Operator
A brief instruction before we continue the earnings call in German language as scheduled. The company has made sure that our English-speaking listeners have the opportunity to participate in the call via live audio translation in English language.
You will now see a QR code and brief instructions in the picture. Please use your cell phone to scan it, mute the voice output of the Zoom call, and follow the call in English on your cell phone or in the second browser window.
Having said this, I will now continue in German. Einen schönen guten Tag und herzlich willkommen zum heutigen Earnings Call der CANCOM SE anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen für das erste Quartal 2026.
Wir freuen uns, den CEO Rüdiger Rath und den CFO Thomas Stark sowie den Vice President Investor Relations and Corporate Strategy Lars Dannenberg begrüßen zu dürfen. Die Herren werden uns gleich durch die Präsentation und die relevanten Zahlen führen, und im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen im Rahmen einer Q&A-Session über die Audiospur persönlich zu stellen.
Bitte beachten Sie, dass Fragen über den Chat heute nicht vorgesehen sind. Und damit übergebe ich das Wort gerne an Sie, Herr Dannenberg.
Lars Dannenberg
Ja, herzlichen Dank für die Einführung, auch willkommen von unserer Seite. Ich würde sagen, gehen wir direkt rein.
Rüdiger, leg los. Ja.
Rüdiger Rath
Ja, herzlich willkommen, Tom, Lars. Ich freue mich, Sie gemeinschaftlich mit meinen Kollegen durch den Earnings Call durchführen zu können, und ich denke, wir starten gleich rein.
Gefühlt befinden wir uns alle in einem Rollercoaster. Externe Einflussfaktoren, dadurch bedingt hohe Energiepreise, wir haben wirtschaftliche Einflussfaktoren, aber auch Speichereinflussfaktoren, wie Sie mitbekommen haben.
Und ich denke, es gibt keinen Tag in der Presse vonstatten, wo man nicht über die entsprechenden Verwerfungen innerhalb des Marktes redet. Denke ich, dass wir es sehr sehr gut gemacht haben, gerade in diesen instabilen Zeiten in Q1 eine Performance hinzulegen, die unseren Erwartungen entsprach und auf der einen Seite, auf der anderen Seite aber auch zeigt, welche Stärke innerhalb des CANCOM-Konzerns liegt.
Lars, wenn du mal weiterklickst in entsprechenden Präsentationen. Wir konnten in dem ersten Quartal ein stabiles Umsatzniveau halten, wobei wir dazusagen möchten, dass gerade das Segment Deutschland deutlich zulegen konnte, wir im internationalen Segment das Wachstum, was wir uns in Teilen erwartet haben, nicht erzielen konnten.
Dieses war bedingt durch geringere Abrufe im Vergleich zum Vorjahr der EU-Institutionen im Wesentlichen, aber auch wir hatten einen deutlich anderen Produktmix. Das hat uns dazu geführt, dass wir gegenüber dem Vorjahr doch eine höhere IFRS-15-Anpassung durchführen mussten, was dann auch zu einem geringeren Wachstum bzw.
einem Rückgang geführt hat. Insgesamt hatten wir eine sehr sehr stabile Auftragseingangslage.
Wir konnten Wachstum gerade auch im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr aufzeigen, was dazu geführt hat, dass insgesamt das Geschäftsvolumen rund 5% im ersten Quartal gestiegen ist. Auf der Performance-Seite in dem EBITDA, wie Sie sehen, haben sich unsere Maßnahmen, die wir in 2025 und in Teilen auch schon in '24 und die strukturellen Maßnahmen auf der einen Seite, aber auch die inhaltlichen Maßnahmen auf der FTE-Seite dazu geführt, dass wir in Q1 und auch weiterhin in 2026 erwarten, dass wir davon profitieren können.
Wir haben auf der anderen Seite in der Gesamtsituation aber es auch geschafft, entsprechende Roherträge zu steigern in dem entsprechenden Produktmix und konnten daraus resultierend insgesamt, ja, einen deutlichen Anstieg unseres EBITDAs gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Auf der Cashflow-Seite, wie Sie sehen, haben wir dem Business-Demand Rechnung getragen, teilweise haben wir mehr oder weniger entsprechende notwendige Maßnahmen.
Wenn wir ein höheres Business haben, führt es in der Regel dazu, dass wir auch etwas höher gebundenes Kapital haben, was im Vergleich zum Vorjahr deutlich anders aussieht. In diesem Jahr dementsprechend sind wir dem nachgekommen, weil ein sehr sehr guter stabiler Auftragseingang, ein solider Backlog, den wir mit uns führt, auch dazu in Teilen, dass wir hier mehr oder weniger auf den Cashflow, was wir ständig im Griff haben, aber auf der anderen Seite aber auch notwendige Maßnahmen, das Business zu supporten, eingeleitet haben.
Das kurz als Eingang, als wesentliche Tendenzen, die Sie aus unserem Blickwinkel aus der Corporate News bzw. aus dem Bericht ersehen können.
Wie jedes Mal in dem Call möchte ich Sie über ein paar Themen informieren. Wir nennen es Business Moments und Key Trends, welche Themen für uns gerade in dem ersten Quartal eine Rolle gespielt haben.
Im Vergleich zu dem, was wir zum 31.12. reportet haben, gab es hier ein paar Veränderungen.
Wir sind dem Bundesverband für AI beigetreten, was für uns auch ein Commitment bedeutet, weil gerade das Thema Sovereign AI, souveräne Datenhaltung immer mehr und mehr in den Vordergrund spielt und Kunden von uns erwarten, auch souveräne Lösungen gemeinschaftlich zu diskutieren und gemeinschaftlich zu erarbeiten. Wir haben eine Studie durchgeführt, wo wir gesagt haben: Wo stehen wir?
Ja, wie weit ist denn überhaupt im Mittelstand AI schon vorgedrungen? Das Gute war, ungefähr 97 bis 98% der befragten Unternehmen haben gesagt, wir beschäftigen uns damit.
Auf der anderen Seite aber sehen wir schon, dass die Umsetzung, also wie schaffe ich es tatsächlich, mit AI Produktivitäten zu erzielen innerhalb meiner Unternehmung, was benötige ich dafür, welche Daten, und das hat sich herauskristallisiert, eine klare Datenstrategie führt auch dazu, dass ich Produktivitätserfolge erzielen kann. Und wir mit unserem Angebot, sprich mit unseren AI Discovery Workshops oder den unterschiedlichen Streams, auf der richtigen Seite sind, unseren Kunden, dem Mittelstand, hierbei zu unterstützen.
