Sie so zahlreich die Entwicklung unserer Firma verfolgen, dass Sie interessiert sind an uns.
Wir freuen uns über den Austausch mit Ihnen jetzt oder auch bei anderer Gelegenheit. Ganz herzlichen Dank fürs Kommen und ich wünsche Ihnen allen noch einen wunderschönen Tag.
Vielen Dank.
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