Wir sind von NVIDIA als einer der wenigen Partner in Deutschland nominiert, und wir warten tagtäglich darauf, dass wir auch entsprechend die entsprechenden Verträge zeichnen können als NVIDIA AI Factory Specialization Partner. Das heißt, wir können auch gemeinschaftlich mit NVIDIA den Anforderungen der Industrie hinsichtlich AI Factories nachkommen und haben hier die Legitimation, dementsprechend auch an den entsprechenden Ausschreibungen oder den entsprechenden Deals teilzunehmen.
Wir hatten, ich war auch persönlich dort, eine sehr erfolgreiche DMEA. Das ist eine der führenden Healthcare-Veranstaltungen in Deutschland, wo wir tatsächlich unseren Kunden, wir hatten eine hohe Anzahl von Kunden dort, unsere entsprechenden Lösungen, die wir entsprechend entweder AI-unterlegt oder bereits schon in Services dargestellt haben, und konnten dort unser Portfolio, welches auf das Segment zugeschnitten ist, deutlich positionieren und haben dort auch ein sehr sehr positives Feedback von unseren Kunden erhalten.
Wir sind vor knapp 1 1/2, 2 Jahren mit unserem Partner ServiceNow gestartet, dort in die entsprechenden Prozesse tiefer einzusteigen bei unseren Kunden, in der Kuppel Produktion, sprich Workplace Asset Management entsprechende Mehrwerte bieten zu können. Dort haben wir es geschafft, eine Auszeichnung als ServiceNow Reseller als Rising Star in EMEA zu erzielen.
Und nach 1 1/2 Jahren innerhalb der Partnerschaft finde ich es schon einen relativ großen Erfolg, den wir erzielen konnten. Wir haben viel über AI, über Datacenter, Netzwerk, Security in der Vergangenheit, auch in den letzten Monaten gesprochen.
Nichtsdestotrotz haben wir auch unseren Workplace nicht vergessen. Wir veranstalten augenblicklich Workplace Days, wo wir gemerkt haben, dass auch unsere Kunden sich immer weiter dafür interessieren, wie kann ich Automatisierungen in meine Deployment, meine Workplace-Infrastruktur innerhalb meiner Prozesse erzielen.
Wir hatten einen sehr sehr regen Zulauf, sodass es nicht nur immer nur Datacenter, Netzwerk, sondern auch Workplace-Infrastrukturen gefragt sind, ja, hier sich auch für die Zukunft richtig aufzustellen. Wir haben, wie Sie es vielleicht gesehen haben, als einer der Ersten es geschafft, einen direkten Link zum AWS Marketplace zu integrieren in unseren Marktplatz.
Das bedeutet, Kunden, die unseren Cloud-Marketplace nutzen, haben somit jetzt auch direkten Zugriff auf die Produkte, auf die Services des AWS Marketplaces, ja, was doch für viele Kunden von uns ein Vorteil ist, weil ich jetzt nicht mehr unterschiedlichste Credentials brauche und ich nicht mehr entscheiden muss: Gehe ich jetzt in diesen Marketplace, gehe ich jetzt in diesen Marketplace? Und wir sehen, dass gerade virtuelle Lösungen, sprich ob es nun Cloud-Leistungen sind oder auch Softwarelösungen, von Kunden über 'n easy way zu beziehen sind und dieses auch sehr stark nachgefragt wird.
Wir werden aufgrund des sehr sehr großen Wins mit dem Kunden Dataport im Norden eine Service Factory errichten. Die wird in Hamburg aufgebaut.
Wir gehen davon aus, dass wir im September damit fertig sein werden, tatsächlich auch den SLA-Anforderungen, sprich den Verfügbarkeiten der entsprechenden Infrastruktur und Services, nachkommen zu können. In Summe sind wir dann in der Lage, die Services, die wir aus Jettingen-Scheppach erbracht haben, bisher auch im Norden von Deutschland zu erbringen, den Ansprüchen unserer Kunden, im Wesentlichen auch der öffentlich-rechtlichen Kunden, nachzukommen, damit wir dort auch die entsprechenden Begebenheiten bedienen können.
Wir haben, wie immer in der Vergangenheit, einen hohen Anteil an Auszubildenden. Diese Auszubildenden versuchen wir immer im Alignment mit unseren Herstellern auf den Pfad zu bewegen, sich Technologien anzunehmen, sich Technologien tiefer mit auseinanderzusetzen.
Wir haben hier mit der IBM gemeinschaftlich so eine watsonx Challenge ins Leben gerufen, wo ich sehr sehr dankbar bin, einmal an die IBM, aber auch an die Kollegen oder Kolleginnen, die daran teilgenommen haben. Und immer dort in dem Zusammenhang haben wir auch dieses Jahr eine sehr erfolgreichen Abschluss getätigt, wo junge Menschen sich im produktiven Umfeld mit IBM-Technologien auseinandersetzten und hier entsprechende watsonx-AI-Lösungen produziert haben.
Dies ist ein kurzer Überblick über das, was geschehen ist. Wo ich eingangs schon gesagt habe, wo befinden wir uns?
Und der IT-Markt ist aktuell, wie man so schön sagt oder ich würde sagen, sehr volatil. Wir haben auf der einen Seite Supply-Engpässe, Instabilitäten in Pricings, wir haben Herausforderungen, was die Verfügbarkeiten in Teilen betrifft.
Das ist getrieben durch die massive Nachfrage nach AI-Infrastrukturen und, wie Sie wahrscheinlich wissen, begrenzten Produktionskapazitäten. Das sehen wir nicht nur, sondern das kriegen wir auch von unseren Herstellerpartnern mit und sind dort auch in einem ständigen Dialog.
Das lässt in Summe die Speicherpreise in den Himmel schießen. Und parallel kommt noch dazu, dass Anbieter von Speicherkomponenten zunehmend auch in neue Technologien investieren, was bedeutet, dass bestehende Kapazitäten werden zurückgefahren, während neue noch nicht vollständig da sind.
Das heißt, sie können nicht vollständig skalieren. Das bedeutet in Summe: Die Komponentenkosten steigen branchenweit.
Und diese Entwicklung betrifft nicht nur einzelne Bauteile. Sie wirken sich auf Server, Speicherlösungen, integrierte Infrastrukturen, sogar in Teilen, in gesamte Systemlandschaften aus.
Aber was bedeutet das konkret? Die Planbarkeit wird schwieriger.
Die Beschaffungszyklen verändern sich teilweise, und die Preisvolatilität nimmt zu. Der Trend wird aber auch nicht morgen vorüber sein.
Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend über das gesamte Jahr hinziehen wird. Die Lage ist unbeständig auf der einen Seite, sie entwickelt sich rasant weiter, und sie erfordert auch für unsere Organisation, für unsere Kolleginnen und Kolleginnen, ja, sehr schnelle Anpassungsmöglichkeit, Notwendigkeit.
Aber was ist entscheidend hierbei? Ich und wir sehen das nicht als ein Grund der Unsicherheit, sondern wir sehen es auch als eine große Chance, nämlich: In dem Umfeld setzen sich starke Partner wie eine CANCOM durch, und so wie können uns differenzieren.
Weil in volatilen Märkten gewinnen ja nicht immer die Lautesten oder auch die Schnellsten, sondern auch die Verlässlichsten. Und die Verlässlichsten, die mit einem Überblick über die Marktsituation haben, frühzeitig agieren zu können.
Aufgrund unseres Volumens, aufgrund unserer Partnerstati bei den wesentlichen Herstellern sind wir im frühzeitigen Austausch, sind frühzeitig aktiv informiert und können auch gemeinschaftlich mit unseren Herstellerpartnern gemeinschaftlich beim Kunden entsprechend eine Sprache sprechen. Was führt das dazu?
Das ist auch eine Chance für uns, denn wir schaffen Vertrauen bei unserem Kunden, sodass sie wissen, dass sie entsprechend bei uns gemeinschaftlich mit dem Hersteller gut aufgehoben sind und einen sehr sehr kompetenten Partner an ihrer Seite haben. Das ist jetzt kurz zusammengefasst, was Sie dort sehen.
Aber wir sehen in Summe das auch als Chance, uns zu positionieren, Herstellerpartnerschaften noch tiefer zu führen, hier das Alignment gegenüber dem Kunden aufzuzeigen in der Situation, in der sich Gesamtmarkt bewegt. Und hier bieten wir auch Lösungen.
Das gibt's, ob das jetzt Übergangslösungen sind, ob das Finanzierungslösungen sind, unser Portfolio haben wir entsprechend auch gescreent, haben geguckt: Wo können wir unseren Kunden gemeinschaftlich mit Herstellerlösungen helfen, die entsprechenden Phasen, in der sich befindet, zu unterstützen? Und dass gerade auch unsere Finanzierungslösungen, die wir anbieten, ein sehr sehr gutes Vehikel dazu.
Hab noch mal kurz das Portfolio aufgeführt. Wie Sie sehen, da hat sich keine wesentliche Veränderung, aber ich bin eingangs auf das Thema Healthcare eingegangen, ich bin auf das Thema AI eingegangen, auf das Thema Enterprise Application durch den Reseller Award.
Wir sehen Datacenter, Cloud, Security, Connectivity. Ja, der Demand ist da.
Anforderungen werden weiter steigen, die Regulatorik in dem Zusammenhang wird weiter steigen. Und natürlich das Thema Workplace, was weiterhin eine Rolle spielt, nämlich am Edge: Wie kann ich meinen Mitarbeitern zufriedenstellen?
Wie kann ich auf meine Applikationen zugreifen? Wie kann ich die entsprechenden schützen?
Da sind wir, glaube ich, mit unseren Fokusthemen in der Portfolio- und Servicebandbreite sehr sehr gut aufgestellt, hier gerade in den aktuellen Marktgegebenheiten unseren Kunden mit positiven Ergebnis begegnen zu können. Das war's von mir eingangs und würde dann gerne zum Tom überleiten zu den Financials.
Thomas Stark
Vielen Dank, Rüdiger. Ja, herzlich willkommen auch von mir.
Wie gewohnt, ja, ein kleiner Dive in die Financials. Wir fangen wie gehabt mit der Group an.
CANCOM Group Überschrift 'Significant Improvement in Profitability'. Ja, liest natürlich jeder CFO gerne.
Wir haben ein Ergebnis erzielt von 27,0 EBITDA nach 21,1 im vergleichbaren Vorjahresquartal. Ist eine Steigerung von 28% und eine EBITDA-Marge von 6,6% erzielt nach 5,1% im Vorjahr.
Was waren die wesentlichen Treiber? Fangen wir mit den Treibern mal an.
Sicherlich, ich fand die Darstellung 'Providing Opportunities', die der Rüdiger jetzt im Ökosystem zwischen Systemintegrator, Kunde und Hersteller sehr gut skizziert. Wir hatten im Earnings Call zum Gesamtjahr 2025 ja auch, ja, ich denke, die sehr offene Debatte zum Thema Chancen und Risiken.
Ich glaube, man kann durchaus sagen, man hat hier recht gut agiert. Wir haben einen Rohertrag erzielt von rund 175 Millionen Euro nach 169 im Vorjahresquartal.
Das ist der höchste Wert, den wir in einem Q1 bis dato hatten, und mit 42,9% Rohertragsmarge auch die höchste Rohertragsmarge, die wir erzielt haben. Ich denke mal, wir haben man kann zeigen, man kann da sehr gut agieren.
Nichtsdestotrotz gibt es Chancen und Risiken. Man entnimmt aber auch unserer Darstellung vom letzten Call, dass wir da durchaus Chancen sehen.
Haben wir jetzt noch mal untermauert, und von daher ist es auch in der entsprechenden Gross-Profit-Generierung ersichtlich. Zweiter Treiber des Ergebnisses war natürlich die Kostendisziplin und die Effekte aus den Restrukturierungsmaßnahmen.
Wer den Headcount sich angesehen hat, wird gesehen haben: Wir sind auch gegenüber dem Jahresende 2025, wie avisiert, noch mal rund 50 Mitarbeiter, ja, geschrumpft auf 5.234. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Delta von rund 270 und ein im Vergleich zum 2-Jahres-Delta ein Rückgang von rund 370 Personen.
Das merkt man dann natürlich auch im entsprechenden Personalaufwand. Der liegt unter dem Vorjahr, trotz potenzieller Gehaltssteigerungen, die natürlich die es natürlich auch gibt.
Die Leistungsträger muss man halten. Wir haben da einen Wert von 119 zu 120 Millionen im Vergleichsquartal des Vorjahres.
Auch bei den Kosten: 27,6 im Vorjahr, 27,6 in diesem Jahr. Das sieht nach Punktlandung aus.
Nichtsdestotrotz in diesem Jahr hatten wir einige Events, die wir in Q1 hatten, die wir sonst in Q2 stattfinden lassen. Das heißt, wir hatten durchaus auch Effekte, die die Kosten eher noch belastet haben.
Wenn man sieht bei Gleichstand der Kosten, das ist ein Thema, das sich als positiver Effekt natürlich auch aufs Gesamtergebnis auswirkt. Last but not least der Umsatz.
Hier haben wir schon ein paar Informationen gehört. Insgesamt quasi auf Vorjahresniveau, Delta von -0,9%.
Was ist dazu zu sagen? Ja, natürlich hat diese Chancen-Risiken-Situation auch Impacts, wie man auch im Umsatz sehen.
Wir haben einen sehr guten Auftragseingang in Q1 verzeichnet, hatten den auch im letzten Call schon erwähnt. Der hat sich natürlich noch nicht zu 100% im ersten Quartal materialisiert.
Wir werden also über den erhöhten, ja, Backlog noch Tailwind haben, denn nicht alle Umsätze sind materialisiert worden im ersten Quartal. Was viele jetzt gefragt haben, und drum gehen wir auch noch mal darauf ein, war das Thema, ja, Lizenzbusiness.
Ich glaube, alle Peers haben das Thema Business-Volumen erwähnt. Wir hatten sehr viele Nachfragen dazu.
Ja, es ist richtig, es gibt natürlich bei Microsoft eine entsprechende Preiserhöhung, und es gibt entsprechend hohe Nachfrage. Auch bei uns war die Nachfrage sehr gut.
Wir hatten eine Steigerung im Lizenzumsatz, also nicht dem gezeigten, sondern dem fakturierten, von rund 30 Millionen Euro, die sich gleich verteilt auf International und auf Deutschland. Von daher gute Nachfrage in in dem Umfeld.
Allerdings, wenn man betrachtet, was passiert, gehen waren viele Fragen: Gab's Preiserhöhungen von Microsoft ja oder nein? Sind's Vorzieheffekte ja oder nein?
Grundsätzlich: Microsoft erhöht die Preise quasi fast jedes Jahr. Die Preiserhöhungen waren nicht exorbitant, und wir erwarten auch für Q2 ein sehr gutes Lizenzgeschäft, zumal da das Microsoft-Geschäftsjahr endet.
Insofern ein bisschen Bewertung und Color auf den Revenue und die Revenue Generation. Schauen wir mal an, wie es sich auf die Segmente verteilt.
Entsprechend die die korrespondierende Headline: Segment Germany Continuing Positive Revenue Development, das dritte Quartal, indem wir wieder positiv sind, nach 0,3 in Q3, 5,3 in Q4 und jetzt 5,9%. Man sieht, die Nachfrage ist da, verteilt sich auch über Commercial und über Public relativ gleich.
Was erwartungsgemäß allerdings natürlich noch ein bisschen auf sich warten lässt, ist der Bund. Wir haben auf dem Bund, ja, avisierte Effekte nicht im ersten Halbjahr.
Die wir haben aber auf kommunaler Ebene, auf Landesebene ebenso wie im industriellen Umfeld gute Nachfrage und haben natürlich in beiden in gleicher Maßen das Thema Backlog. Nicht alles hat sich in der Geschwindigkeit zu Umsatz materialisiert, wie es üblicherweise der Fall ist.
EBITDA entsprechend von 8,9 auf 15,4 Millionen mit einer starken Steigerung. Natürlich waren die Restrukturierungsmaßnahmen und die Dinge, die wir ergriffen haben, ja, die Ergebniskraft wieder zu steigern, im Wesentlichen in Deutschland.
Von daher ist da ganz klar auch der größere Effekt zu sehen, und das macht sich letztendlich dann auch in einer EBITDA-Marge von 5,8% bemerkbar. Segment International: Ja, stabil in der Ergebniskraft wie gehabt.
EBITDA-Marge 8,2% nach 7,6% im Vorjahr. Ergebnis EBITDA leicht rückläufig, 5%, sind natürlich auf den Absolutwert von 12,2 optisch viel, sind aber in Anführungszeichen nur 0,6 Millionen.
Wie teilt sich das auf innerhalb des Segmentes? Wir haben mit der CANCOM Austria ein sehr stabiles Ergebnis über dem Vorjahr erzielen können.
Wir haben den Rückgang im Wesentlichen oder nicht nur im Wesentlichen, sondern zu 100% im Bereich der Auftraggeber auf EU-Ebene. Zum internationalen Segment gehört ja auch unsere Einheit in Belgien, die EU-Rahmenverträge bedient.
Hier waren weniger Abrufe als im Vorjahr und entsprechend auch ein Effekt, der sich sowohl auf den Umsatz als auch auf das Ergebnis bemerkbar gemacht hat. Im Umsatz analog, ich habe den Referenzwert schon genannt, gutes Microsoft-Geschäft, das sich jetzt nicht im Umsatz widerspiegelt, total ungefähr die Hälfte der Differenz, die ich vorhin in der Darstellung der Gruppe mit auf den Weg gegeben habe.
Operating Cashflow: Ja, reflecting strong customer demand. Sagen wir mal so: Die Zahlen, die die Folie gibt jetzt natürlich nicht den normalen Geschäftsverlauf wieder.
Wenn man fair ist, ich habe auch die Werte mitgebracht von '21 und '22, ist es ganz normal, dass wir unterjährig bei anlaufenden Projekten einfach Kapital gebunden haben, weil Projekte sich in der Entwicklungsphase, in der Migration bis hin zur Abnahme befinden. Erst mit Abnahme wird in der Regel dann natürlich der der Cash-in generiert.
Von daher ist ein negativer Cashflow in Q1 nichts Ungewöhnliches, sondern eher der Normalfall. Die letzten zwei Jahre waren natürlich durch positive Tailwinds überlagert, die aus aufgrund der, ja, Corona- oder COVID-Thematik resultiert haben.
-60, ein Vergleichswert aus dem Q1 '21, also vor Corona-Zeiten, war -40. Von daher nichts Ungewöhnliches.
Wir haben zusätzlich natürlich die, ja, gute Marktposition, die wir nicht nur in den Opportunities in der Stellung zwischen Vendor, also Hersteller und Kunden, haben, genutzt und haben natürlich auch die Verfügbarkeiten erhöht. Von daher resultiert der Cashflow natürlich auch aus einer gesteigerten Lagerhaltung.
Wir sind davon 53 Millionen zum Jahresende auf 78 gegangen. Also alles überschaubar.
Das ist sicherlich das, was Rüdiger auch mit dem Punkt, wir haben es im Griff und natürlich ständig im Blick, gemeint hat. Nichtsdestotrotz nutzen wir unsere Position, Umsatz zu generieren und Verfügbarkeiten zu haben in verträglichem Maße, und von daher sicherlich ein Thema, das wir im Blick haben.
Net Cash lag 106,6 Millionen und spiegelt den Stand 31.03. wider.
Schauen wir auf den CapEx: Ja, auch hier noch mal eine kurze Referenz zum letzten Earnings Call. Wir haben als Ziel ja das Thema 1% der letzten 12-Monats-Umsätze als Investments.
Wir haben damals schon avisiert: Es wird diesmal eine nichtlineare Verteilung geben. Von daher auch erwartungsgemäß im ersten Quartal etwas höher.
Liegt daran, dass wir netterweise ein paar schöne Projekte auch gewonnen haben, bei denen wir jetzt in die Ausstattungen gegangen sind, bei denen wir auch die lokale Präsenz etwas erhöht haben und einen weiteren Service-Hub eröffnet haben. Von daher alles planmäßig und natürlich ist das Thema 1,0% bis Jahresende weiter im im Blick und von daher genau wie avisiert.
Wenn wir auf die PPA schauen, hier hat sich wenig getan. Es ist mehr oder weniger informativ.
Geändert hat sich lediglich das Thema: Was ist die Basis? Die Basis hat sich verändert.
Das ist die Anzahl der Shares. Kommen wir gleich noch darauf zu sprechen.
Also insofern nur für die Modelle und nachrichtlich: Wie wird die Entwicklung going forward sein? Jetzt angepasst mit der entsprechenden Aktienanzahl von rund 28 Millionen.
Das schauen wir uns auf der nächsten Seite noch an. Die Share Buyback: Das Share-Buyback-Programm haben wir begonnen im September '25.
Hier nachrichtlich die Informationen, die ja schon über die entsprechenden Meldungen publiziert worden sind. Wir haben das Programm beendet am 27.
April. Das verwendete Volumen lag bei rund 69,5 Millionen, davon rund 27 Millionen im Q1 20 im abgelaufenen Quartal, über das wir jetzt berichten.
2,775 Millionen Shares sind zurückgekauft worden und inzwischen auch eingezogen worden. Durchschnittspreis waren 25,05 Euro und es entspricht rund 8,8% des Kapitals.
Gab auch Fragen: Warum ist es beendet worden? Ja, einfache Antwort: Wir sind vor der Hauptversammlung.
In den Beschlüssen und auch in der Tagesordnung steht noch eine potenziell flotende Zahl an Shares für die Stimmberechtigungen. Aus technischen Gründen beendet man in der Regel so ein Programm, also wenn man es denn beendet, beendet man es vorher.
Wir haben es einfach gemacht, zu sagen, wir haben Sicherheit in einer korrekten Einladung zur Hauptversammlung, und insofern nachrichtlich die Information zum entsprechenden Share-Buyback-Programm. Für die Hauptversammlung werden Sie sicherlich alle schon bemerkt haben: Sämtliche Kapitalia sind dann natürlich regelmäßig auf dem Prüfstand und werden so ausgestattet, dass man handlungsfähig ist in alle Richtungen, entsprechend auch das Thema die Bitte die Neugenehmigung einer Autorisierung für ein neues Share-Buyback-Programm.
Das müsste es gewesen sein. Von daher gebe ich gerne wieder zurück an den Rüdiger und danke für die Aufmerksamkeit.
Rüdiger Rath
Danke dir, Tom. Kommen wir zum Outlook 2026.
Sie sehen, dass wir die Prognose bestätigt haben. Ich gehe noch mal drauf ein.
Trotz steigender Infrastrukturkosten, also Preise für Infrastrukturkomponenten und Speicherkomponenten, sehen wir heute noch keinen Rückgang der Nachfrage. Ja, sie zeigte sich im ersten Quartal stabil und sie zeigt sich auch in unserem Outlook platziert.
Der gute Auftragseingang, den wir verzeichnen konnten, bestätigt diese Entwicklung über das Quartal hinaus. Und wir werden, wie ich eingangs gesagt habe, auch weiterhin hier auf Sicht fahren, damit wir hier mit Überblick den entsprechenden veränderten Rahmenbedingungen kurzfristig entgegnen, Thomas hat es gesagt, entsprechende Lagerverfügbarkeiten begegnen können, für unsere Kunden Lösungen aufzuzeigen.
Vor dem Hintergrund und sowie den, sag mal, unveränderten Einschätzungen, die wir haben, gehe ich mir davon aus, dass wir die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 weiterhin bestätigen werden, wie es im Geschäftsbericht veröffentlicht wurde. Kurz auf den Finanzkalender: Ich denke, da brauche ich im Detail gar nicht so groß drauf eingehen.
Sie sehen, dass, sag mal, die Hauptversammlung, Thomas gerade angesprochen, am 17. Juni und letztendlich haben wir das Equity Forum im November '26 mit den entsprechenden Interims- und Quartals-Statements zwischendrin.
Das ist etwas, was Sie auch bei uns auf der Webseite wiederfinden können als Finanzkalender und dementsprechend dargestellt wurde. Das war's dann von unserer Seite und wir würden dann zur Q&A-Session übergehen.
Operator
Ja, herzlichen Dank für Ihre Präsentation. Wir kommen nun zur Q&A-Session.
Für einen dynamischen Austausch bitten wir Sie, Ihre Fragen persönlich über die Audiospur zu stellen. Klicken Sie hierfür auf den Button 'Hand heben'.
Sollten Sie telefonisch zugeschaltet sein, nutzen Sie bitte die Tastenkombination Sternchen 9 und anschließend Sternchen 6. Fragen über den Chat sind, wie eingangs erwähnt, heute nicht möglich.
Wir haben auch schon zwei gehobene Hände von unter anderem Andreas Wolf. Sie dürfen sich jetzt gerne einmal unmuten und Ihre Frage stellen.
Andreas Wolf
Super, herzlichen Dank. Ich hoffe, man hört mich gut.
Perfekt. Ich habe ein paar Fragen.
Die erste betrifft die Vorräte, die hochgegangen sind. Ist es richtig anzunehmen, dass vielleicht ein paar Kundenprojekte noch nicht zum Abschluss gebracht werden konnten und entsprechend nicht abgenommen werden konnten, weil ein paar Teile gefehlt haben?
Und wenn dem so ist, ist dieser Umstand auf einer bestimmten Kundengruppe wie beispielsweise die öffentliche Hand zurückzuführen, was vielleicht auch ein Stück weit erklären würde zumindest für einen Externen, wieso bei der Kundengruppe die Umsätze ein Stück weit beeinträchtigt waren? Die zweite Frage betrifft die Lizenzumsätze.
Da es offenbar im ersten Quartal Vorzieheffekte gab vor allem bei Microsoft, sind diese in ähnlichem Umfang für das zweite Quartal zu erwarten, oder ist eher mit einer Normalisierung zu rechnen? Die dritte Frage betrifft das EBITDA.
In den Erläuterungen wurde gesagt oder erklärt, dass ein paar Veranstaltungen im ersten Quartal statt im zweiten stattgefunden haben. Ist es möglich, diesen Kosteneinfluss zu beziffern?
Und die vierte und letzte Frage betrifft die Preisinflation in der IT. Gab es aus Ihrer Sicht einen Preiseffekt in den Q1-Umsatzzahlen, oder ist dieser eher für die Folgequartale zu erwarten?
Dankeschön.
Thomas Stark
Ja, Herr Wolf, vielen Dank für die Fragen. Ja, die erste Frage betraf die Vorräte.
Grundsätzlich erstmal, wir hatten einen Vorratsbestand von rund 74 Millionen. Das ist nur unwesentlich höher, als wir es zum Vorjahreszeitpunkt hatten.
Wir haben, was das Thema Kundengruppen angeht, sicherlich natürlich Vorratspositionen, die geliefert werden könnten, wo noch Komponenten fehlen. Das ist aber immer so.
Der Gesamtwert liegt weit unter Werten, die wir historisch schon mal hatten. Von daher und wir haben in einem Markt, in der und das bestätigen uns ja alle, die Thematik Preisveränderungen sich nicht kurzfristig lösen wird oder verändern wird.
Das heißt, wir haben hier, das war auch übrigens eine andere Frage eines anderen Kollegen noch, Thema Abwertungspotenzialrisiko sehen wir weniger. Wir sehen es eher als Chance.
Das ist die Einordnung in dem Sachverhalt. Das Thema Umsätze und Vorzieheffekte: Ich glaube, sie sind zwei verschiedene Gruppen, die jetzt immer angesprochen worden sind.
Wir haben ja im Laufe des Tages schon mehrere Anfragen gehabt. Microsoft: Hier habe ich, glaube ich, deutlich kommentiert.
Ja, es wird ein Q2 geben, in dem wir eine hohe Nachfrage sehen werden. Das ist allerdings ein ganz normaler Course of Business und wir erwarten da keine Verschiebungen oder weiterhin Effekte, wenn denn positive, weil natürlich die Kunden wie aber in jedem Jahr auch schauen, dass sie natürlich Abschlüsse machen, bevor dem Beginn des neuen Geschäftsjahres und vor den neuen Preismodellen sind.
Also zumindest im Vergleich like for like wenig Veränderung. Was das Thema harte Umsätze angeht: Ja, natürlich haben wir im Zweifel Vorzieheffekte.
Wir haben aber auch nicht alle Themen gezeigt im Umsatz. Das ist teilweise natürlich noch im Backlog.
Die Frage, die oft war, war: Wie weit reichen denn die Vorzieheffekte? Ich glaube, da kann man sagen: Jemand, der ein Rechenzentrum plant oder die Komponenten und Produkte, über die wir jetzt sprechen, plant, der muss schon eine gewisse Vorstellung haben, was denn tut und was denn erneuert.
Das wird nicht ins zweite Halbjahr hineinreichen, kann aber Effekte aufs zweite Quartal haben. Von daher ist dir das zweite Quartal zu betrachten aus einer Mischung aus: Ja, wir werden einen positiven Tailwind aus Backlog sehen.
Ja, es wird aber auch Effekte geben durch: Ja, wir haben schon investiert und haben sozusagen den entsprechenden Umsatz vorgezogen. Beste Einschätzung wird sich einigermaßen neutralisieren und mit der Einschätzung gehen wir auch in das zweite Quartal.
Das Thema Veranstaltung war die dritte Frage, denke ich. Ja, das waren Veranstaltungen.
Namentlich genannt hat der Rüdiger ja zwei. Wir haben auch noch eine interne Veranstaltung gemacht.
Die Gesamtgesamtkosten lagen bei knapp 0,8 Millionen Euro. Drum habe ich es erwähnt, weil es doch ein signifikanter Betrag war.
Wir machen natürlich ständig Veranstaltungen. Wichtig ist, dass man bei den Kunden ist, aber die Größten dieser Art, die sind diesmal verschoben gewesen.
Die haben wir in Q1 gemacht. Von daher war es für mich doch ein Punkt, zu erwähnen: Jawohl, grundsätzlich sieht man an den gleichen Kostenständen, die wir im Vorjahr hatten, dass da Kostendisziplin ist.
Und der Punkt war noch mal ein Hinweis: Ja, erstens mal kann man sagen, wir sind immer nah beim Kunden, zweitens aber auch: Ja, wir haben Effekte, die ja noch darüber hinausgehen, was jetzt in der P&L so offensichtlich erkannt werden kann.
Andreas Wolf
Super, danke. Und die Frage nach den Preiseffekten in den Umsatzzahlen, lässt sich das beziffern, oder ist das schwer zu greifen?
Thomas Stark
Also, ich habe jetzt die Rohertragsthemen haben wir ja genannt, also mit den 176 und 100 169. Das habe ich ja bewusst genannt, einfach aufzuzeigen: Ja, wir haben also positiv offensichtlich gehandelt und agiert.
Das war ja auch so ein bisschen das Thema Chance im Vergleich zu Risiken, die es natürlich auch immer gibt. Ich glaube, wir haben da sehr gut agiert.
Wie quantifiziert man jetzt das auf die Themen runtergebrochen? Schwierig.
Ich würde sagen, wir haben es jetzt nicht im Detail durchgeführt, sehen es aber natürlich im Gesamtergebnis, und ich glaube, da hat die Vertriebssteuerung insgesamt einen guten Job gemacht.
Andreas Wolf
Super, dankeschön.
Operator
Vielen Dank, Herr Wolf, für Ihre Fragen. Wir machen weiter mit Herrn Florian Treisch.
Sie dürfen sich gerne unmuten und einmal Ihre Fragen stellen.
Florian Treisch
Perfekt, super. Könnt ihr mich hören?
Operator
Sehr gut, ja.
Florian Treisch
Hervorragend. Dann ich hätte drei Fragen.
Einmal die erste Frage wäre zu diesem ganzen Thema Mitarbeiterabbau, stabilen Personalkosten. Ist das 'ne faire Annahme auch für den Rest vom Jahr, dass wir mit stabilen Personalkosten planen können?
Die zweite Frage wäre zum internationalen Geschäft. Ihr spracht die in Anführungszeichen Schwäche im EU-Geschäft an.
Im letzten Jahr war die Q2-Basis ebenfalls sehr hoch. Ist das auch getrieben durch damalig starkes EU-Geschäft, und ist es damit fair anzunehmen, dass auch Q2 im internationalen Geschäft schwächer bleiben wird?
Und die letzte Frage wäre zu dem AWS-Marketplace-Integration. Neben natürlich wahrscheinlich der Convenience des Kunden, dass halt eben über eine Plattform großes Portfolio kaufen kann, ändert das auch eure grundsätzliche Positionierung, sprich habt ihr damit ein größeres Portfolio?
Ich glaube, z. B.
man kann relativ gut Anthropic über den Marketplace kaufen. Sind das Themen, die eure Umsätze heute schon treiben?
Dankeschön.
Rüdiger Rath
Vielen Dank für die Fragen, Herr Treisch. Hinsichtlich des Thema Mitarbeiterabbau, wie Sie wissen, sag mal, haben wir in der Vergangenheit immer dynamisch gehandelt.
Das ist kein statisches Thema, wo wir gesagt haben: Das war jetzt rein 2024, 2025, sondern dann, wenn die Marktgegebenheiten es notwendig gemacht haben, haben wir auch entsprechend gehandelt, und das werden wir auch zukünftig tun. Des Weiteren haben wir aber auch die Notwendigkeit, dass wir gerade in dem Thema AI-Implementierung, Architekten investieren.
Also es wird ein Mix geben zwischen: Wo können wir Effizienzen weiter erzeugen, auch unter der Zunahme von unterschiedlichsten Hilfsmitteln, die wir selber entwickeln bzw. mit unseren Plattformanbietern, die wir nutzen?
Und auf der anderen Seite: Welche Marktgegebenheiten haben wir, gerade auch die Implementierung von AI-Lösungen in den unterschiedlichsten Segmenten zu forcieren? Und haben wir dort auch das entsprechende Personal, dem nachkommen zu können?
Die Schwäche im EU-Geschäft, da sprechen Sie einen Punkt an, ja. Deshalb ist es gerade in dem speziellen Zusammenhang in Q2, dort halten wir ein zwei relativ große Rahmenverträge, die auch schon länger laufen, wo die Preisinstabilitäten und die Lieferverfügbarkeiten zu einem geringeren Abruf von entsprechenden Infrastrukturkomponenten führen.
Und wir gehen davon aus, dass sich das auch in Q2 noch weiter fortziehen wird, durchfinden wird. AWS: Ja, selbstverständlich.
Also wir erweitern unser Portfolio. Unsere Kunden haben jetzt dadurch bedingt einen deutlich größeren Zugriff auf entsprechende virtuelle Ressourcen, also sprich Software oder auch Cloud-Ressourcen.
Und dieses ist etwas, sag mal, was Convenience auf der einen Seite, aber auch Handhabung. Sie haben letztendlich eine einfachere Rechnungsstellung, eine einfache Aufzeigen der Consumption.
Es sind viele Komponenten, wo wir mit unserem Marketplace und auch dem Team dahinter aufzeigen können, dass es sinnvoll ist, diese Bezugswege über uns tatsächlich zu nutzen. Ja, wir gehen davon aus, dass es auch positiven Einfluss auf unser Geschäft im Marketplace haben wird.
Florian Treisch
Super, dankeschön.
Rüdiger Rath
Das wär's von meiner Seite.
Operator
Vielen Dank auch Ihnen, Herr Treisch, für Ihre Frage. Wir machen weiter mit Lars vom Cleff.
Sie dürfen jetzt einmal bitte sich unmuten und Ihre Frage stellen.
Lars vom Cleff
Ja, vielen Dank. Guten Nachmittag.
Ich hätte auch einige kleinere Fragen. Sie haben jetzt mehrfach aufs Orderbuch abgestellt.
Ein Volumen würden Sie uns da nicht quantifizieren wollen, oder?
Thomas Stark
Ja, Herr vom Cleff. Ja, also man muss ja wegen aufpassen.
Ich möchte nur eine Referenz machen, weil ich es gelesen habe, weil das Thema Order-Backlog ja auch bei Peers nachgefragt worden ist. Order-Backlog hat ja zwei Dimensionen.
Einerseits: Was ist kontrahiert und ist langfristig über lange Rahmenverträge, und was ist transaktional und eher kurzfristig? Und ich denke, Ihre Frage zielt auf eher das Zweitere ab, ne?
Denn es geht ja darum zu sagen: Was ist denn ein potenzieller Tailwind oder nicht, ne? Größenordnung sicherlich größer als 10% des Wertes, den wir jetzt im Umsatz hatten im Q1.
Das können wir sicherlich sehen, und wollte das Thema nur klarstellen, weil die Aussage ja von anderen Seiten eher die langlaufenden Verträge betroffen hat.
Lars vom Cleff
Völlig richtig. Mir ging's eher die kurzfristigen jetzt.
Und dann hatten wir ja das Thema Business-Volumen und wie's vom Software-Umsätzen profitiert angesprochen. War das im Wesentlichen Microsoft, was das getrieben hat, oder war das auch noch andere Standardsoftware?
Rüdiger Rath
Es waren Microsoft sowie auch infrastrukturnahe Software, also sprich Virtualisierungsplattformen wie VMware etc. Es war nicht nur Microsoft.
Lars vom Cleff
Okay. Dann würde mich interessieren: Sehen Sie unterschiedliches Verhalten aktuell zwischen dem öffentlichen Sektor und den Small and Midsize Enterprises?
Öffentlicher Sektor ist ja extrem viel Abrufen von Rahmenverträgen auch. Ich schätze, Sie nehmen auch weiterhin an größeren Ausschreibungsverfahren teil, aber belebt sich Small and Midsize Enterprises ein bisschen weiter, oder ist das weiterhin extrem muted?
Rüdiger Rath
Also extrem muted würde ich es jetzt nicht sagen, weil wie ich es eingangs gesagt habe, auch mittelständische Unternehmen sehen mittlerweile Technologie als Chance zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und sehen dort sich auch, weil irgendeiner wird investieren, ja, in entsprechende Technologien. Aber dafür muss jeder seine Hausaufgaben machen.
Und diese Hausaufgaben heißen: Ich brauche eine entsprechende Datenstrategie, entsprechende Automatisierung durchzuführen, die Möglichkeiten der AI Produktivität zu erzeugen. Reicht es nicht, wenn ich mir einfach nur ein paar Copilot-Lizenzen besorge.
Das heißt, ich muss das auch mit einem Partner gemeinschaftlich adaptieren auf der einen Seite, was dann quasi über Daten dann entsprechende Mitarbeiter abholen zur einer Technologie führt. Wir sehen dort rege Nachfrage im Mittelstand, die auch dann zu einem gewissen Zeitpunkt, ja, zu Infrastrukturkomponenten führen wird und auch muss.
Also dementsprechend sehe ich da schon einen Unterschied zur öffentlichen Hand. In der öffentlichen Hand, ja, nehmen wir an großen Ausschreibungen teil.
Es sind einige größere jetzt rausgekommen und sind auch schon auf dem Tisch. Wir erwarten aber daraus resultierend keine sehr sehr großen Effekte, zumindestens nicht in Q2 und Q3.
Wenn, dann gibt es dann Effekte in Q4.
Lars vom Cleff
Verstanden, perfekt. Vielen Dank.
Und dann im Hinblick auf das internationale Geschäft: Glauben Sie, dass Sie die Schwäche Österreich, EU dann bis zum Jahresende ausgeglichen haben, könnte man erwarten, dass das International Business year-on-year in '26 dann Umsatz- und/oder ertragsseitig wieder eher flat ist year-on-year, oder werden Sie voraussichtlich das Jahr auch mit einem kleinen Decline verlassen müssen?
Rüdiger Rath
Also erstmal sehe ich keine Schwäche in Österreich, ne? Also vielleicht ist es eingangs nicht wirklich rübergekommen, aber es ist keine Schwäche in Österreich.
Also, ne, wie der Tom dargestellt hat, hatten wir dort gerade was das Thema IFRS 15 ist, ist auch ein anderen Produktmix, was auf der Back-Topline-Seite ein Wachstum letztendlich dazu geführt hat, dass wir deutlich mehr Softwareumsätze in ersten Quartal getätigt haben als im ersten Quartal 2025 in Österreich. Das ist der eine Punkt.
Ja, wir sehen durch die Volatilität auf Preis und auf Verfügbarkeit bei den EU-Institutionen, bei den Verträgen, die wir halten, dass wir dann Dämpfer haben in Q2. Q3, Q4, glaube ich aus heutiger Sicht, dass wir davon Teilen recovern können, was die EU-Institutionen betrifft, wo ich noch nicht absehen kann, ob das insgesamt dazu führt, dass das International Business declined.
Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass unsere Erwartung, also sprich, dass wir das Ergebnis, was wir dort im Segment haben, auch in diesem Jahr halten können.
Lars vom Cleff
Alles klar, vielen Dank. Und dann vielleicht letzte noch, vielleicht wenn es auch ein bisschen zu früh ist, aber vor dem Hintergrund von steigendem Inventory und steigenden Preisen und so, eine Frage an Herrn Stark: Ist so ein 100 Millionen Cashflow fürs Gesamtjahr wieder denkbar, oder wird das ein bisschen weniger werden müssen dieses Jahr aufgrund des Umfelds?
Thomas Stark
Ja, da stellen Sie eine nette Frage, Herr vom Cleff. Grundsätzlich, die Entwicklung wird vom vierten Quartal abhängen.
Ich hatte ja schon kommentiert, wie ist denn der Verlauf in Q1, wie ist denn das zu bewerten. Habe ich, glaube ich, ausführlich getan.
Q2 und Q3 sind in der Regel auch zumindest leicht negativ, weil da die Bindung über die Projekte läuft, weiter anhält und im Q4 kommt der Inflow. Bis dahin ist noch relativ viel Zeit fairerweise.
Natürlich wird's abhängig davon sein, wie viel kann man liefern, was machen die öffentlichen Auftraggeber. Stand heute würde ich aber sagen, wir haben mit allen uns bekannten Ratios, die wir erzielen, in den letzten Jahren immer erreicht, was wir wollten.
Hier hängen wir natürlich ein bisschen von externen Faktoren ab. Grundsätzlich aber zuversichtlich, diesen Wert zu erreichen, denn das kann man aus heutiger Sicht noch nicht 100-prozentig abschätzen.
Lars vom Cleff
Wunderbar, vielen Dank. Das war's von meiner Seite.
Operator
Vielen Dank, Herr vom Cleff. Soweit haben wir leider keine gehobenen Hände mehr an der Stelle.
Also, meine Damen und Herren, wenn Sie noch Fragen haben, dann klicken Sie bitte auf das Symbol 'Hand heben', Ihre Frage zu stellen. Ich gebe Ihnen noch einen kleinen Moment, aber ich glaube, soweit haben wir keine Fragen mehr.
Daher würde ich sagen, da keine Fragen mehr eingegangen sind, wird wir zum Ende des heutigen Earnings Calls kommen. Ein herzliches Dankeschön auch an Sie, Herr Rath, Herr Stark und Herr Dannenberg, für Ihre Präsentation und die Zeit für die Beantwortung der Fragen.
Sollten sich zu einem späteren Zeitpunkt weitere Fragen ergeben, melden Sie sich gerne bei Investor Relations, sprich Herrn Dannenberg. Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Tag, eine erfolgreiche Woche und übergebe nochmals für das Schlusswort an Sie, Herr Rath.
Rüdiger Rath
Vielen Dank, Kollegen. Die Darstellung, die wir Ihnen gezeigt haben, ich denke, wir haben jetzt über mehrere Quartale gezeigt, dass wir stetig daran bemüht sind, unsere Earnings-Qualität zu verbessern.
Und daran werden wir auch trotz der Widrigkeiten, die wir in den unterschiedlichsten Marktgegebenheiten vorfinden, ob das nun EU-Institutionen ist, der Public Sector oder der SME-Bereich ist, wir grundsätzlich auch unsere Hausaufgaben weitermachen werden, hier entsprechende Maßnahmen umsetzen zu können, die Earnings-Qualität auf der einen Seite hochzuhalten bzw. sie zu steigern.
Die Rahmenbedingungen, in denen wir uns wiederfinden, erzeugen augenblicklich noch eine sehr sehr hohe Nachfrage. Die Frage ist nur: Wann bediene ich diese Nachfrage, mit welchen Komponenten, zu welchem Preis?
Wir sehen heute noch nicht aus dem Blickwinkel der CANCOM, dass sich das Budget des Kunden verringert hat aufgrund der geopolitischen, wirtschaftlichen, sonstigen Einflüsse. Weil wie ich vorhin gesagt habe, IT kann ein wettbewerbsbeschleunigender Faktor sein, und viele Kunden erkennen das, gerade auch im Zusammenhang Bindung von Mitarbeitern, Ausgestaltung des Workplaces, Absicherung des Geschäfts über Security-Themen oder ein neues Business-Operation-Modell, wo AI die Möglichkeiten gibt, mein grundsätzliche Operations-Modell zu überdenken und neue Streams aufzubauen.
Dementsprechend glaube ich, dass wir gut aufgestellt sind, die entsprechenden Rahmenbedingungen entgegenzutreten, und arbeiten weiterhin an den entsprechenden Earnings-Qualitäten, diese weiterhin noch zu steigern. Vielen Dank und ich wünsche Ihnen allen noch einen schönen Tag.
Operator
Danke. Tschüss.
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